DPAIn Deutschland stimmt das Parlament über ein Hilfspaket für Spanien ab. Gleichzeitig verschlimmert sich in Madrid die Schuldenkrise: Bei einer Anleihenauktion muss die Regierung enorm hohe Zinsen zahlen. Der Kurs für zehnjährige Papiere steigt über die kritische Marke von sieben Prozent.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845285,00.html
Bedenklich wird es auch für die Verpflichtungen, die Deutschland eingehen wird. Im Vertrauen auf die Leistungs-und Anziehungskraft der deutschen Wirtschaft lehnt sich die Merkel-Regierung weit aus dem Fenster und verspricht jedem, der meint Hilfe zu brauchen, Geld, ohne dabei zu berücksichtigen, dass alle Verpflichtungen, die man übernommen hat, beglichen werden müssen.
Von wem ? Unsere Kinder und Enkel leiden schon heute unter dem Mangel, der durch die PIIGs-Staaten verursacht worden ist
Man muss mehr kontrollieren, man muss Sparkommissare mit Direktionsrecht nach Madrid, Athen und Rom schicken. Die üppigen Gehälter der dort Ansässigen müssen gekürzt werden. Die Sparauflagen müssen erfüllt werden.
Portugal und Irland haben es geschafft.
sollten diese Misswirtschaften endlich mal anfangen in Ihren Ländern aufzuräumen.Dazu gehört neben der Abwicklung von Zockerbanken auch die Entfernung von Politikern die diese grossvolumigen Zockereien überhaupt erst ermöglicht haben.Denn schliesslich wusste und genehmigte die spanische Regierung den Bau von Immobilien die keiner braucht.Und das in so grossem Stil das das ganze Land in Schieflage ist.Wann übernimmt da einer endlich die Verantwortung?
Die Politik hat sich durch ihre Schuldenpolitik ja auch erst von den Märkten abhängigk gemacht.
Die Zinsen entsprechen allmählich dem tatsächlichen Risiko, wer das für bösen Finanzhokuspokus hält ist hiermit aufgefordert kräftig spanische Anleihen zu kaufen, aber bitte vom eigenen Geld.
Und wer kauft die Anleihen? Mit großer Sicherheit die eigenen - also in diesem Fall die spanischen - Banken. Gleiches gilt für Italien. Am Ende, wenn die Banken kein Geld mehr haben, um Schuldtitel kaufen zu können rufen sie nach den Rettungstöpfen der EU und wir alle Bürgen! Ist das nicht krank?
Das sind keine Kredite, das sind Transferzahlungen. Jede Währungsunion hat Transferzahlungen, auch Deutschland woran uns gerade Seehofer erinnert hat.
Solange wir im Euro sind wird es diese "Rettungen" geben, was in Wirklichkeit ein Ausgleich für die unterschiedlichen Leistungsfähigkeiten der Wirtschaften sind. Das Geld wird, wie alle anderen Kredite welche unsere Regierung innerhalb dieser Krise gegeben hat, nie zurückgezahlt werden.
Lassen Sie sich nicht von Schäuble und den anderen Eurorettern täuschen: diese Zahlungen werden nie zu Ende gehen.
Weshalb soll ein Zinssatz von 7 % eine kritische Marke sein ? Hier wird einfach das übliche Politikersprech übernommen. Es ist nicht lange her, da gab es in Deutschland für Bundesanleihen (DM-Zeiten) über 10% Zinsen. Steigt der Zinssatz, müssen sich die Politiker doppelt und dreifach überlegen, ob bestimmte Maßnahmen auf Pump finanziert werden können. Also ein wirksames Regulativ. Im übrigen muss der erhöhte Zinssatz imer nur auf die neuen Schulden bzw. Umschuldungen gezhalt werden. Der Bestand bleibt unberührt. Durch künstlich niedrig gehaltene Zinsen (Finanziellen Repression) versuchen sich amtierende Politiker zu Lasten der zukünftigen Generationen durchzumogeln.