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Neubau von Stromtrassen: Rösler will Naturschutz außer Kraft setzen

dapdBundeswirtschaftsminister Rösler will den Ausbau der deutschen Stromnetze gegen alle Widerstände durchsetzen. Laut "FAZ" plant er sogar, EU-Vorgaben für Natur- und Vogelschutz außer Kraft zu setzen. Außerdem sollen Ausbaugegner nur noch vor einer Gerichtsinstanz klagen dürfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...838760,00.html
  1. #120

    Zitat von Positives Denken Beitrag anzeigen
    Da wird einem der Herr Rösler ja echt mal sympathisch! Finde ich gut! Klagefreudige Naturfreunde können gerne auch in anderen Bereichen wie Straßenbau "abgewürgt" werden.
    Genau!
    Und zur Not kann man den Bürgern ja gerne auch, wie in Stuttgart, mal kurz die Augen aus Höhlen spülen.
  2. #121

    Zitat von spontroll Beitrag anzeigen
    Wird etwas teurer, aber bei intelligenter Planung kann im Rahmen der sog. „dualuse” eine Solche Trasse auch gleich als (beheizter!) Krötentunnel dienen. Mehr Öko geht ja wohl nicht!
    Ich empfehle mal in dieser Quelle die Punkte 3.4 (S. 12ff) und 3.5 (S. 18f) anzuschauen, da kann man sehr gut sehen, wie gross der Eingriff in die Natur ausfaellt und was das Ganze kostet.
  3. #122

    So lange in D. jeder dahergelaufener Quaksalber einen auf Minister für Wirtschaft und Technologie machen kann, brauchen wir uns um die Genesung unserer Volkswirtschaft keine ernsthaften Sorgen mehr machen. Herr vergib ihm, denn er wußte nicht, was er tat.
  4. #123

    nix gelernt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bundeswirtschaftsminister Rösler will den Ausbau der deutschen Stromnetze gegen alle Widerstände durchsetzen. Laut "FAZ" plant er sogar, EU-Vorgaben für Natur- und Vogelschutz außer Kraft zu setzen. Außerdem sollen Ausbaugegner nur noch vor einer Gerichtsinstanz klagen dürfen.

    Netzausbau: Rösler will Umweltschutz für Trassenbau aushebeln - SPIEGEL ONLINE
    Na da hat Herr Rösler ja richtig viel gelernt aus Stuttgart 21. Genau die gleichen Sprüche haben damals seinen Gesinnungsgenossen Herrn Mappus die Wahl gekostet und eine ganze Stadt ins Chaos gestürzt. Kaum fassbar dass er das so schnell vergessen hat. Aber ihn wird das gleiche Schicksal ereilen es sei denn er rudert schleunigst zurück.
  5. #124

    Was wollt ihr eigentlich?

    Die Grünen kommen in der Realität an. Einfach Akws abschalten, Zuhause dafür dann ne Energiesparbirne reinschrauben funktioniert nun mal nicht (was ja auch klar war). Jetzt ist Verantwortung gefragt. Die, zur Sicherung der Energiekosten und Versorgung Zugeständnisse zu machen. Die, unnötige Preistreiber wie das EEG anzupassen. Die, Subventionen da anzusetzen wo sie nötig sind, zB bei der ernergieintensiven Industrie. Aber da scheint es keine Einsicht zu geben. So kann die GRÜNE Energiewende auch klappen.
    Dann, wenn keiner mehr Strom bezahlen kann, dann, wenn wenn keiner mehr Arbeit hat, dann gehen wir wieder zurück in die Höhlen. Da brauchen wir keinen Strom, keine AKWs, keine Trassen, keine Grundlastkraftwerke. Ganz im Einklang mit der Natur. Energiewende geglückt, besten Dank an Roth und Konsorten.
  6. #125

    Es geht doch hier auch um...

    Zitat von Maynemeinung Beitrag anzeigen
    Das Problem? Ganz einfach: die Kosten.

    Und da Netzbetreiber keine Unternehmen im Wettbewerb sind, sondern sich ihre Kalkulation zzgl. Marge nur von der Bundesnetzagentur absegnen lassen müssen, schlüge das voll auf Ihre Stromrechnung durch.

    Und dann ist wieder an der Zeit, hier im Forum dicke Krokodilstränen über die bösen Stromkonzerne zu vergießen.

