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Neue Macht in Nahost: Syriens Schicksal entscheidet sich in der Türkei

REUTERSEuropa und die USA zögern im Syrien-Konflikt - und überlassen damit der Türkei das Feld. Premier Erdogan präsentiert sich als Krisenmanager, organisiert Hilfe für die Flüchtlinge und droht mit der Nato. Ankara festigt seinen Anspruch als Führungsmacht im Nahen Osten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827463,00.html
  1. #20

    Gehts noch süsser ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa und die USA zögern im Syrien-Konflikt - und überlassen damit der Türkei das Feld. Premier Erdogan präsentiert sich als Krisenmanager, organisiert Hilfe für die Flüchtlinge und droht mit der Nato. Ankara festigt seinen Anspruch als Führungsmacht im Nahen Osten.

    Neue Macht in Nahost: Syriens Schicksal entscheidet sich in der Türkei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    -... Tausende Syrer fliehen vor den Schergen des Diktators Baschar al-Assad. Viele sind verwundet, berichten von Folter, Vergewaltigungen, Hinrichtungen.
    Es sind aber auch Szenen der Menschlichkeit: Die Türkei nimmt die Schutzsuchenden in Zelten auf. Sie hat Krankenstationen errichtet, um Verletze zu versorgen. Nachbarn helfen mit Lebensmitteln.

    Aber :

    Keiner nimmt den armen Flüchtlingen die Waffen ab, keiner schickt die nichtsyrischen Kämpfer in ihre Heimatländer, im Gegenteil, in der Türkei erhalten die syrischen "Kämpfer ihre Waffen, ihr Geld, ihre Logistik, ihren Unterschlupf.

    Aus der Türkei heraus kämpfen die islamistischen Kämpfer.
  2. #21

    Immer wenn ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa und die USA zögern im Syrien-Konflikt - und überlassen damit der Türkei das Feld. Premier Erdogan präsentiert sich als Krisenmanager, organisiert Hilfe für die Flüchtlinge und droht mit der Nato. Ankara festigt seinen Anspruch als Führungsmacht im Nahen Osten.

    Neue Macht in Nahost: Syriens Schicksal entscheidet sich in der Türkei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    ... die Türkei irgendetwas im Zusammenhang mit Europa oder dem eigenen Militär verlauten lässt, lese ich spätestens im dritten Kommentar etwas vom Osmanischen Reich !!!???

    Warum nicht so:

    ---Danke Herr Erdogan, dass Sie Sich einmischen und den Verfolgten helfen. Wenn Sie etwas Geld brauchen können für Lebensmittel, Medizin oder Infrastruktur zur Versorgung der Flüchtlinge, so helfen wir gern, denn uns liegt das Wohl aller Verfolgten in allen Ländern am Herzen. Beste Grüsse aus Deutschland.---

    25.000 Menschen jedenfalls sind dankbar, dass nach Monaten der Angst endlich jemand die schützende Hand über sie legt. Wir haben diesbezüglich ja mal wieder gar nichts hinbekommen und sonst ja auch niemand.
  3. #22

    Zitat von storystory Beitrag anzeigen
    25.000 Menschen jedenfalls sind dankbar, dass nach Monaten der Angst endlich jemand die schützende Hand über sie legt. Wir haben diesbezüglich ja mal wieder gar nichts hinbekommen und sonst ja auch niemand.
    Doch Syrien, hätten sie aus den ersten drei Beiträgen auch lesen können. Aber schauen sie sich weiter dieses Puppenspiel an, haben ja scheinbar den totalen Überblick. Da und da paar Bild Berichte und schon können wir los bomben.

    Es reicht ja ein böser Diktator um 25 Millionen Menschen zu Knechten, mit super Psi Kräften und so. Einige wollen hier wohl nicht wahr haben das es sich wiedermal um eine Minderheit handelt die gegen den Staat rebelliert.
  4. #23

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa und die USA zögern im Syrien-Konflikt - und überlassen damit der Türkei das Feld. Premier Erdogan präsentiert sich als Krisenmanager, organisiert Hilfe für die Flüchtlinge und droht mit der Nato. Ankara festigt seinen Anspruch als Führungsmacht im Nahen Osten.

