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Neubau von Stromtrassen: Rösler will Naturschutz außer Kraft setzen

dapdBundeswirtschaftsminister Rösler will den Ausbau der deutschen Stromnetze gegen alle Widerstände durchsetzen. Laut "FAZ" plant er sogar, EU-Vorgaben für Natur- und Vogelschutz außer Kraft zu setzen. Außerdem sollen Ausbaugegner nur noch vor einer Gerichtsinstanz klagen dürfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838760,00.html
  1. #450

    Zitat von ir² Beitrag anzeigen
    75%, mindestens. In Sachen "Energiewende" besteht das politische Personal nur aus grünen Blockflöten die versuchen Trittin, Roth und CO links und rechts beim Rennen gegen die Wand zu überholen; unter dem Applaus der technisch völlig ahnungslosen Wählerschaft.
    Den Begriff "Blockflöten " kenne ich eigentlich in einem anderen Zusammenhang, nämlich der CDU und FDP , die das Personal und das Vermögen ihrer DDR -Namensvetter übernommen haben aber das ist nebensächlich.

    Woher nehmen Sie die Gewißheit dass bei den Grünen in Sachen Energiepolitik keine Fachleute beraten ?
    Und wer sagt Ihnen dass die Wählerschaft "ahnungslos " ist ? Sie selbst sind es aber nicht ?

    Die Wähler wissen sehr wohl dass die konservativen Energieressourchen ein Ende finden, sie merken es nämlich aus den steigenden Preisen die nicht nur wegen des EEG steigen sondern hauptsächlich spekulationsgetrieben sind wegen des höher werdenden Bedarf bei knapperen Angebot. Selbst Uran ist teurer geworden.
    Seit Fukushima haben auch die Wähler verstanden dass Atomtechnologie nur eine riskante Sackgasse ist die in einem dicht besiedelten Gebiet katastrohale Folgen haben kann.
    Die Wähler sind keine Techniker (mehrheitlich ) aber sie merken dass es so nicht ständig weiter geht und zukunftfähige Technologien kommen müssen.

    Die einzigen die gegen die Wand steuern sind diejenigen die nicht bereit sind umzusteuern weil sie jetzt vom System profitieren, aber rechtzeitig mit dem Millionen und Abfindungen vom Karren springen bevor er gegen die Wand knallt.
    Die Reparaturkosten für den Karren tragen sowieso die Steuerzahler und Kunden.
  2. #451

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Wie der Strom zu uns kommt wurde schon im Link angedeutet und ich erwähnte die Wasserstofftechnologie, also das elektrolytische Zersetzen von Wasser mittels E-Energie und den Transport des Wasserstoffs ( genau nicht anders wie mit einem Tanker analog eines Öltankers )..

    Von der Wasserstofftechnologie halte ich persönlich sehr viel, denn es ist umweltfreundlich,klimaneutral ( kein CO2) und kann in Brennstoffzellen verwendet werden.
    Bitte machen Sie sich einmal schlau bezüglich des Wasserstofftransportes.
    Leider wird da viel Unsinn zu geschrieben.
    Ein Flüssiggastransport wie bei Erdgas (LNG) kommt dort quasi nicht in Betracht!
    Ebensowenig ein Mengentransport in komprimierter Form, der sogar bei CNG schon nicht praktikabel, da absolut unwirtschaftlich ist.
    Es bliebe also ausschliesslich die Pipelinelösung.

    Gasförmig hat Wasserstoff lediglich ein Drittel der Energiedichte von Erdgas.
    Schon wieder steht also die Wirtschaftlichkeit im Raum.
    Und wenn man Wasserstoff in D wirklich in grösseren Mengen verteilen möchte, bräuchte man auch hier ein zweites Verteilernetz speziell für Wasserstoff!

    Und dann sehe man sich einmal die Wirkungsgrade von langlebigen Brennstoffzellen an..
    Oder die Kurzlebigkeit von halbwegs wirkungsgradoptimierten..

