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Neubau von Stromtrassen: Rösler will Naturschutz außer Kraft setzen

dapdBundeswirtschaftsminister Rösler will den Ausbau der deutschen Stromnetze gegen alle Widerstände durchsetzen. Laut "FAZ" plant er sogar, EU-Vorgaben für Natur- und Vogelschutz außer Kraft zu setzen. Außerdem sollen Ausbaugegner nur noch vor einer Gerichtsinstanz klagen dürfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838760,00.html
  1. #390

    Zitat von bürostuhlpilot Beitrag anzeigen
    ...Rinder können auch problemlos unter Windkraftanlagen oder Stromtrassen weiden - oder wie meinten Sie gleich?
    Ich meinte, dass durch Biogasanlagen immer mehr Weideflächen verloren gehen, weil die Bauern lieber Mais anbauen statt Milchvieh zu halten
  2. #391

    Zitat von andreasoberholz Beitrag anzeigen
    Ich freue mich auf 2013 wenn endlich diese Lobby-Junta aus FDP und CDU abgewählt wird.
    ich freue mich schon auf Ihr Geschrei, wenn Sie bald das Doppelte für Strom zahlen müssen
  3. #392

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Das waere eine autarke Energieversorgung.
    Fuer den Laien ist das alles ganz einfach.
    Deshalb hakt es ja auch mit der "Energiewende", weil Fachleute bei der Entscheidung nicht beteiligt wurden.
    Haette man das gemacht, haette man gewusst, dass man
    keine Netze mit WKA und PVA betreiben kann.
    Man kann den PVA-und WKA-Strom nur irgendwie unterbringen, wenn genuegend thermische Kraftwerke vorhanden sind..
    Mehr als 20% WKA-und PVA-Stromanteil sind nicht drin.
    Ich versuche das jetzt mal etwas simpel zu erklären:
    Angenommen:
    Wir sind drei Nachbarn und sind durch Leitungen verbunden und wohnen 100 m nebeneinander.
    Haus 1 hat eine Fotvoltaikanlage die enstprechend reichlich dimensioniert ist, Haus 2 hat ein gutes Windrad und Haus 3 hat eine wärmegetriebenes Kleinkraftwerk das mit Abwärme arbeitet wobei die Technik des Minikraftwerkes noch ausbaufähig ist.Heiztechnik: Jedem sein eigenes Kleinkraftwerk im Keller - Umwelt & Technik - FAZ

    Scheint die Sonne ( also auch im Winter !) versorgt der Fotovoltaikbetreiber beide Nachbarn mit,... mit 100 m "Netz", scheint sie nicht , bedeckt, Regen und Wind - dreht sich das Windrad und ist weder Wind noch Sonne und kalt wirft der dritte seinen Ofen an...
    Das ist mal jetzt ganz simpel formuliert. Die drei versorgen sich auf engsten Raum gegenseitig autark. ( wobei die nicht gesagt ist dass jeder nicht alle drei Energieerzeuger installiert haben kann und mit finanziellen Ausgleich . )
    Das kann man jetzt systematisch erweitern, den Kreis größer machen bis zu einer Kleinstadt... das Netzt bleibt überschaubar und nicht eine neue Überlandleitung wird gebraucht weil der Strom an Ort und Stelle verbraucht wird.

    Es ist einfach nicht notwendig den Strom erst hochzutransformieren und über weite Strecken ( mit Verlust) zu transportieren wenn die Erzeugung dezentral wird und gleich vor Ort verbraucht wird.

    "Leidtragende " wären die großen Energieerzeuger und die Netzbetreiber mit ihren Hochspannungsnetzen....und deren Aktionäre und das darf ja wohl nicht sein dass eine neue Technologie die Dinosaurier gefährdet und die klassische einseitige Verkaufstruktur Kraftwerk-Netz-Verbraucher-Kasse aushebelt.
  4. #393

    Das...

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Ich versuche das jetzt mal etwas simpel zu erklären:
    Angenommen:
    Wir sind drei Nachbarn und sind durch Leitungen verbunden und wohnen 100 m nebeneinander.
    Haus 1 hat eine Fotvoltaikanlage die enstprechend reichlich dimensioniert ist, Haus 2 hat ein gutes Windrad und Haus 3 hat eine wärmegetriebenes Kleinkraftwerk das mit Abwärme arbeitet wobei die Technik des Minikraftwerkes noch ausbaufähig ist.Heiztechnik: Jedem sein eigenes Kleinkraftwerk im Keller - Umwelt & Technik - FAZ

    Scheint die Sonne ( also auch im Winter !) versorgt der Fotovoltaikbetreiber beide Nachbarn mit,... mit 100 m "Netz", scheint sie nicht , bedeckt, Regen und Wind - dreht sich das Windrad und ist weder Wind noch Sonne und kalt wirft der dritte seinen Ofen an...
    Das ist mal jetzt ganz simpel formuliert. Die drei versorgen sich auf engsten Raum gegenseitig autark. ( wobei die nicht gesagt ist dass jeder nicht alle drei Energieerzeuger installiert haben kann und mit finanziellen Ausgleich . )
    Das kann man jetzt systematisch erweitern, den Kreis größer machen bis zu einer Kleinstadt... das Netzt bleibt überschaubar und nicht eine neue Überlandleitung wird gebraucht weil der Strom an Ort und Stelle verbraucht wird.

