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Neue Gadgets: Diese Lampe wird mit Schwerkaft betrieben
Eine Lampe für afrikanische Dörfer, die kein Kerosin und keine Batterien braucht, und eine Spielkonsole, die auf Android basiert und nur 99 Dollar kosten soll: die wöchentliche Gadget-Schau von neuerdings.com.
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...-a-874406.html
- #10 22.12.2012 11:06 von
Manche scheinen den Artikel überhaupt nicht verstanden zu haben.
Habt ihr z.B. den Teil gelesen mit "giftige Kerosindämpfe einatmen"? Und von welchem Baum pflückt ihr eure AAA Batterien? Eine Lampe soll so viel kosten wie Kerosin für drei Monate aber erheblich länger halten und das ist doch schon mal verdammt viel. Und sie soll auch keinen 103" LED Fernseher betreiben, nur ein bisschen Licht machen.
Diese Lampe wird keinesfalls das Energieproblem der ersten Welt lösen - das will sie auch überhaupt nicht - aber sie wird in der dritten Welt das ein oder andere Problem lösen können. - #11 22.12.2012 11:08 von
"Neue Gadgets: Diese Lampe wird mit Schwerkaft betrieben"
Pah! Es gab bei uns schon seit etwa Mitte des 17. Jahrhundert Gadgets, die mit Schwerkraft betrieben wurden. Coole Zeitmess-Apps. Man nannte sie "Pendeluhren".
- #12 22.12.2012 11:13 von
1 Macher, 100 Schwätzer
So einfach lässt sich der seltsame Zustand unserer Welt erklären.
- #13 22.12.2012 11:25 von
Und an was glauben Sie?
Windmühlen sind doch im Prinzip genial. In Gegenden, wo keine Infrastruktur ist, können sie einfach umsonst Strom erzeugen. Oder Mehl mahlen. Im übrigen bauen wir ja gerade unsere Stromversorgung auch mit Windmühlen auf. Auch diese beschriebene Schwerkraftlampe ist eine gute Idee, aber doch recht teuer. Wenn sie schon mosern, sollten sie auch eine bessere Idee parat haben.
- #14 22.12.2012 11:31 von
Ich komme da auf 0,0083 W ; 10kg * 1,5m =15 J -> 15J/1800s =0,0083
Gruß,
error - #15 22.12.2012 11:34 von
In der Natur gibt es nichts geschenkt
Hier wurde wieder einmal das Rad neu erfunden, nur nicht die Physik.
Das versuchen die Ökofreaks immer wieder, freilich vergeblich.
Bevor die elektrische Energie per Gewichtsantrieb erzeugt werden kann, muß der Speicher gefüllt werden, hier mit mechanischer Arbeit, indem man das Gewicht hochnuddelt. Genauso gut könnte man ein Federwerk aufziehen und damit den Dynamo antreiben. Dann schon besser eine einfache Solaranlage mit Akkuspeicher installieren, denn Sonnenstunden gibt es dort reichlich, im Gegensatz zu Deutschland. - #16 22.12.2012 11:38 von
Ich hatte mir mal durchgerechnent,
ob es möglich wäre, überschüssige Sonnen- und Windenergie dezentral am Haus durch Hochheben eines Gewichtes zu speichern und nachts durch
das "Herablassen" Energie wiederzugewinnen.
Absolut unrealistisch!
Das mag so stimmen, ich habs nicht nachgerechnent.
Das ganze ist ein "Projekt" aus typisch westlicher Weltanschauung.
"Wir bringen denen den Segen".
Das Gerät ist vollständig aus Kunststoff-Spritzgußteilen hergestellt.
Das Band für das Gewicht: Aus Kunststoff
Der Beutel für das Gewicht: Aus Kunststoff
Ab in die Tonne, sage ich da nur!
Umweltfreundlich ist das nicht, und hilft auch den Menschen vor Ort nicht; sie sind nur wieder in einer - anderen - Abhängigkeit gelandet.
Wo ist die Hilfe zu Selbsthilfe?
Würde es nicht eine alte Fahrradkette auch tun? Na gut, dann eben 30kg, statt 25, wen juckt's? Irgendwas, nur nicht Plastik!
So einen Sack für Gewichtssteine gibts überall, eine alter Reissack, z.B.
Wir hatten in unserer alten Standuhr jedenfalls keinen Sack mit Gewichten hängen. Ein Altteil aus einem Schrott-Auto oder einem verunfallten LKW, z.B.
Leute, liefert Ideen und Denkanstöße, Baupläne, sowas selbst herzustellen(Außer den Zahnrädern, Lagern, Dynamo, ?).
Herstellung immer im eigenen Land! Dann bildet halt die Einheimischen aus.
Es ist doch immer dasselbe, die Hilfe zur Selbsthilfe bleibt zu oft auf der Strecke.
Und auf der Indigogo-Seite steht:
GravityLight: lighting for developing countries. | Indiegogo
"You must contribute to a campaign to make a public comment"
Naja, schulterzuck
- Funding über indigogo: How Pricing Works | Indiegogo
- weitere Infos zum Projekt über Help make it happen for GravityLight, lighting for the developing countries
- schließlich landet man beim "Hersteller": Therefore - product design consultants
Nette Idee, aber ich "spende" nix; zu undurchsichtig!
Ein "Gadget" eben. - #17 22.12.2012 11:42 von
Korrektur: 1 Macher, 1000 Schwätzer
"Geht gar nicht ..."
"Gab es schon ..."
"Ist von / für Menschen, deren politische Meinung ich doof finde ..."
"Das brauchen / wollen / können "die" gar nicht ..."
"Haben wir schon längst!"
"Geht viel billiger ..." - #18 22.12.2012 11:43 von
Keine verfehlte Investition...
...wenn man an die in Zukunft dank der Gutmenschenmafia hierzulande zahlreich zu erwartenden Stromausfälle denkt, die ja bevorzugt bei Dunkelheit eintreten. Bequemer und sicherer als Kerzen oder andere Muskellampen, die ja meist durch Dauerkurbeln oder -quetschen betrieben werden, von Batterielampen ganz zu schweigen, deren Batterien immer und in jedem Fall durch Selbstentladung alle sind, wenn man sie dringend bräuchte. Als Orientierungslicht sehr brauchbar, wenn der Preis von 60 Dollar auch derbe überteuert ist. Würde ich kaufen, falls es jemals käuflich zu erwerben sein sollte, womit aber kaum zu rechnen ist, da gute und praktische Dinge ja stets zugunsten teurer und fragwürdiger Lösungen in der Aufkaufpatentschublade verschwinden.
- #19 22.12.2012 11:45 von
sorry, zu teuer!
stimmt ja alles, aber wenns die initiatoren ernst meinen, verkloppen se dat teil nicht für 60$. ich könnt mich täuschen, aber materialtechnisch sieht das für mich eher wie 5$ aus. vielleicht hab ich ja auch was überlesen so von wegen billiger für afrika, denn ich glaube nicht, daß irgendjemand der angepeilten zielgruppe in der lage ist, die kosten für 3 monate kerosin vollständig auf tasche zu haben...
daß -ehrlich gesagt- bezweifle ich stark. wenn "die" afrikaner schlau sind, dann basteln sie sich diese lampe aus dem elektronik-schrott zusammen, den WIR an ihren küsten abladen. gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht, aber das hatten wir ja schon zur genüge, nicht wahr?
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