    Für eine Energiespeicherung mangels genügend anderer Alternativen mag Wasserstoff bei einer absehbaren Technologieverbesserung geeignet sein.
    Für den Energietransport über weite Strecken nicht!

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Leider werden dann die Ölmultis nicht mehr so reich....
    Wie kommen Sie darauf?
    Wer sind denn die "Ölmultis"?
    Sind das nicht überwiegend die Grosskapitalanleger?
    Wieso sollten die ausgerechnet ihr Geld nicht in Desertec & Co stecken, wenn es dort etwas zu verdienen gibt?
  3. #452

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Bitte machen Sie sich einmal schlau bezüglich des Wasserstofftransportes.
    Leider wird da viel Unsinn zu geschrieben.
    Ein Flüssiggastransport wie bei Erdgas (LNG) kommt dort quasi nicht in Betracht!
    Ebensowenig ein Mengentransport in komprimierter Form, der sogar bei CNG schon nicht praktikabel, da absolut unwirtschaftlich ist.
    Es bliebe also ausschliesslich die Pipelinelösung.

    Gasförmig hat Wasserstoff lediglich ein Drittel der Energiedichte von Erdgas.
    Schon wieder steht also die Wirtschaftlichkeit im Raum.
    Und wenn man Wasserstoff in D wirklich in grösseren Mengen verteilen möchte, bräuchte man auch hier ein zweites Verteilernetz speziell für Wasserstoff!

    Und dann sehe man sich einmal die Wirkungsgrade von langlebigen Brennstoffzellen an..
    Oder die Kurzlebigkeit von halbwegs wirkungsgradoptimierten..

    Für eine Energiespeicherung mangels genügend anderer Alternativen mag Wasserstoff bei einer absehbaren Technologieverbesserung geeignet sein.
    Für den Energietransport über weite Strecken nicht!......


    Wir stehen am Anfang einer technologischen Entwicklung !
    Sie können doch nicht die Anfänge einer neuen Technologie mit dem derzeitigen Zustand einer weit entwickelten Technologie vergleichen ?
    Vor vielen Jahren gab es auch kein Verteilernetz für Erdgas und Benzin. Da gabs Benzin in der Apotheke und der Bedarf schuf das Verteilernetz.

    Erdgas hat auch seine natürlichen Grenzen und endliche Vorräte und es kann nicht als Energiespeicher genutzt werden:Wasserstoff ja weil es aus Wasser produziert werden kann.Die Produktion von Methanhaltigen Synthesgas ist schon etwas aufwendiger.
    Was die Energiedichte von Wasserstoff betrifft:Die Energiedichte ist nur niedriger wenn man die reine Volumina betrachtet.

    Auszug aus Wiki:

    Energiedichten im Vergleich

    Auf die Masse bezogen:[22]
    Wasserstoff: 33,3 kWh/kg
    Erdgas: 13,9 kWh/kg
    Benzin: 12,7 kWh/kg

    Auf das Volumen bezogen:
    Wasserstoff (flüssig): 2360 kWh/m³
    Benzin: 8760 kWh/m³
    Erdgas (20 MPa): 2580 kWh/m³
    Wasserstoffgas (20 MPa): 530 kWh/m³
    Wasserstoffgas (Normaldruck): 3 kWh/m


    Auch sonst empehlenswert:Wasserstoff

    Wasserstoff ist klimaneutral und das betrachte ich als wichtigsten Gesichtspunkt in einer Zeit wo wir über CO2 Vermeidung und Atomaustieg nachdenken müssen.Erdgas besteht aber eben aus Co2 haltigen Methan und wenn noch unverbranntes Erdgas entweicht dann ist das wegen der klimaschädlichkeit von Methan noch fataler.
  4. #453

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Ja es sind derzeit die Preise.
    Aha. Laecherlich niedrige Energiedichte, Diffusionsprobleme, hundsmiserabler Wirkungsgrad, Stickoxydentwicklung, Explosionsgefahr, und so weiter und so fort sind also keine Probleme?
    Super. Auf in die Wasserstofftechnik!
  5. #454

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Wir stehen am Anfang einer technologischen Entwicklung !
    ....
    Ihr ganzer Beitrag zeigt leider nur auf, dass Sie sich mit der Transportproblematik nicht beschäftigt oder nicht verstanden haben.

