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Neue Chefin der US-Börsenaufsicht SEC: Ein Pitbull für die Wall Street
APAls knallharte Staatsanwältin verknackte sie Terroristen und Mafiosi. Jetzt bekommt es Mary Jo White mit oft noch schlüpfrigeren Schurken zu tun: Die designierte Chefin der US-Börsenaufsicht SEC soll künftig Mauscheleien an der Wall Street aufdecken. Nicht alle erwarten Wunder von ihr.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-879567.html
- #1 24.01.2013 21:10 von
optional
Heißt das etwa die SEC setzt sich mal etwas in Bewegung? Bis jetzt ist diese ja eher durch Untätigkeit und Kumpelei mit den Bankstern aufgefallen...
- #2 25.01.2013 06:12 von
Marionette # 2
Die SEC ist nur dann tätig, wenn es um das Drangsalieren ausländischer Konzerne an der New Yorker gilt. Daß diese überhaupt sich dort listen lassen, ist eigentlich eine Dummheit an sich. Ob Mary jo White oder ein schwarzer Präsident: niemand wird je gegen das Finanzmonster in den USA vorgehen. Eine weiteres Kasperletheater zur Volksberuhigung...
- #3 25.01.2013 06:58 von
Gleichberechtigung?
Werden nun auch amerikanische Unternehmen gleichberechtigt börsenrechtlich verfolgt? Oder bleibt es dabei, dass es vor allem ausländische Unternehmen sind, die eskalative repressive Maßnahmen ertragen müssen?
Siemens, Daimler, etc. wurden derartig an die Wand gedrückt, während amerikanische Unternehmen nur mit der "Beisszange" angefasst werden und auch nur wenn es wirklich nicht mehr anders geht, von den im Artikel erwähnten "Erfolgen" bei deren Verfolgung gar nicht erst zu sprechen. - #4 25.01.2013 07:41 von
das geheimnis
warum die USA so funktionieren, wie sie funktionieren,
liegt in einem Paradoxon: Es werden dort mit schöner Konsequenz
die Böcke zu Gärtnern gemacht.
Hier reißt das auch schon ein, denn es ist zur Staatsraison geworden:
" Von den USA lernen heisst siegen lernen "
Haut blos am Ende nicht hin. - #5 25.01.2013 08:57 von
Mery Jo White darf fast göttliche Eigenschaften besitzen...
...aber, auch diese überirdische und übermenschliche Kenntnisse können nicht viel helfen. Sie ist Chefin der US-Börsenaufsicht SEC auf das recht und Gesetz gebunden, und in der Gesetzgebung und der Methode der Beweisführung stecken die systemrelevanten Begrenzungen. Einmal wie vor der Krise erlaubte dieses Regelwerk alles das was die Krise auslösen müsste, andererseits erlaubt das gleiche Regelwerk bei politischem Willen manche Methoden bzw. diejenige die sich mit diesen Methoden bedienen anzuklagen so gar verurteilen.
Man sollte ernstlich das Regelwerk überarbeiten, aber es ist eine Illusion zu erwarten dass die Eingriffe in so konzipiertes Mechanismus, mit so viel vorteilen gewünscht wird. Solche grundsätzliche Auffassung nennt man übrigens falscherweise als "Freiheit". Um die Freiheit tatsächlich zu garantieren müsste eine gerechtere Regulierung geschafft werden und ein auch mit göttlichen Eigenschaften Chefin der Börsenaufsicht kann das nicht.
Nach fünf Jahren Krise werden leider die Generatoren der Krise, die Strukturen mit übermäßigem Machreinfluss auf gesetzliche Entscheidungsträger gestärkt und keine weitere notwendige Regulierung (es heißt klare Regeln und Gleichheit für alle vor dem Recht und Gesetz) niedergemacht. - #6 25.01.2013 09:15 von
Typisch Unsachlich
Also bitte. Was soll denn diese unqualifizierte Aussage schon wieder? Jedes Mal, wenn es in irgendeiner Weise um den Finanzsektor geht, schmeisst SPON mit den wildesten Vergleichen um sich. Aber so scheint es ja gewollt. Die Masse will weiter hetzen.Trotzdem wird sie auch weiterhin Schurken, Schufte und Übeltäter jagen - nur diesmal eben an der Wall Street. Und dort sind sind sie oft schlüpfriger als Mafiosi. - #7 25.01.2013 09:32 von
Das sehe ich anders. Ich bin der Meinung, dass die DPR und BaFin von Untätigkeit gezeichnet sind. Wenn in den USA mehr Fraud-Fälle aufgedeckt werden, dann ist das nicht damit gleichzusetzen, dass es de facto mehr Fraud gibt als in Deutschland. Es liegt schlicht und ergreifend daran, dass das Enforcement deutlich besser ist als hier in Europa! Was die DPR und die BaFin hier abliefern ist ernüchternd!
- #8 25.01.2013 12:03 von
2. Versuch eines Kommentars
Hallo Frau Dreyer,
ich poste meinen Kommentar ein zweites Mal, vielleicht geht er diesmal durch Ihre Zensur.
Gestern haben Sie in einem Artikel vollkommen zu Recht den Sexismus in der Politik kritisiert!
Und jetzt bezeichnet einer Ihrer Redakteure eine Managerin an der Spitze einer wichtigen Finanz-Institution als Pit Bull. Damit bedient Ihre Redaktion doch genau die sexistischen Klischees die Sie gestern noch angeprangert haben.
Entweder ist Ihre Empörung von gestern nicht echt - oder Sie sind selbst noch sehr weit von der Aufgeklärtheit und der Gleichbewertung entfernt die Sie so vehement einfordern. Beides ist schade! - #9 25.01.2013 14:17 von
Pittbull ist nicht von der Redaktion erfunden.
Diesen Spitznahmen" hat sie schon gehabt bevor Frau Palin ihn für sich
beanspruchte." So stehts im Artikel.
Mal sehen ob Obama hier den Bock zum Gärtner gemacht hat.
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