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Neue Kultursenatorin Kisseler: Eine Hoffnung für Hamburg

"Eine Lady mit großem Überblick"? Die Kunstschaffenden an der Elbe frohlocken darüber, dass Barbara Kisseler bald die Geschicke der*Kultur lenken soll. Als Senatorin*wird sie vor allem vor*der schwierigen Aufgabe stehen, den Exodus von Hamburgs kreativen Köpfen zu beenden.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...748163,00.html
  1. #1

    ...peinlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Eine Lady mit großem Überblick"? Die Kunstschaffenden an der Elbe frohlocken darüber, dass Barbara Kisseler bald die Geschicke der*Kultur lenken soll. Als Senatorin*wird sie vor allem vor*der schwierigen Aufgabe stehen, den Exodus von Hamburgs kreativen Köpfen zu beenden.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...748163,00.html
    ... peinlich wäre es allerdings, wenn die große alte Dame mit so viel Vorschusslorbeeren ausgestattet dann auf die Unterstützung der Linksextremen zurückgreift.

    Das sollte Hasmburg erspart bleiben, genauso wie der rechtsextreme Herr Schill besser der Stadt und ihrer Kulturszene erspart geblieben wäre.

    Und ...für alle Aufschreier: JA ! Selbstverständlich kann ich Linksextreme und Rechtsextreme über einen Kamm scheeren.

    .
  2. #2

    Verlust

    Hamburg ist zu beneiden. Eine hevorragende Frau verläßt Berlin. Wowereit fehlt dann ein wichtiges Korrektiv.
  3. #3

    Museen stärken

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Eine Lady mit großem Überblick"? Die Kunstschaffenden an der Elbe frohlocken darüber, dass Barbara Kisseler bald die Geschicke der*Kultur lenken soll. Als Senatorin*wird sie vor allem vor*der schwierigen Aufgabe stehen, den Exodus von Hamburgs kreativen Köpfen zu beenden.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...748163,00.html
    Bleibt zu hoffen, dass die kulturellen Einrichtungen mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden. Was in der Museumslandschaft betrieben wurde war gräuslich. Man hat sich nicht mehr mit Inhalten sondern nur noch mit der Umsetzung von Sparzwängen beschäftigt. Das darf nicht sein.

    Gerade im Museumsbereich hat die Stadt einen Bldungsauftrag zu erfüllen. Wenn wir jungen Menschen, Familien und insbesondere Mesnchen mit Migrationshintergrund unsere Geschichte nicht mehr vermitteln können, weil das Geld fehlt, kann das kein gutes Ende nehmen.
  4. #4

    .

    Zitat von Sonderposten Beitrag anzeigen
    Hamburg ist zu beneiden. Eine hevorragende Frau verläßt Berlin. Wowereit fehlt dann ein wichtiges Korrektiv.
    Der kulturelle Hype in Berlin hat viele Vaeter, vorneweg sind die Namen Wowereit und Schmitz zu nennen.
    Hamburg hat mittlerweile schon einige weibliche Mitlaeufer aus Berlin (wie v. d. Welck oder Deuflhard) in der Hoffnung auf bessere Zeiten verpflichtet...mit fraglichem Erfolg.
    Bevor man eine Menge Geld in die Hand nimmt, um mit Berlin mitzuhalten, sollte man Grundsaetzliches klaeren.
    Ist man in HH ueberhaupt offen fuer saemtliche! kulturellen Bereiche und hat man auch das Publikum dafuer?
    Spaetestens beim Letzteren zweifelt man.

    Ein Beispiel: HH waehnt sich auf dem Weg zur Weltmusikstadt...allein aufgrund einer einzigen neuen Musikhalle.
    Genausogut koennte man sich mit dem Bau eines neuen Kinos als zweites Hollywood fuehlen.
    Das Grundlegende: es fehlt hier wie dort an Substanz (in diesem Fall an mindestens einem erstklassigen Orchester) und an einem entsprechend klassisch inspiriertem Publikum.

    Andersherum: warum konzentriert man sich in Hamburg nicht auf seine vielfaeltigen Staerken, sondern will unbedingt im harten Wettbewerb der kulturellen Weltstaedte den allerletzten Platz markieren, ohne wirkliche Aussicht auf Besserung und mit riesigem finanziellen Belastungen?
  5. #5

    War frueher auch so.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Eine Lady mit großem Überblick"? Die Kunstschaffenden an der Elbe frohlocken darüber, dass Barbara Kisseler bald die Geschicke der*Kultur lenken soll. Als Senatorin*wird sie vor allem vor*der schwierigen Aufgabe stehen, den Exodus von Hamburgs kreativen Köpfen zu beenden.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...748163,00.html
    Berlin war schon immer interessanter fuer Kuenstler als Hamburg. Siehe die 20- und 30 -iger Jahre. Hamburg ist eine Schiffahrts -und Handelsmetropole. Da ist fuer Kunst nicht immer viel Zeit, was nicht heisst, das Hamburger kein Kunstverstaendnis haetten oder Kuenstler nicht foerden wuerden. Aber man sieht das nuechtern, das Kosten-Nutzen -Verhaeltnis muss stimmen.
  6. #6

    Welchen

    Zitat von Streitaxt Beitrag anzeigen
    Bleibt zu hoffen, dass die kulturellen Einrichtungen mit ausreichenden Mitteln ausgestattet werden. Was in der Museumslandschaft betrieben wurde war gräuslich. Man hat sich nicht mehr mit Inhalten sondern nur noch mit der Umsetzung von Sparzwängen beschäftigt. Das darf nicht sein.

    Gerade im Museumsbereich hat die Stadt einen Bldungsauftrag zu erfüllen. Wenn wir jungen Menschen, Familien und insbesondere Mesnchen mit Migrationshintergrund unsere Geschichte nicht mehr vermitteln können, weil das Geld fehlt, kann das kein gutes Ende nehmen.
    kulturellen Hintergrund möchten Sie denn beispielsweise muslimischen Migrantenfamilien vermitteln? Meinen Sie, daß die sich dafür interessieren? Für UNSERE Geschichte?
  7. #7

    Vielleicht

    Zitat von het Beitrag anzeigen
    Bevor man eine Menge Geld in die Hand nimmt, um mit Berlin mitzuhalten, sollte man Grundsaetzliches klaeren.
    Ist man in HH ueberhaupt offen fuer saemtliche! kulturellen Bereiche und hat man auch das Publikum dafuer?
    Spaetestens beim Letzteren zweifelt man.
    liegt das an den langen Jahren, in denen man sozialdemokratische Stadtteilkultur gepflegt hat?


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