Neue Bahnverbindung: Eurocity verkürzt Fahrzeit nach Danzig

dapdPünktlich zur Fußball-EM in Polen nimmt die neue Bahnverbindung von Berlin nach Danzig Fahrt auf. Der Eurocity verkürzt die Fahrzeit um bis zu zweieinhalb Stunden. Doch damit kommt der Ausbau der Strecken ins Nachbarland ins Stocken.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...837514,00.html
  1. #1

    Eine gute Nachricht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pünktlich zur Fußball-EM in Polen nimmt die neue Bahnverbindung von Berlin nach Danzig Fahrt auf. Der Eurocity verkürzt die Fahrzeit um bis zu zweieinhalb Stunden. Doch damit kommt der Ausbau der Strecken ins Nachbarland ins Stocken.

    Berlin - Danzig: Eurocity verkürzt Fahrzeit um über zwei Stunden - SPIEGEL ONLINE
    Damit wird Danzig ein gutes Ziel für ein verlängertes Wochenende! Jetzt sollte der Ausbau der Verbindung Berlin-Breslau-Krakau in Angriff genommen werden.
  2. #2

    hm?

    Kann ich das Fahrrad mitnehmen? Natürlich nicht!
    Grossartig.
  3. #3

    Mal soll ja nicht immer sage früher war alles besser, aber im Berliner Technik Museum hängt eine Tafel aus den 30ern mit Fahrzeiten Richtung Osten von Berlin aus; nach Königsberg (Kalliningrad) waren es 5h. Warum braucht man dann heute mit einem modernen Zug nach Danzig 6h?!? Ok wenn die Trasse in Polen so aussieht wie die Autobahnen dann wundert mich das nicht...
  4. #4

    40 km Oberleitung in 8 Jahren?

    Das Abkommen für 40 km Oberleitung soll 8 Jahre benötigen? Es scheint, man möchte Aktivitäten vortäuschen während der Strassenverkehr quasi nebenbei massiv ausgeweitet wird.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Pünktlich zur Fußball-EM in Polen nimmt die neue Bahnverbindung von Berlin nach Danzig Fahrt auf. Der Eurocity verkürzt die Fahrzeit um bis zu zweieinhalb Stunden. Doch damit kommt der Ausbau der Strecken ins Nachbarland ins Stocken.

    Berlin - Danzig: Eurocity verkürzt Fahrzeit um über zwei Stunden - SPIEGEL ONLINE
    Sollte wohl eher heißen: Pünktlich 22,6 Jahre nach dem Fall der Mauer ...
    Was haben die eigentlich in der Zwischenzeit gemacht? Außer Autobahnen gebaut, Transrapid geplant und Flughäfen falsch platziert?
  6. #6

    umgekehrt

    Zitat von Velociped Beitrag anzeigen
    Das Abkommen für 40 km Oberleitung soll 8 Jahre benötigen? Es scheint, man möchte Aktivitäten vortäuschen während der Strassenverkehr quasi nebenbei massiv ausgeweitet wird.
    wird ein Schuh draus.
    Weil die Bahn nicht in die Hufe kommt (respektive unsere Politiker)
    weichen die Menschen eben auf Verkehrsmittel aus die verlässlich sind.
    Das Auto.
    Und das ganze wird sich ausweiten.
    Selbst unsere Grünen sehen wohl keine Notwendigkeit
    den Schienenverkehr gerade im Nahbereich massiv auszubauen
    und Tarifsysteme zu vereinheitlichen.
    Also wie man es dreht und wendet, will man von A nach B und möchte nicht Stunden damit zubringen auch noch über C D unf F zu fahren, bleibt nur das Auto.
    Nordstemmen - Salzgitter Lebenstedt nur 45km mit dem Auto wenn es schlecht läuft 45min
    Mit der Bahn über Hannover und Braunschweig 100km knapp 2 Stunden
  7. #7

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Sollte wohl eher heißen: Pünktlich 22,6 Jahre nach dem Fall der Mauer ...
    Was haben die eigentlich in der Zwischenzeit gemacht? Außer Autobahnen gebaut, Transrapid geplant und Flughäfen falsch platziert?
    In Deutschland? Bei der Bahn?

    Zum Beispiel:

    - die Schnellstrecke Berlin-Oebisfelde (-Hannover) gebaut, vmax=280 km/h
    - die Strecke Berlin-Hamburg auf 230 km/h ausgebaut
    - die Strecken Leipzig-Dresden und Berlin-Leipzig auf 200 km/h ausgebaut
    - die unterbrochenen Bahnstrecken zwischen Salzwedel und Uelzen, Wernigerode und Bad Harzburg, Eichenberg und Halle wieder aufgebaut
    - die Schnellfahrstrecken Nürnberg-Ingolstadt-München und Köln-Frankfurt gebaut

    um nur ein paar Beispiele zu nennen.
    -
  8. #8

    Es ist kein Wunder, dass die Elektrifizierung von 40km Strecke

    dieses Projekt um 8 jahre zurückzuwerfen droht:
    An 40km Oberleitung kann man eben kaum "Prozente" verdienen, auf jeden Fall weniger als an EINEM Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecke mit Kunstbauten und enormen Grundablösekosten.
    DESWEGEN sind all die "kleinen", aber so dringend notwendigen Projekte in weite Ferne verschoben, aber die riesigen, aber vergleichsweise unnötigen Schnellfahrstrecken werden mit aller Gewalt, auch gegen den Willen der Bahnfahrer und Anrainer, vorangetrieben.
    Die Verantwortlichen wollen ja schließlich auch etwas davon haben....