Neue Allianzen in der Euro-Krise: Endlich zählen Ideen statt Ideologie

REUTERSDie ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843044,00.html
  1. #1

    Glasklar

    Man kann das ganze drehen und wenden wie man will, es kommt immer auf's Selbe raus: die Vermögenden müssen endlich zur Kasse gebeten werden, damit für den Rest auch noch genug zum vernünftig Leben übrig bleibt.
  2. #2

    Richtig ist: Ideen & Konzepte sind gefragt

    Nur mit stimmigen Geldkreisläufen und stimmigen Wirtschaftskreisläufen wird man die monetären und substantiellen (Rohstoffe und Energieträger) Probleme in den Gesellschaften weltweit lösen können.
    Alles was man uns, den Bürgerinnen und Bürgern, in den letzten Wochen und Monaten als Lösung der Probleme vorgestellt hat, sind nur Notbehelfe, Übergangslösungen die einen Zusammenbruch des heutigen Geldsystems lediglich verschleppen.
    In einem begrenzten Raum mit steigender Bevölkerung und rückläufigen Rohstoffen und Energieträgern, kann nur ein stimmiges Geldsystem im Junktim mit einem stimmigen Wirtschaftssystem die Probleme wirklich nachhaltig lösen.

    Eckhard Bock IKS Hessen
  3. #3

    Deutschland war und bleibt stark...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.

    Euro-Krise führt zu neuen Allianzen nach Ökonomen-Appell - SPIEGEL ONLINE
    als Individualstaat. Andere Ansichten sind aus Phantasia-Land. Was wir neu brauchen ist eine Währungsteilung in Geschäftswährung und Finanzierungswährung. Giebt's nicht ? Dann laßt die Fachköpfe rauchen.
  4. #4

    ^^

    Wer braucht schon ein Europa, wo sich 10% die Taschen vollstopfen
    und am Ende doch Alle verlieren?
  5. #5

    Gewinn für wen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.

    Euro-Krise führt zu neuen Allianzen nach Ökonomen-Appell - SPIEGEL ONLINE
    Auf unserem Geldsystem lasten wie ein
    Damokles Schwert Derivate amerikanischer
    Banken in Höhe von über 220 Billionen Dollar!
    Die USA stehen wegen diesem Schrott mit
    dem Rücken zur Wand und unser Wirtschaftssystem
    ist wie das zentrale Nevensytem mit dem Gehirn ,
    mit dem der USA verbunden . Die Schattengelder
    Schattenbanken und Fonds leben in einer eigenen
    Welt gut geschützt durch 40000 Nuklearwaffen
    und ein Duzent Trägerverbänden. Bis jetzt wurde
    ein eiskalter Wirtschaftskrieg gegen uns und den
    Euro geführt . Würden wir die ideolgische Front
    der USA verlassen stünde die Leitwährung Dollar
    vor dem Aus ! Dann kämen wir direkt in das
    Fadenkreutz eines in die Enge getriebenen Raubtiers!
  6. #6

    Keiner braucht diesen Euro

    Wenn Euro scheitert sind Spekulanten, Banken und andere Schmarotzer die nicht arbeiten wollen die Verlierer, das ist der Grund warum ständig dieses Gejammer durch die Presse gejagt wird. Europa gab es schon vor dem Euro und dieses Europa gehörte nicht den Banken. Ohne Banken gibt es auch keine Krise.
  7. #7

    Nicht nur!

    "Denn dass die deutsche Hypo Real Estate quasi über Nacht mit staatlichen Milliarden vor der Pleite gerettet werden musste, lag vor allem daran, dass niemand von den Spekulationen ihrer irischen Tochter wusste."

    In der HRE wurde auch ganz anderer Schrott verpackt und dem Steuerzahler aufgebürdet. Und das geschah nicht über Nacht, sondern schon mehr als ein Jahrzehnt vor dem Zusammenbruch der HRE und das war auch längst öffentlich.
  8. #8

    ein blinder Fleck im Auge des Betrachters

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.

    Euro-Krise führt zu neuen Allianzen nach Ökonomen-Appell - SPIEGEL ONLINE
    Ja, diese scheinbare Verbündung der Außenflügel der Konservativen mit den "Kommunisten" scheint es zu geben. Aber wenn man sich die tatsächlichen Motive anschaut, sind es völlig konträre Gründe für diesen zeitweisen gemeinsamen Kampf.

    Nach einem Erfolg, also nach dem Scheitern des ESM und jeglicher Fiskalkontrolle, werden die beiden Seiten wieder die Interessen ihrer Klientel bedienen.

    Die Verwunderung über diese so überraschende Gemeinsamkeit von Sinn und Wagenknecht, ist nur kurzfristig, bis man erkennt, die Kommunistin schafft es nicht alleine, und deshalb hält sie mit den eigenen Zielen etwas zurück, und hängt sich im Windschatten hinter die Populisten.

    Endlich zählen Ideen statt Ideologie - ist keine Erkenntnis, sondern ein blinder Fleck im Auge des Betrachters.
  9. #9

    new world order

    Die Aushebelung dieses Prinzips...
    "Banken müssen scheitern dürfen", schreiben die Ökonomen um Sinn. "Es ist richtig, dass die Möglichkeit bestehen muss, dass Banken pleitegehen", sagt auch Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der Linken. Wagenknecht bescheinigte den Wissenschaftlern wegen ihrem Ja zu Pleiten sogar, sie seien "wenigstens echte Liberale".

    Von den Linken bis zum Ifo-Chef herrscht also Konsens darüber, dass weiterhin ein Grundprinzip der Marktwirtschaft gelten soll: Die Pleite gehört zum Risiko des Unternehmers.
    ...hat Europa erst so tief in die Kloake gezogen!
    Eine Bankenaufsicht bringt gar nichts, wenn die zu beaufsichtigenden Banken nicht in die Insolvenz verabschiedet werden können!
    Wenn also ESM/Fiskalpakt/Bankenaufsicht irgendeinen Sinn entfalten sollen, muß im gleichen Atemzug der Banken-/Versicherungssektor reformiert werden.
    Bin mir sicher, mit Merkel und Schäuble erleben wir das nicht. Die beiden führen eher eine postdemokratische Regierung in Händen der Hochfinanz mit pseudo-demokratischer Beteiligung der Bürger ein; also, so ähnlich wie jetzt, nur nen ganzen Tacken schlimmer und offensichtlicher. Denn wir wissen ja; die Märkte...