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Neue europäische Regelung: Piloten warnen vor steigenden Sicherheitsrisiken im Luftve

DDPNickerchen im Cockpit: Erschreckend viele europäische Piloten sind schon mal am Steuerknüppel eingeschlafen. Der Berufsverband Vereinigung Cockpit fürchtet, dass sich die Übermüdung und die Sicherheit im Flugverkehr durch die neuen Regelungen der Easa noch verschlechtern könnte.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...829253,00.html
  1. #1

    ganz sodramatisch wie der Reporter dies darstellt ist es nun auch wieder nicht.. 1. Randalierende Passagiere, Krankheiten und Brandalarm gehoeren wohl zu den Ausnahmen.2. Gerade auf den Langstreckenfluegen von LH geht es doch nach Schema zu: Starten, Passagiere versorgen, Licht aus und sich dann selbst schlafen legen. Das Meiste Personal hat doch dann genuegend Schlaf. Jemand in einer Fabrik koennte sich das nicht erlauben.
  2. #2

    Das ist doch der Satz...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Ruheregelungen für Lastwagen- und Busfahrer seien schärfer als die für Verkehrspiloten, sagte Hans-Werner Teichmüller.

    Neue europäische Regelung: Piloten warnen vor*steigenden Sicherheitsrisiken im Luftverkehr - SPIEGEL ONLINE
    ...der uns aufwecken sollte. Im Zweifel sitzen in einem Flugzeug mehr Menschen, als in einem Bus.
  3. #3

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    Aber der "3-D-Busfahrer" transportiert Umweltverschmutzer um deren Ableben es nicht wirklich schade ist - der "2-D-Busfahrer" ökologisch Denkende und bewusst Reisende.

    Clear the sky !
    Welch ein Mist. Fernbusse werden garantiert in über 90% der Fälle genommen, weil man sich das Fliegen nicht leisten kann und nicht weil man ökologisch sein will.
  4. #4

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von germanvirgin Beitrag anzeigen
    ....Das Meiste Personal hat doch dann genuegend Schlaf. Jemand in einer Fabrik koennte sich das nicht erlauben.
    Es geht hier um die, die vorne sitzen und nicht um Flugbegleiter.
  5. #5

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von Oliver Gnutz Beitrag anzeigen
    ....
    Aber der "3-D-Busfahrer" transportiert Umweltverschmutzer um deren Ableben es nicht wirklich schade ist - der "2-D-Busfahrer" ökologisch Denkende und bewusst Reisende.

    Clear the sky !
    Diejenigen, die aus beruflichen Gründen gezwungen sind, ein Lfz zu benutzen, da zwischen Frankfurt und Los Angeles so wenig Busse fahren, werden Ihnen dankbar sein, dass Sie denen den Tod wünschen.
    Warum muss man eigentlich seine ökologische Abneigung gegen das Fliegen immer auf diejenigen übertragen, die fliegen müssen?
  6. #6

    Die Fluglienien mögen es lieber noch ein wenig billiger - auf Kosten des Personals. Wenn dann mal ein Flieger herunterkommt, war es menschliches Versagen des Piloten und die Fluggesellschaft wäscht ihre Hände in Unschuld - schliesslich hat sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten.
  7. #7

    Die hier angestrebten (mal wieder von der EU) Arbeitszeiten erinnern mich an Krankenhäuser. Arbeitszeiten von mehr als 10 - 11 Stunden am Stück sind ein Verbrechen. Wenn man aber jeden Tag nur 8 Stunden in den Sessel furzt kann man das natürlich nicht verstehen.
  8. #8

    Nie mehr einen Titel...

    Zitat von wylly Beitrag anzeigen
    Die hier angestrebten (mal wieder von der EU) Arbeitszeiten erinnern mich an Krankenhäuser. Arbeitszeiten von mehr als 10 - 11 Stunden am Stück sind ein Verbrechen. Wenn man aber jeden Tag nur 8 Stunden in den Sessel furzt kann man das natürlich nicht verstehen.
    OT:
    Arbeitszeiten von mehr als 10 - 11 Stunden sind alles, nur kein Verbrechen. Sie sind ein Verstoß gegen die entsprechende EU-Richtlinie resp. ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz bzw. die Arbeitszeitverordnung.
  9. #9

    »Menschliches Versagen«? Systemfehler!

    Ich habe in den 80ern mal das sehr interessante und extrem detailreiche amerikanische Sachbuch »Blind Trust« von John J. Nance* zum Thema Luftfahrtunfälle gelesen (dabei ging’s auch um die verheerenden Wirkungen der Luftverkehrsderegulierungen unter Reagan.) Der Autor konnte bei allen seinen Beispielen nachweisen, daß der Begriff »menschliches Versagen« immer dann verwendet wird, wenn die tatsächlich Verantwortlichen ein _systemisches_ Versagen vertuschen wollen. Genau darum geht es hier auch: Das Regelsystem treibt die Piloten über ihre Belastungsgrenze. Wenn dann mit schöner Zwangsläufigkeit immer wieder mal was schief geht, jede Menge Tote inklusive, sind die Piloten schuld. Na toll!

    *Englische Rezension hier: Blind trust - John J. Nance - Google Books


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