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Neu-Studenten: Wir sind die Flut

So viele neue Studenten wie nie zuvor strömen*im Oktober*in deutsche*Hörsäle. Dabei sind auch Fabienne, Marc und Larissa. Hier erzählen sie von ihrem Kampf*gegen WG-Zimmer-Not, Eignungstests mit Trotzki*und*ihre Zukunftspanik.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...783448,00.html
  1. #1

    Höhere Bildung?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So viele neue Studenten wie nie zuvor strömen*im Oktober*in deutsche*Hörsäle. Dabei sind auch Fabienne, Marc und Larissa. Hier erzählen sie von ihrem Kampf*gegen WG-Zimmer-Not, Eignungstests mit Trotzki*und*ihre Zukunftspanik.

    http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...783448,00.html
    Ich kann einfach nicht glauben, dass die Bildung der jungen Menschen in Deutschland derart stark gestiegen ist, dass wir einen solchen Run auf die Hochschulen haben. Pisa sagt ganz etwas anderes. Es ist wohl eher so, dass Billig-Schulabschlüsse zur Regel geworden sind. Entsprechend hoch wird der Prozentsatz der Studienabbrecher sein.
  2. #2

    re

    Hätte man nicht auch jemanden in die Reihe aufnehmen können der Naturwissenschaften studiert? Oder vielleicht sogar einen Azubi?
  3. #3

    Wir sind die Flut

    Diese jungen Leute tun mir nur noch leid, besonders in den geisteswissenschaftlichen Fächern, auch Betriebswirte sind betroffen :
    Eine "Generation Praktikum" droht, keine Möglichkeit eine Familie zu gründen, hohe Schulden durch Studiengebühren, temporäre Jobs bis Mitte 30 und eine wahnsinnige Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt. Mit 45 bis 50 Jahren ist dann Schluss, je nach Branche.
    Wehe dem, der keine Unterstützung durch seine Familie erhält, nicht überdurchschnittlich intelligent ist oder nicht sehr gut aussieht.
    Es wird nicht genügend Jobs für alle geben bedingt durch weitere Rationalisierung, Technologietransfer und und technische Entwicklungen !

    Und unsere merkbefreiten Politiker faseln etwas von Arbeitskräftemangel und "Fachleuten aus dem Ausland, die wir so dringend benötigen"...
  4. #4

    Oh weia

    Au ja, solche Studenten braucht die deutsche Wirtschaft später sicher!
  5. #5

    ...

    Zitat von Hardliner 1 Beitrag anzeigen
    Ich kann einfach nicht glauben, dass die Bildung der jungen Menschen in Deutschland derart stark gestiegen ist, dass wir einen solchen Run auf die Hochschulen haben. Pisa sagt ganz etwas anderes. Es ist wohl eher so, dass Billig-Schulabschlüsse zur Regel geworden sind. Entsprechend hoch wird der Prozentsatz der Studienabbrecher sein.
    Es ist auch so, dass man als abi angänger vom dem geilen studentenleben träumt: partys, noch mehr partys und wilden sex. Dass man für das alles dann kaum zeit hat. Findet man in den ersten semestern schnell raus.
  6. #6

    Nicht so einfach

    Zitat von EvilMoe Beitrag anzeigen
    Hätte man nicht auch jemanden in die Reihe aufnehmen können der Naturwissenschaften studiert? Oder vielleicht sogar einen Azubi?
    Nein, die haben für sowas keine Zeit.
  7. #7

    Seltsam?

    das Bild, welches mir hier vermittelt wird sieht so aus, dass es einen Run auf die Geisteswissenschaften gibt, aber nicht auf die Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften, obwohl wir doch ein angeblichen Mangel an Fachkräften haben. Welche Fachkräfte, fehlen denn, Philosophen, Kommunikationswissenschaftler oder Politologen?
    Also als Ingenieur bin ich nach diesem Artikel zuversichtlich, dass mein Gehalt in den nächsten Jahren noch schneller steigt, ob ich das aber in Deutschland verdiene, bezweifle ich, denn die Abgaben werden exorbitant steigen, denn all die hier genannten Geisteswissenschaftler können ja nur einen job beim Staat finden, und dieser wird dafür exorbitante Steuerabgaben benötigen um diese pzeudo Jobs zu schaffen!
  8. #8

    .

    Zitat von Hardliner 1 Beitrag anzeigen
    Ich kann einfach nicht glauben, dass die Bildung der jungen Menschen in Deutschland derart stark gestiegen ist, dass wir einen solchen Run auf die Hochschulen haben. Pisa sagt ganz etwas anderes. Es ist wohl eher so, dass Billig-Schulabschlüsse zur Regel geworden sind. Entsprechend hoch wird der Prozentsatz der Studienabbrecher sein.
    Die Bildung ist nicht gestiegen, lediglich die Menge an obskurem Schrott, der heutzutage an Universitäten (die eigentlich diese Bezeichnung gar nicht mehr verdienen) gelehrt wird.
    Dazu kommen natürlich die von Ihnen angesprochenen Billig-Abis.
  9. #9

    Unspannend.

    @ Evil: Das wäre ja nicht so spannend gewesen, mit Eignungstest und hunderten Vielleicht-Mitstudenten, mit denen man sich um die Plätze prügeln muss.

    Für das Mathematik- oder Physik-Studium gehst Du einfach hin zur Uni, schreibst Dich ein und wirst vom Dekan persönlich per Handschlag begrüßt, der sich freut, dass das Dutzend Studienanfänger auch dieses Jahr wieder voll geworden ist. ;)


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