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Neue Allianzen in der Euro-Krise: Endlich zählen Ideen statt Ideologie
REUTERSDie ideologischen Fronten in der Euro-Krise brechen auf. In der Debatte über Merkels Europapolitik verbünden sich plötzlich Kommunisten mit Konservativen, Gewerkschafter mit Industriellen. Das ist ein Gewinn.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843044,00.html
- #1 06.07.2012 18:09 von
Glasklar
Man kann das ganze drehen und wenden wie man will, es kommt immer auf's Selbe raus: die Vermögenden müssen endlich zur Kasse gebeten werden, damit für den Rest auch noch genug zum vernünftig Leben übrig bleibt.
- #2 06.07.2012 18:09 von
Richtig ist: Ideen & Konzepte sind gefragt
Nur mit stimmigen Geldkreisläufen und stimmigen Wirtschaftskreisläufen wird man die monetären und substantiellen (Rohstoffe und Energieträger) Probleme in den Gesellschaften weltweit lösen können.
Alles was man uns, den Bürgerinnen und Bürgern, in den letzten Wochen und Monaten als Lösung der Probleme vorgestellt hat, sind nur Notbehelfe, Übergangslösungen die einen Zusammenbruch des heutigen Geldsystems lediglich verschleppen.
In einem begrenzten Raum mit steigender Bevölkerung und rückläufigen Rohstoffen und Energieträgern, kann nur ein stimmiges Geldsystem im Junktim mit einem stimmigen Wirtschaftssystem die Probleme wirklich nachhaltig lösen.
Eckhard Bock IKS Hessen - #3 06.07.2012 18:10 von
- #4 06.07.2012 18:10 von
^^
Wer braucht schon ein Europa, wo sich 10% die Taschen vollstopfen
und am Ende doch Alle verlieren? - #5 06.07.2012 18:11 von
Gewinn für wen?
Auf unserem Geldsystem lasten wie ein
Damokles Schwert Derivate amerikanischer
Banken in Höhe von über 220 Billionen Dollar!
Die USA stehen wegen diesem Schrott mit
dem Rücken zur Wand und unser Wirtschaftssystem
ist wie das zentrale Nevensytem mit dem Gehirn ,
mit dem der USA verbunden . Die Schattengelder
Schattenbanken und Fonds leben in einer eigenen
Welt gut geschützt durch 40000 Nuklearwaffen
und ein Duzent Trägerverbänden. Bis jetzt wurde
ein eiskalter Wirtschaftskrieg gegen uns und den
Euro geführt . Würden wir die ideolgische Front
der USA verlassen stünde die Leitwährung Dollar
vor dem Aus ! Dann kämen wir direkt in das
Fadenkreutz eines in die Enge getriebenen Raubtiers! - #6 06.07.2012 18:14 von
Keiner braucht diesen Euro
Wenn Euro scheitert sind Spekulanten, Banken und andere Schmarotzer die nicht arbeiten wollen die Verlierer, das ist der Grund warum ständig dieses Gejammer durch die Presse gejagt wird. Europa gab es schon vor dem Euro und dieses Europa gehörte nicht den Banken. Ohne Banken gibt es auch keine Krise.
- #7 06.07.2012 18:18 von
Nicht nur!
"Denn dass die deutsche Hypo Real Estate quasi über Nacht mit staatlichen Milliarden vor der Pleite gerettet werden musste, lag vor allem daran, dass niemand von den Spekulationen ihrer irischen Tochter wusste."
In der HRE wurde auch ganz anderer Schrott verpackt und dem Steuerzahler aufgebürdet. Und das geschah nicht über Nacht, sondern schon mehr als ein Jahrzehnt vor dem Zusammenbruch der HRE und das war auch längst öffentlich. - #8 06.07.2012 18:22 von
ein blinder Fleck im Auge des Betrachters
Ja, diese scheinbare Verbündung der Außenflügel der Konservativen mit den "Kommunisten" scheint es zu geben. Aber wenn man sich die tatsächlichen Motive anschaut, sind es völlig konträre Gründe für diesen zeitweisen gemeinsamen Kampf.
Nach einem Erfolg, also nach dem Scheitern des ESM und jeglicher Fiskalkontrolle, werden die beiden Seiten wieder die Interessen ihrer Klientel bedienen.
Die Verwunderung über diese so überraschende Gemeinsamkeit von Sinn und Wagenknecht, ist nur kurzfristig, bis man erkennt, die Kommunistin schafft es nicht alleine, und deshalb hält sie mit den eigenen Zielen etwas zurück, und hängt sich im Windschatten hinter die Populisten.
Endlich zählen Ideen statt Ideologie - ist keine Erkenntnis, sondern ein blinder Fleck im Auge des Betrachters. - #9 06.07.2012 18:25 von
new world order
Die Aushebelung dieses Prinzips...
...hat Europa erst so tief in die Kloake gezogen!"Banken müssen scheitern dürfen", schreiben die Ökonomen um Sinn. "Es ist richtig, dass die Möglichkeit bestehen muss, dass Banken pleitegehen", sagt auch Axel Troost, finanzpolitischer Sprecher der Linken. Wagenknecht bescheinigte den Wissenschaftlern wegen ihrem Ja zu Pleiten sogar, sie seien "wenigstens echte Liberale".
Von den Linken bis zum Ifo-Chef herrscht also Konsens darüber, dass weiterhin ein Grundprinzip der Marktwirtschaft gelten soll: Die Pleite gehört zum Risiko des Unternehmers.
Eine Bankenaufsicht bringt gar nichts, wenn die zu beaufsichtigenden Banken nicht in die Insolvenz verabschiedet werden können!
Wenn also ESM/Fiskalpakt/Bankenaufsicht irgendeinen Sinn entfalten sollen, muß im gleichen Atemzug der Banken-/Versicherungssektor reformiert werden.
Bin mir sicher, mit Merkel und Schäuble erleben wir das nicht. Die beiden führen eher eine postdemokratische Regierung in Händen der Hochfinanz mit pseudo-demokratischer Beteiligung der Bürger ein; also, so ähnlich wie jetzt, nur nen ganzen Tacken schlimmer und offensichtlicher. Denn wir wissen ja; die Märkte...
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