Neue Internetpolitik: De Maizière trifft Schäubles Feinde

Überwachen, sperren, Daten sammeln: Noch jede Bundesregierung hat sich den Zorn von Internetaktivisten zugezogen. Doch der neue Innenminister de Maizière denkt um. Er traf Datenschützer, Behörden- und Verbandsvertreter zu einem Gipfel - und lud die schärfsten Kritiker seines Vorgängers Schäuble ein.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...672754,00.html
  1. #1

    ..

    denkt um... gedacht hat er noch nichts. nur zugehört.. und warscheinlich zeitgleich dazu finstere pläne geschmiedet XD
  2. #2

    Billiges Schauspiel, Hauptsache bejubelt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Überwachen, sperren, Daten sammeln: Noch jede Bundesregierung hat sich den Zorn von Internetaktivisten zugezogen. Doch der neue Innenminister de Maizière denkt um.
    Wau, über welche zusätzlichen Informationen verfügt der Journalist noch? Aus dem Artikel selbst geht kein Umdenken hervor. Auch die Teilnehmer haben ein solches nicht erwähnt.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Er traf Datenschützer, Behörden- und Verbandsvertreter zu einem Gipfel - und lud die schärfsten Kritiker seines Vorgängers Schäuble ein.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...672754,00.html
    Hier schriebt Markus Beckedahl, wie er das Treffen erlebt hat.

    > http://blog.zeit.de/kulturkampf/2010...oll-verfangen/
  3. #3

    De Maizière...

    war das nicht der, der das SWIFT-Abkommen nicht blockiert hat? Und so einer redet über Datenschutz?
  4. #4

    Mehrwert und illegale Inhalte

    Überwachen, sperren, Daten sammeln: Noch jede Bundesregierung hat sich den Zorn von Internetaktivisten zugezogen. Doch der neue Innenminister de Maizière denkt um. Er traf Datenschützer, Behörden- und Verbandsvertreter zu einem Gipfel - und lud die schärfsten Kritiker seines Vorgängers Schäuble ein.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...672754,00.html
    In welche Richtung die Reise geht, sieht man ja schon an der Beschreibung zur zweiten geplanten Veranstaltung. Oben drüber steht "Mehrwert erhalten" unten drunter gehts nur noch um illegale Inhalte. Die gleiche Angstsicht, die uns bisher doch schon Bundestrojaner und Zensursula bescherrt hat. Und: "Urheberrechtsverstöße" statt Diskussion "Verwertungsrechte vs Nutzungsrechte". Für das Innenministerium offenbar schon längst entschiedene Sache. Dafür kein Wort von den echten Chancen des Internets z.B. als Kommunikationsmedium zur schnellen und zielgerichteten Herausbildung von Interessengruppen. War die Piratenpartei nicht schneller präsent und besser aufgestellt als zu einem vergleichbaren Zeitpunkt die Grünen? Und das ohne große Demos und Kampagnenmanagment? Wahrscheinlich auch eher eine Gefahr für den "gesellschaftlichen Zusammenhalt".

    Viel Hoffnung auf einen Sinneswandel muss man sich da beim Innenminister offenbar nicht machen. Wäre ja auch zu schön, wenn ein deutscher Innenminister mal ausnahmsweise nicht als Sicherheitsminister auftreten würde.
  5. #5

    mit den Wölfen heulen....

    oder anders, auf Neu-Deutsch gesagt:
    "if you can't beat'em, join'em"! Passt bloss auf, Jungs, der ist sehr schlau und zieht euch über'n Tisch bevor ihr was merkt!
  6. #6

    Ja,

    Zitat von Kaworu Beitrag anzeigen
    war das nicht der, der das SWIFT-Abkommen nicht blockiert hat? Und so einer redet über Datenschutz?
    das trifft es genau, lächerlich sich mit dieser Unverfrohrenheit vor ein Mikrofon zu stellen, erbärmlicher Politiker.
  7. #7

    Nicht meine Repräsentanten!

    Es wird von Seiten der Internet-Aktivisten immer gerne vergessen das Sie nicht alle Internetuser bzw. Bürger vertreten. Ich surfe sehr viel im Netz und bin beispielsweise weitestgehend für die Vorratsdatenspeicherung, und auch für andere Dinge die in diesem Zusammenhang kritisiert werden (auch gegen andere Dinge).

    Es wird bei den Diskussionen immer übersehen, dass die Partei des Herrn Ministers immerhin vom Volk gewählt wurde - ganz im Gegensatz zu den Vertretern des CCC. Wenn die bösen Politiker nicht gleich jedem vermeintlichen Repräsentant der Internetnutzer nachgeben ist das vielleicht auch garnicht so eine dumme Idee!?
    Ich möchte jedenfalls nicht, dass der CCC oder ähnliche über die Gesetze entscheidet nach denen ich dann leben muss!
  8. #8

    Trau keinen Poltiker

    Hallo User,
    mir hat das letzte Jahr eines Beigebracht, trau keinen Politiker wenn es sich um Daten dreht. Sie wissen nicht über was sie Reden. Das ist das Problem und das wird sich nicht so schnell ändern.

    In Grunde ist das eine Generationsfrage, über 60 hat man keine Erfahrung mit den Netz. Ab 40 kennt man das Netz. Bei denen zwischen 40 bis über 60 ist es eine kann Frage. Sie können es kennen oder nicht. Da spielt ein bißchen die Technikbegeisterung mit rein.

    Bis dann
    LG von Richter169
  9. #9

    Die falschen Leute

    Gegen den neuen Innenminister de Maziére kann man bis jetzt nichts Negatives sagen, weil er bisher nichts falsch gemacht hat und man ihm abkauft, dass er die Situation etwas entspannen will.
    Das aber irgendwer in dieser Administration auch nur ansatzweise kapiert hat, was eine Informationsgsellschaft ist, kann ich nicht erkennen. Diese Professoren und Politvertreter kochen natürlich auch ihr Süppchen, das darf man nicht vergessen. Und nichts steht in Deutschland zur Zeit derart hoch im Kurs wie grenzdebiles Politgesülze, welches schon an verbale Körperverletzung grenzt.

    Es ist doch interessant, das ein virtuelles Netz realer ist als eine Realität mit Menschen, die vor dieser Realität auf der Flucht sind. Darüber würde ich mich mit dem Innenminister gerne mal auf einem Sonntagsspaziergang durch den Park von Sanssouci unterhalten, dann muss auch keiner Angst vor Google oder den Netzaktivisten haben.