    Wir sollten endlich mal so erwachsen werden und uns klar machen, dass unsere Handlungen Konsequenzen haben.
    - Atomausstieg? Kann man machen, bedeutet aber: höhere Stromerzeugungskosten, Zusatzkosten für Netzausbau.
    - Unterirdische Netze? Kann man machen, führt aber zu höheren Netznutzungsgebühren.

    Wer sich heute für diesen Weg entscheidet, möge morgen bitte nicht jammern.
    ...Langzeitplanung. Wie sieht denn die Landschaft aus, wenn alle Leitungen ueberirdisch gelegt werden. Natuerlich wird alles teurer, aber es ist jawohl klar, dass es umsonst nicht geht.
  7. #126

    Zitat von wiseguyno1 Beitrag anzeigen
    Was soll diese masslose Übertreibung? Als wenn der Norden Deutschlands noch komplette Wildnis wäre! Ob Sie's glauben oder nicht, hier oben gibt es sogar schon asphaltierte Strassen...
    Richtig.
    Diese würden allerdings nicht ausreichen, wenn die stromintensive Industrie lt. Vorschlag eines Foristen aus dem Süden nach dem Norden verlegt werden würde.
    Stellen Sie sich bitte das gesamte Rhein-Main-Gebiet in Mecklenburg-Vorpommern vor.
  8. #127

    Dezentral

    Zitat von spontroll Beitrag anzeigen
    mal brauchbare Alternativvorschläge der GrünLnken hier im Forum?
    Was alles nicht geht, wissen wir ja jetzt.
    Wie bekommen wir also den Strom zum Verbraucher?
    Totale Verweigerungshaltung und damit einhergehende Deindustrialisierung führt in letzter Konsequenz dazu, daß auch Lehrergehälter nicht mehr bezahlt werden können.
    Das mag im Einzelfall für die Gemeinschaft sogar vorteilhaft sein, hilft aber nicht weiter!
    Indem der Strom bei den Verbrauchern erzeugt wird. Schlafen Sie eigentlich seit Jahren oder sind Trolle nicht fähig Sucheingaben zu tippen
    ?
    Im Gegensatz zur zentralen Stromerzeugung wird die elektrische Energie bei der dezentralen Stromversorgung nicht ins Hochspannungsnetz eingespeist, sondern ins Mittel- und Niederspannungsnetz. Ein wichtiger Vorteil der dezentralen Stromerzeugung ist daher die weitestgehende Vermeidung der Verluste bei Transformation auf andere Spannungsebenen und Übertragungsverluste durch Hochspannungsleitungen. Weiters lässt sich z.B. durch die Kombination von Windkraft- und Photovoltaikanlagen mit regelbaren Biomassekraftwerken die variable Stromeinspeisung der beiden erstgenannten Erzeugungsarten verstetigen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dezentrale_Stromerzeugung
  9. #128

    Zitat von pete1812 Beitrag anzeigen
    Danke Herr Rösler, das ist ja total liberal und demokratisch und entspricht den Traditionen Ihrer Partei.Wie war das noch mal mit der FDP und den Grundrechten?
    Wollen Sie Ökostrom? Rösler versucht, Leuten wie Ihnen begreiflich zu machen, daß man dafür auch etwas in Kauf nehmen muß. Daß ausgerechnet er es ist, der diese Sisyphusarbeit übernehmen und somit diesmal das Bauernopfer spielen muß, ist sein Pech.
  10. #129

    Zitat von jujo Beitrag anzeigen
    Jetzt ist die Zeit gekommen sich zu entscheiden!
    Grüne Wiese und Atomstrom oder Stromleitungen über der Wiese welche "sauberen" Strom durchleitet. Wir können nicht alles haben!
    Was immer man macht, in den dichtbesiedelten Regionen gibt es immer Leute welche aufatmen, das der A-Mailer stillsteht, somit Glück (?) haben und andere die jetzt mit Strommasten werden leben müssen, wie schon andere seit Jahrzehnten!
    Das ist richtig.
    Entscheiden muss man sich.
    Dazu gehört aber auch Aufklärung und die Abkehr von angstmachenden Märchen, wie der, dass Stromleitungen ganz furchtbare Wellen ausstrahlen, welche das Ende der Zivilisation herbeiführen.


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