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Neue europäische Regelung: Piloten warnen vor steigenden Sicherheitsrisiken im Luftve
DDPNickerchen im Cockpit: Erschreckend viele europäische Piloten sind schon mal am Steuerknüppel eingeschlafen. Der Berufsverband Vereinigung Cockpit fürchtet, dass sich die Übermüdung und die Sicherheit im Flugverkehr durch die neuen Regelungen der Easa noch verschlechtern könnte.
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...829253,00.html
- #1 23.04.2012 17:17 von
ganz sodramatisch wie der Reporter dies darstellt ist es nun auch wieder nicht.. 1. Randalierende Passagiere, Krankheiten und Brandalarm gehoeren wohl zu den Ausnahmen.2. Gerade auf den Langstreckenfluegen von LH geht es doch nach Schema zu: Starten, Passagiere versorgen, Licht aus und sich dann selbst schlafen legen. Das Meiste Personal hat doch dann genuegend Schlaf. Jemand in einer Fabrik koennte sich das nicht erlauben.
- #2 23.04.2012 19:11 von
- #3 23.04.2012 21:18 von
- #4 23.04.2012 23:37 von
- #5 23.04.2012 23:40 von
Nie mehr einen Titel...
Diejenigen, die aus beruflichen Gründen gezwungen sind, ein Lfz zu benutzen, da zwischen Frankfurt und Los Angeles so wenig Busse fahren, werden Ihnen dankbar sein, dass Sie denen den Tod wünschen.
Warum muss man eigentlich seine ökologische Abneigung gegen das Fliegen immer auf diejenigen übertragen, die fliegen müssen? - #6 24.04.2012 09:07 von
Die Fluglienien mögen es lieber noch ein wenig billiger - auf Kosten des Personals. Wenn dann mal ein Flieger herunterkommt, war es menschliches Versagen des Piloten und die Fluggesellschaft wäscht ihre Hände in Unschuld - schliesslich hat sie sich an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten.
- #7 24.04.2012 09:31 von
Die hier angestrebten (mal wieder von der EU) Arbeitszeiten erinnern mich an Krankenhäuser. Arbeitszeiten von mehr als 10 - 11 Stunden am Stück sind ein Verbrechen. Wenn man aber jeden Tag nur 8 Stunden in den Sessel furzt kann man das natürlich nicht verstehen.
- #8 24.04.2012 11:28 von
- #9 24.04.2012 12:08 von
»Menschliches Versagen«? Systemfehler!
Ich habe in den 80ern mal das sehr interessante und extrem detailreiche amerikanische Sachbuch »Blind Trust« von John J. Nance* zum Thema Luftfahrtunfälle gelesen (dabei ging’s auch um die verheerenden Wirkungen der Luftverkehrsderegulierungen unter Reagan.) Der Autor konnte bei allen seinen Beispielen nachweisen, daß der Begriff »menschliches Versagen« immer dann verwendet wird, wenn die tatsächlich Verantwortlichen ein _systemisches_ Versagen vertuschen wollen. Genau darum geht es hier auch: Das Regelsystem treibt die Piloten über ihre Belastungsgrenze. Wenn dann mit schöner Zwangsläufigkeit immer wieder mal was schief geht, jede Menge Tote inklusive, sind die Piloten schuld. Na toll!
*Englische Rezension hier: Blind trust - John J. Nance - Google Books
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