    Neue Macht in Nahost: Syriens Schicksal entscheidet sich in der Türkei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Nette Inszenierung, und schon wird das Tor zum NATO-Bombenterror erneut aufgestoßen. Flüchtlinge sind indes kaum zu sehen, zumal kaum Frauen und Kinder. Andererseits heißt es, Rebellen "operieren aus der Türkei" heraus. Das ist dann allerdings keine Provokation. Als "Zivilisten" legt man dann rasch ein paar Bomben in Aleppo, als "Flüchtling" gehts dann zurück über die Grenze. Für wie blöd hält man eigentlich Assad und die Welt...
  5. #24

    Zitat von byzopsycho Beitrag anzeigen
    ...Da in Syrien die Bevölkerungsmehrheit dem selben Glauben wie Erdogan angehört, kann er direkt auch deren Kalif werden....
    Das meinen Sie jetzt doch nicht wirklich ernst, oder?
    Die Mehrheit der Syrer sind Schiiten. Die Mehrheit der Türken jedoch Sunniten. Das ist in etwa so wie Evangeliken und Katholiken.
    Nur mit dem kleinen Unterschied, dass gewisse Differenzen noch nicht so überstanden sind, wie im Rest Europas. Solche Kleinigkeiten sollte man schon berücksichtigen, möchte man sich nicht selbst bloß stellen.

    Erdogan ist ein sehr gefährlicher Mann. Das ist leider Tatsache. Und vieles von dem, was er gern tun würde, hat er nur deshalb noch nicht getan, weil er noch zu schwach ist. Der Westen steht vor ganz anderen Problemen, als man es auf den ersten Blick vermutet. Entweder zeigt der Westen hier sein menschliches Gesicht und erntet dafür viel Vertrauen und Achtung, oder es überlässt das Gebiet einem Menschen, den man lieber nicht allein lassen sollte.
    Es geht nicht ohne sie, also sollte es lauten: Hand in Hand mit den Türken. Wenn der Westen bei solch schwierigen Problemen mit der Türkei zusammenarbeitet, dann stärkt sie somit auch indirekt die demokratischen Kräfte in der Türkei, was fast genauso wichtig ist, wie die ganze Problematik im Nahen Osten, und stabilisiert somit den ganzen Nahen Osten direkt.
    Sollte der Westen das Feld aber diesem Irren vom Bosporus überlassen, sehe ich schwarz für alle humanistischen und demokratischen Kräfte. Im Nahen Osten genauso wie auch in der Türkei selbst.
  6. #25

    Wohl kaum

    Zitat von PrinzEisenerz Beitrag anzeigen
    zahlt, so wie in Libyen, dann wird auch ein schöner Erfolg daraus,
    und die Syrer dienen dann sicher gern wie einst der Goldenen Pforte.

    Aber den Libanon werden sich eher die Israelis schnappen
    (Schutz-und-Pufferzone, erst nach 10 Jahren Besiedlung) -
    und mit Ägypten, das auch mal zum OR gehörte, wird das wohl
    leider auch nichts, diesmal.

    Vor Iran haben die Türken zuviel Respekt,
    und Irak, saudiland und die Emirate (die konnten sie
    schon damals nicht erobern) gehören ja jetzt
    zur US-Influxsphäre, will sagen zu Den Guten.

    Folglich wollen die Türken sich was von Syrien abschneiden,
    wie damals von Zypern - hat ja auch geklappt.
    Schön, wenn man für Machtpolitik so tolle humanistische
    Vorlagen geliefert bekommt - Assad sitzt echt in der Klemme.
    Bevor ein israelische Soldat den Südlibanon wieder besetzt, friert die Hölle ein. Die Ohrfeige die sich Israel 2006 abgeholt hat war mehr als berechtigt. Und 2006 wurde Tel Aviv in Ruhe gelassen...
  7. #26

    Türkei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Europa und die USA zögern im Syrien-Konflikt - und überlassen damit der Türkei das Feld. Premier Erdogan präsentiert sich als Krisenmanager, organisiert Hilfe für die Flüchtlinge und droht mit der Nato. Ankara festigt seinen Anspruch als Führungsmacht im Nahen Osten.