    Energietransport als "Stoff" ist natürlich fast ausschliesslich unter der volumenbasierten Energiedichte zu betrachten!
    Ihre Zahlen aus Wiki sind also uninteressant!

    Die reine Speichertechnologie vor Ort im kleinen Rahmen, also hier in D, ist eine ganz andere Sache.
    Und dabei ist möglichst nicht im Erdgasnetz zu speichern!
  6. #455

    Ergänzung..

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Ihre Zahlen aus Wiki sind also uninteressant!
    Ausser dem Wert für Wasserstoff bei Normaldruck, wobei der aber wiederum zweidrittel unter dem von Methan liegt und bei der Wasserstoffproduktion schon erhebliche Energiemengen "vergast" werden.
  7. #456

    Immer wieder das Subventionsargument

    Was soll eigentlich in der Berichterstattung zur Energiewende immer wieder der Verweis auf die mglw. 150 Mrd € "Subventionen" für die erneuerbaren Energien?
    Zum einen ist das gut angelegtes Geld, wenn es uns als Gemeinwesen damit gelingt, Klimawandel und Atomkatastrophen zu vermeiden. Zum anderen aber fehlt bei diesem Punkt regelmäßig der Vergleich mit den 196 Mrd € Subventionen für die Atomenergie, 288,1 Mrd € für die Steinkohle und weitere 66,9 Mrd € für die Braunkohle in den letzten 40 Jahren (und das ist ja noch lange nicht zu Ende).
  8. #457

    Zitat von masc672 Beitrag anzeigen
    Aber ich verstehe nicht warum man Naturschutz und Stromtrassen nicht in einklang bringen kann.
    Wenn Naturschutz als Vorwand dienen kann um einen Bahnhof oder ein Flughafen zu blockieren, warum nicht eine Stromleitung?
  9. #458

    Zitat von petmeiw Beitrag anzeigen
    Was soll eigentlich in der Berichterstattung zur Energiewende immer wieder der Verweis auf die mglw. 150 Mrd € "Subventionen" für die erneuerbaren Energien?
    Zum einen ist das gut angelegtes Geld, wenn es uns als Gemeinwesen damit gelingt, Klimawandel und Atomkatastrophen zu vermeiden. Zum anderen aber fehlt bei diesem Punkt regelmäßig der Vergleich mit den 196 Mrd € Subventionen für die Atomenergie, 288,1 Mrd € für die Steinkohle und weitere 66,9 Mrd € für die Braunkohle in den letzten 40 Jahren (und das ist ja noch lange nicht zu Ende).
    Wenn die Subventionen für Atom und Kohle falsch waren, warum muss man den gleichen Fehler wiederholen?
    Ob das gut angelegtes Geld ist, wird sich weisen. Zumindest geforscht wird damit für keinen Cent.
  10. #459

    Das behaupten Sie seit Jahren

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Die Laenge der Rohrleitung spielt hier keine Rolle, nur die Durchmesser zaehlen.
    obwohl seit 180 Jahren bekannt ist, dass der Volumenstrom umgekehrt proportional zur Rohrlänge ist Gesetz von Hagen-Poiseuille .
    Je länger also die Rohrleitung umso weniger Gas oder Flüssigkeit fließt und umso weniger Energie wird übertragen und die Verluste werden gewaltig! Ob Sie sich jetzt laller oder roller nennen, nehmen Sie endlich die physikalischen Gesetze zur Kenntnis!








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