Für den Plural genügen zwei - zumindest in der deutschen Sprache. In der russischen Sprache braucht man für den Plural fünf, aber auch das wird hier allein in der Politik in den letzten zwei Jahren locker erreicht.
Es ist dümmlich von den Universitäten, daß sie nicht statistisch feststellen lassen, wie es allgemein um die Qualität älterer Doktorarbeiten bestellt ist, und somit gezwungen sind, den Plagiatsjägern hinterherzulaufen, anstatt proaktiv selbst zu agieren. Durch das Hochrechnen der bisherigen Funde im Verhältnis zur Anzahl untersuchter Arbeiten - ein anerkanntes mathematisch-wissenschaftliches Verfahren - kann man in der Tat den Eindruck erlangen, daß es sich bei den bisherigen Funden um keine Einzelfälle handel. Von Mantras ist mir bisher nichts aufgefallen, aber ich bin auch nicht in indischen Foren unterwegs. Es würde mich allerdings überraschen, wenn sich die Inder für die Qualität deutscher Doktorarbeiten interessieren würden.
Sie haben immer noch nicht verstanden, worum es mir in meinem ursprünglichen Artikel ging. Daher wiederhole ich es noch einmal: wenn der Doktorvater sagt, daß er Schavans Doktorarbeit auch bei aktueller Kenntnis ihrer Fehler angenommen hätte, dann ist Schavans Täuschung - so sie denn vorliegt - nicht mehr entscheidend für den Erhalt der Doktorarbeit. Somit hätte sie dann auch durch Täuschung keine Vorteile erlangt.

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