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Neu-Piratin Domscheit-Berg: "Der Frust war zu groß"

DPAMit ihrem Eintritt bei den Piraten hat die grüne Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg für Schlagzeilen gesorgt. Im Interview spricht die Feministin über das Frauen-Problem der Piraten und erzählt, warum sie so kurz vor einer wichtigen Wahl die Partei wechselt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832699,00.html
  1. #140

    Sollte sie auf Karriere aus sein, hat sie die Piraten leider nicht kapiert! Wäre wohl taktisch besser gewesen, sich bei dem Interview klar gegen eine Kandidatur auszusprechen um Missverständnisse klar auszuräumen. Da dies nicht der Fall war, darf weiter spekuliert werden! ;)
  2. #141

    Sehr richtig!

    Zitat von oberallgaeuerin Beitrag anzeigen
    Die Grünen haben gute Inhalte, aber nicht mehr die Struktur, wirklich etwas zu verändern im Sinne von Basisdemokratie. Leute die etwas bewegen wollen sind nicht mehr willkommen wenn sie eine Gefahr für etablierte Politiker darstellen - Stillstand! Wer das Land voranbringen will, geht zu den Piraten. Ich hoffe, dass sich die Strukturen dort nicht den etablierten Parteien anpassen. Wenn es jetzt schonwieder los geht, wer der besserer Pirat ist und wer antreten darf oder nicht (z.B. nur Piraten, die von Anfang an dabei waren aus der IT.Branche kommen, keine politischen oder thematischen Erfahrungen haben und im Hintergrund bleiben...) was sind denn das für Kriterien??!! Die Wahlversammlungen entscheiden, das ist Basisdemokratie und nicht gefrustete Neider vorab...
    Auch ich habe so meine Zweifel ob der persönlichen Motive der guten Frau DB. Das Interview überzeugt mich überhaupt nicht und wenn, dann stärkt es nur die Hoffnung, dass sie bitte nichts wird bei den Piraten.

    Aber: Darüber soll die Partei doch bitte selbst entscheiden, wenn es soweit ist. Sich jetzt schon im voraus so das Maul zu zerfetzen, ohne dass die Delegierten zu Wort kommen und über das Schicksal ihres Neumitgliedes entscheiden konnten, offenbart doch nur das Misstrauen gegenüber der Partei selbst. Also Füße stillhalten und warten wie es sich entwickelt.
  3. #142

    Naturgesetz

    Zitat von exilator Beitrag anzeigen
    Sie wissen doch genau, dass man in keiner der etablierten Parteien ohne die Ochsentour etwas reissen kann. Da wird Mittelmässigkeit und Minderbegabung gefördert und wer über den Durchschnitt rausragt wird abgesäbelt. Die CDU und die SPD sind darin die brutalsten Absäbler, die gehen buchstäblich über Leichen und fertigen Talente oft bis zum persönlichen Ruin ab. Nein, in den etabölierten Parteien kann man nichts ändern, denn wer die ochsentour hinter sich hat, der wird völlig abstinent, wenn es um Änderungen geht.

    exilator
    Ja, die berühmt-berüchtigte Ochsentour.
    Ich dachte bisher, sie hätte ihre Berechtigung nach dem Motto von Müntefering: "Wer nicht arbeitet (=die Ochsentour durchläuft), soll auch nicht essen", also wie ein Naturgesetz.

    Vielleicht brauchen die "etablierten Parteien" die Ochsentour, weil dort die hierarchischen Strukturen jede Motivation zum Plakatekleben nehmen, indem die Programmgestaltung, die faktische Macht usw. bei den Delegierten liegt und Plakatekleber nichts zu sagen haben und deshalb das Plakatekleben zur "Ochsentour" verkommt?
    Dann wäre die Ochsentour nichts, worauf die "etablierten Parteien" stolz sein könnten.
  4. #143

    Kein Titel

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Die Piraten werden unterwandert, aufpassen denn nicht jeder der dort eintritt und mitmachen will, der meint es auch ehrlich.
    So sind dann die Parteien untereinander tatsächlich vernetzt.
    Wir kennen es doch auch schon von anderen Parteien und Gruppierungen, da sind es vom Staat bezahlte Leute die diese Gruppen unterwandert haben und die Befehle ausgeben, um sie dann angeblich besser kontrollieren und bekämpfen zu können.
    HR
    Mag sein, aber momentan scheinen sie dann von allem unterwandert zu werden, was nicht niet- und nagelfest ist; als Gegenbeispiel zu dieser Personalie von den Grünen gibt es z.B. mehrere CSU-Mitglieder, ich meine sogar aus der Fraktion, die zur Piratenpartei gewechselt sind.
  5. #144








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