    Es ist einfach nicht notwendig den Strom erst hochzutransformieren und über weite Strecken ( mit Verlust) zu transportieren wenn die Erzeugung dezentral wird und gleich vor Ort verbraucht wird.

    "Leidtragende " wären die großen Energieerzeuger und die Netzbetreiber mit ihren Hochspannungsnetzen....und deren Aktionäre und das darf ja wohl nicht sein dass eine neue Technologie die Dinosaurier gefährdet und die klassische einseitige Verkaufstruktur Kraftwerk-Netz-Verbraucher-Kasse aushebelt.
    ..System betreiben doch schon viele Gemeinden in D.Googeln Sie mal "ebsdorfergrund energieautark"!Das soll aber nicht allzu bekannt werden,denn die 4 Stromoligarchen hassen den Gedanken der Energieautarkie....!
  5. #394

    ...

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Ich versuche das jetzt mal etwas simpel zu erklären:
    Angenommen:
    Wir sind drei Nachbarn und sind durch Leitungen verbunden und wohnen 100 m nebeneinander.
    Haus 1 hat eine Fotvoltaikanlage die enstprechend reichlich dimensioniert ist, Haus 2 hat ein gutes Windrad und Haus 3 hat eine wärmegetriebenes Kleinkraftwerk das mit Abwärme arbeitet [...]
    Klingt romantisch. So lange die drei keinen Arbeitgeber haben der viel Strom benötigt.
  6. #395

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Ich versuche das jetzt mal etwas simpel zu erklären:
    Angenommen:
    Wir sind drei Nachbarn und sind durch Leitungen verbunden und wohnen 100 m nebeneinander.
    Haus 1 hat eine Fotvoltaikanlage die enstprechend reichlich dimensioniert ist, Haus 2 hat ein gutes Windrad und Haus 3 hat eine wärmegetriebenes Kleinkraftwerk das mit Abwärme arbeitet wobei die Technik des Minikraftwerkes noch ausbaufähig ist.Heiztechnik: Jedem sein eigenes Kleinkraftwerk im Keller - Umwelt & Technik - FAZ
    und Haus 4 ist ein mittelständischer Betrieb, der im 24Stunden Betrieb Maschinen produziert. Sitzen da 5 Leute auf dem Fahrrad und produzieren den Strom für die Herstellung? ;)
  7. #396

    Das richtige Medium ist Wasser!

    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen
    Ich versuche das jetzt mal etwas simpel zu erklären:
    Angenommen:
    Wir sind drei Nachbarn und sind durch Leitungen verbunden und wohnen 100 m nebeneinander.
    Dann braucht man ein gemeinsames Medium und das kann kein Strom sein, denn Strom laesst sich nicht wirtschaftlich speichern.
    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen

    Haus 1 hat eine Fotvoltaikanlage die enstprechend reichlich dimensioniert ist, Haus 2 hat ein gutes Windrad und Haus 3 hat eine wärmegetriebenes Kleinkraftwerk das mit Abwärme arbeitet wobei die Technik des Minikraftwerkes noch ausbaufähig ist.Heiztechnik: Jedem sein eigenes Kleinkraftwerk im Keller - Umwelt & Technik - FAZ
    In Deutschland ist nur Windkraft wirtschaftlich nutzbar, PVA sind absoluter Unsinn und BHKW sind wegen des fossilen Treibstoffs abzulehnen.
    Alle drei Haeuser muessten also ein Windrad haben, welche Wasser als Speichermedium pumpen, wie vor 200 Jahren.
    Durch die hydraulische Energieabfuehrung wird Windenergie speicherbar und der Jahresnutzungsgrad, d.h. der Jahres-Ertrag einer WKA , vervielfacht sich dabei.
    Der Wasserspeicher kann ein hochgelegener Stausee sein( z.B. Okertalsperre oder auch Bodensee) und muss mit einer Druck- Rohrleitung mit den WKA verbunden werden.
    Es werden dann keine Hochspannungsmasten und keine Trafostationen mehr gebraucht.
    Auch der Ertrag der Okertalsperre verdreifacht sich dabei, weil die bisherige Fallhoehe dreimal so hoch wird.
    Zitat von Attila2009 Beitrag anzeigen

    ..Es ist einfach nicht notwendig den Strom erst hochzutransformieren und über weite Strecken ( mit Verlust) zu transportieren wenn die Erzeugung dezentral wird und gleich vor Ort verbraucht wird.
    Es ist einfach technischer Unsinn Strom fuer die Energieuebertragung zu produzieren, weil elektrischer Strom dafuer kein geeignetes Medium ist.
    Eine elektrische Energieabfuehrung geht nur bis max. 500km Reichweite und hat mindestens 4 mal mehr Übertragungsverluste als eine Rohrleitung, die unendlich lang sein kann.
    Wenn WKA Strom produzieren, geht mindestens 60% des moeglichen Jahres-Ertrages verloren.
  8. #397

    Thermodynamik??

