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Neu-Piratin Domscheit-Berg: "Der Frust war zu groß"
DPAMit ihrem Eintritt bei den Piraten hat die grüne Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg für Schlagzeilen gesorgt. Im Interview spricht die Feministin über das Frauen-Problem der Piraten und erzählt, warum sie so kurz vor einer wichtigen Wahl die Partei wechselt.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832699,00.html
- #1 12.05.2012 13:30 von
"SPIEGEL ONLINE: Die Piraten sind im Höhenflug, wollen Sie mit Ihnen in den Bundestag einziehen?
Domscheit-Berg: Ich bin erst Donnerstag bei den Piraten eingetreten und orientiere mich nun erstmal. Was daraus wird, sehen wir, wenn es soweit ist."
Also wenn es diese Person für die Piraten in den Bundestag einzieht überlege ich mir ernsthaft auszutreten. Bleibt zu hoffen das die Berliner solche Karrieristen nicht an's Ruder lassen. Es gibt sehr viele andere Piratinnen denen ich es gönnen würde in den Bundestag einzuziehen. Es gibt sehr viele sehr aktive Piraten denen man ein solches Mandat wohl besser geben sollte, Lotterleben zum Beispiel. - #2 12.05.2012 13:32 von
Partei-Wechsel
Konnte die Dame bei den Grünen nicht in die vordere Reihe durchdringen? Wenn Sie die Energie hat, bei den Piraten was zu verändern, hätte sie das auch bei den Grünen machen können. Jeder kann verändern, da wo er ist. Da brauche ich nicht erst meine Grundsätze aufzugeben.
N e i n, ich bin NICHT grün. - #3 12.05.2012 13:33 von
Dann ist das so!
Sie hat mehr Erfahrung als alle Piraten zusammen. Kann also nur besser für die Piraten, im Gegenzug schlechter für die Grünen sein.
- #4 12.05.2012 13:37 von
Pensionen
Ich gehe mal davon aus, dass die Piraten aufgrund der nächsten Wahlerfolge viele lukrative Pöstchen mit lebenslanger Vollversorgung erringen werden. Das lockt natürlich die klugen Leutchen an.
- #5 12.05.2012 13:42 von
Ich hoffe inständig, dass es ihr wirklich um die Inhalte geht und Sie sich nicht, wie so viele andere, jetzt auf Parteitagen hinstellt und sich als Heilsbringerin darstellt.
Viele sind vor kurzem beigetreten und meinen gleich in die Führung und auf oberen Listenplätze zu müssen und das kommt selten gut an. - #6 12.05.2012 13:44 von
Braucht kein Mensch
Wenn DB bei den Grünen so unzufrieden war, hätte sie sich doch bei den Grünen für Ihre Überzeugungen mehr einsetzen können. Leute wie sie sind Abstauber, die brauchen die Piraten nicht.
- #7 12.05.2012 13:45 von
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ja, klar. Das ist die Phase, wo man mit überschaubarem Aufwand an die Fleischtöpfe kommt. Der Satz aus dem Interview:
"Ich habe viel Erfahrung darin, wie man Verwaltungen verändert, transparenter und partizipativer macht, wie man Widerstände gegen Open Government abbaut. Da kann ich mich gut einbringen."
könnte auch aus einer Bewerbung für einen gehobenen Verwaltungsposten oder bei einer Beratungsfirma im Bereich öffentliche Körperschaften stammen. Das klingt ja förmlich nach Microsoft und Grünen. - #8 12.05.2012 13:47 von
Mist, ich hatte schon gehofft dass die Piraten eine echte Alternative bleiben würden. Wie dumm von mir, es war ja klar, dass es zu einer Unterwanderung durch GrünInnen kommen würde. Bleibt nur zu hoffen, dass die Piraten solche Prominenz auf angemessene Plätze verweist, insbesondere was Wahllisten angeht.
- #9 12.05.2012 13:49 von
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Die Politik zieht die falschen Menschen an. Ich kann mich mit diesen Menschen nicht identifizieren. Für mich sind das mehrheitlich Schwätzer, die sich sogar zu Themen äußern, in denen sie bestenfalls Halbwissen besitzen.
So wird das nichts mit einer neuen Politik. Leider. Auch die Piraten werden irgendwann zu Sachthemen gangbare Lösungsvorschläge liefern müssen, in der Zwischenzeit wittern dort viele ihre Chance, in der Politik zu Geld zu kommen.
Das widert mich an.
Und das hat es vor 30 Jahren bei den Grünen nicht so gegeben.
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