    Neue Macht in Nahost: Syriens Schicksal entscheidet sich in der Türkei - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Unglaublich guter Schachzug der Türkei! Wo die ganze Welt gelähmt ist, springt die Türkei als "Retter" ein! Sie hat Ihre Chance gesehen und genutzt! Als Machtfaktor im ganzen nahen Osten kann China und Russland unmöglich Intervenieren, als Nato Bündnispartner hat die Türkei die nötige Rückendeckung! Mit dem Angriffsargument Syriens kann die Türkei sogar als "Schutz Macht" Einspringen! Wenn sie es schafft diesen Konflikt Erfolgreich zu lösen, wird die EU kaum Argumente finden die gegen einen Beitritt zur Europäischen Union sprechen! Respekt!
  8. #27

    Daneben liegen

    Nein, man will die Türkei nicht als Vollmitglied in der EU, höchstens eine "privilegierte Partnerschaft". Was für ein Fehler, betrachtet man die heutige, geostrategische Position Ankaras. Nein, "Kümmeltürken" sind nun wirklich nix für uns! Nur zwei Germanen, von Gewicht, haben das völlig anders gesehen, zu Recht. Der Basta-Kanzler und der Daimler-Boss halten die Türkei für einen "Tigerstaat", und haben diesmal Recht. Ankara zeigt es der arroganten Brüsseler Clique, allen voran den Germanen, was es heisst, "am Puls der Zeit" zu sein. Kaum ein islamischer Staat hat es soweit geschafft, dass er westlichen "way of life" und islamische Tradition so gut integriert. Dazu die Größe und die spezifische, geografische Lage machen die Türkei wichtiger denn je. Erdogan hat es längst kapiert und agiert zunehmend als souveräner Staatsmann, der vor Ort in der Region immer mehr zum Regulativ wird. Und hat, by the way, mit der Krisen-EU nix am Hut. Auch nicht übel, gell, ihr Schnösel, in Brüsseler Spitzen?
  9. #28

    Zitat von storystory Beitrag anzeigen

    Warum nicht so:

    ---Danke Herr Erdogan, dass Sie Sich einmischen und den Verfolgten helfen. Wenn Sie etwas Geld brauchen können für Lebensmittel, Medizin oder Infrastruktur zur Versorgung der Flüchtlinge, so helfen wir gern, denn uns liegt das Wohl aller Verfolgten in allen Ländern am Herzen. Beste Grüsse aus Deutschland.---

    25.000 Menschen jedenfalls sind dankbar, dass nach Monaten der Angst endlich jemand die schützende Hand über sie legt. Wir haben diesbezüglich ja mal wieder gar nichts hinbekommen und sonst ja auch niemand.
    Weil so ein Geschreibsel mit Blick auf die Situation der Kurden in der Türkei irgendwie eigenartig wäre?
    Aber die Kurden sind ja vom Ausland unterstützte Terroristen, während die von Saudi-Arabien finanzierten und bewaffneten "Flüchtlinge" natürlich heroische Freiheitskämpfer sind...
  10. #29

    Zitat von chemorist Beitrag anzeigen
    Unglaublich guter Schachzug der Türkei! Wo die ganze Welt gelähmt ist, springt die Türkei als "Retter" ein! Sie hat Ihre Chance gesehen und genutzt!
    Ich würde behaupten, die Ungläubigen (also wir) mögen sich nicht weiter in die Angelegenheiten der "wahren Gläubigen" mischen, da ist es nur recht un billig das die sich um ihre Angelegenheiten selber kümmern.
    Irgendwo benutzt jemand den Vergleich Sunit/Schiit wären sich im Gegensatz zu Christen nicht grün, sind das die Christen jemals gewesen ? Die Fundamentalisten aus Rom würden niemals die Reformierten akzeptieren, den Letzteren ist es völlig egal, was vermuten läßt es bestünde Einigkeit, der relogiöse Eifer hält sich in Grenzen, im Nahen Osten gehts erst richtig los, der "wahren Gläubigen" gibt es zu viele verschiedene als dort jemals wieder Frieden herschen könnte. Ob sich die Türkei da nicht übernimmt ?


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