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Eine elektrische Energieabfuehrung geht nur bis max. 500km Reichweite und hat mindestens 4 mal mehr Übertragungsverluste als eine Rohrleitung, die unendlich lang sein kann.
    Wenn WKA Strom produzieren, geht mindestens 60% des moeglichen Jahres-Ertrages verloren.
    Woher nehmen Sie das Wissen für eine derart unqualifizierte Betrachtung?
    Die 500km Reichweite erwähnen Sie nun schon zum wiederholten Mal; ohne jeglichen Beleg oder Quellenangabe.
    Wenn Sie Energie durch eine Rohrleitung übertragen wollen, geht das nur mit mäßiger Strömungsgschwindigkeit und wenn das Fluid selbst der Energieträger ist (Gas, Öl, etc.).
    Eine unendlich lange Druckrohrleitung ist der größte thermodynamische Schwachsinn, der in diesem Zusammenhang vorstellbar ist.
    Es Stimmt zwar in der Theorie, dass man die Energie in einem unter Druck stehend Fluid mit nahezu ohne Verluste transportieren könnte; aber nur, wenn die entnommene Leistung ebenfalls nahe null ist. Sobald in nennenswertem Umfang Leistung abgefordert wird, stiegt der Fluiddurchsatz und damit die Strömungsverluste rasant an. Ab einer Grenz-Strömungsgeschwindigkeit, kann keine weitere Steigerung des Leistungstransportes mehr erfolgen da der Fluiddurchsatz nach oben begrenzt ist (=> Restriktor im Rennsport).
    Hinzu kommt eine völlig unbrauchbare Regelung bei Lastschankungen. Eine Regelung/Anpassung zwischen Einspeisepunkt und Verbraucher kann maximal mit der Schallgeschwindigkeit innerhalb des Transportmediums erfolgen.

    Also, nichts als heiße Luft, dieser Vorschlag.
  9. #398

    Themodynamik??; Nachtrag

    Zitat von laller Beitrag anzeigen
    Eine elektrische Energieabfuehrung geht nur bis max. 500km Reichweite und hat mindestens 4 mal mehr Übertragungsverluste als eine Rohrleitung, die unendlich lang sein kann.
    Wenn WKA Strom produzieren, geht mindestens 60% des moeglichen Jahres-Ertrages verloren.
    Übertragungsverlust

    Lesen und staunen.
    "Die relativen Verluste von rund 1 % auf 100 km Länge bleiben bei einer Freileitung auch bei geringeren Übertragungsleistung in etwa konstant."

    Das bedeutet für Ihre 500km Freileitung eine Verlust von ~5%!
    Zeigen Sie mir auch nur eine 500km lange Rohrleitung mit weniger als 1,25% Strömungsverlust!!
  10. #399

    Grünsprech.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundeswirtschaftsminister Rösler will den Ausbau der deutschen Stromnetze gegen alle Widerstände durchsetzen. Laut "FAZ" plant er sogar, EU-Vorgaben für Natur- und Vogelschutz außer Kraft zu setzen. Außerdem sollen Ausbaugegner nur noch vor einer Gerichtsinstanz klagen dürfen.

    Netzausbau: Rösler will Umweltschutz für Trassenbau aushebeln - SPIEGEL ONLINE
    Interessant in diesem Zusammenhang auch dieses Interview mit der Ikone der Grünen, MP Kretschmann.
    Winfried Kretschmann: "Langfristig werden die Strompreise sogar fallen" - Nachrichten Politik - Deutschland - WELT ONLINE
    Euphemistisch spricht der Mann von "Kapazitätsmärkte für neue Gaskraftwerke" womit nichts anderes gemeint ist, als dass im Zuge der ökonomisch irrsinnigen "Energiewende" Gaskraftwerke in Zukunft subventioniert werden müssen! Der Reporter hakt nach, und Kretschmann windet sich wie der sprichwörtliche Wurm am Haken um bloß nicht das Wort "Subvention" in den Mund nehmen zu müssen.
    Dazu passt dann noch der Titel:
    Langfristig werden die Strompreise sogar fallen
    Was man getrost als eine fette Lüge abtun kann.
    Was für Figuren werden bloß in Deutschland in Ämter gewählt, es ist zum Weinen.








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