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Netzwerker-Staat Island: Die Facebook-Insel

Nils WibergWer hier nicht auf Facebook ist, der verpasst wirklich was: Vier von fünf Isländer sind bei dem sozialen Netzwerk Mitglied - ein weltweit rekordverdächtiger Wert. Wie konnte das passieren und wie lebt es sich als Verweigerer des Milliarden-Netzwerks? Vier Isländer berichten.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/d...-a-859525.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer hier nicht auf Facebook ist, der verpasst wirklich was: Vier von fünf Isländer sind bei dem sozialen Netzwerk Mitglied - ein weltweit rekordverdächtiger Wert. Wie konnte das passieren und wie lebt es sich als Verweigerer des Milliarden-Netzwerks? Vier Isländer berichten.

    Die Facebook-Insel Island: Vier von fünf Bürger sind im sozialen Netzwerk - SPIEGEL ONLINE
    Ich mag Zuckerberg und sein elektronisches Poesiealbum ungefähr genauso gerne wie Captain Ahab den weißen Wal!
  2. #2

    Geht das auch mit Alias?

    Nach dem Bericht denke ich, vielleicht ist es doch sinnvoll auf Facebook zu sein. Besonders wegen den politischen und gesellschaftlichen Aspekten. Im direkten Kontakt trifft man halt oft Leute, die nur an Kochen oder der Verdauung ihres Hundes interessiert sind.
    Was mich jedoch stören würde, dass dort jeder nachlesen kann, was ich für eine Meinung äußere. Kann man sich bei Facebook auch mit einem Aliasnamen anmelden?
    Ich meine das auch nicht in Bezug auf schnüffelnde Behörden, denn mit etwas Einsatz kann man natürlich auch so wie hier im Forum rauskriegen, wer hinter einem Aliasnamen steckt. Es würde mich lediglich stören, wenn irgend ein Nachbar oder so Langeweile hat und meinen Klarnamen eingibt und dann ALLES über mich weiß.

    Also geht das mit dem Alias oder gibts da irgendwelche Tricks.
  3. #3

    Nicht die Bohne

    Ich weiß gar nicht was das soll mit diesem Facebook-Kram, interessiert mich nicht die Bohne.
  4. #4

    Facebook lebt Dein Leben (...)

    wann lebst Du selbst?
  5. #5

    Zitat von Der Emigrant Beitrag anzeigen
    Nach dem Bericht denke ich, vielleicht ist es doch sinnvoll auf Facebook zu sein. Besonders wegen den politischen und gesellschaftlichen Aspekten. Im direkten Kontakt trifft man halt oft Leute, die nur an Kochen oder der Verdauung ihres Hundes interessiert sind.
    Was mich jedoch stören würde, dass dort .....
    Also, es geht. Ist zwar von Facebook nicht gewünscht, aber in meiner Freundesliste sind viele unter selbst ausgedachten Namen. Das schlimmste, was Ihnen passieren kann, ist dass der Account gesperrt wird. Ist aber von meinem Bekannten noch keinem einzigen passiert, und teilweise haben die ihren falschen Namen schon Jahre.
  6. #6

    Zitat von Der Emigrant Beitrag anzeigen
    Was mich jedoch stören würde, dass dort jeder nachlesen kann, was ich für eine Meinung äußere. Kann man sich bei Facebook auch mit einem Aliasnamen anmelden?
    Ich meine das auch nicht in Bezug auf schnüffelnde.....
    Sie könnten einfach sämtliche Informationen nur für Freunde frei geben, so kriegt ein nicht-Freund quasi nichts über Sie raus.
  7. #7

    wer braucht da noch

    piraten?
  8. #8

    Wer war da?

    Ein paar Bekannte von mir meinen, sie sind nur bei FB, weil sie da nachgucken können, mit wem sie am Tag zuvor Salsa getanzt haben! ... Ich persönlich frage da ja direkt nach dem Namen; und wenn mein Namens-Gedächnis-Sieb das vergisst, egal, man sieht sich fast immer wieder. Salsaszene ist halt doch bisle verschworene Gemeinschaft :P
  9. #9

    schon erstaunlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wer hier nicht auf Facebook ist, der verpasst wirklich was: Vier von fünf Isländer sind bei dem sozialen Netzwerk Mitglied - ein weltweit rekordverdächtiger Wert. Wie konnte das passieren und wie lebt es sich als Verweigerer des Milliarden-Netzwerks? Vier Isländer berichten.

    Die Facebook-Insel Island: Vier von fünf Bürger sind im sozialen Netzwerk - SPIEGEL ONLINE
    FB und Twitter sind schon von der Idee her so abstrus, dass es verwundert, wie jemand überhaupt auf solche Ideen kommt.
    Der Erfolg zeigt aber:
    - wenn man Geld machen will, kann das Konzept nie skurril genug sein
    - wenn sich ein Schwarm (die FB-Nutzer) mal in eine Richtung bewegt, ist es dem Individuum egal, wohin oder wie sinnleer - Hauptsache in der Masse mitzuschwimmen
    - Trends verstärken sich automatisch von selber; kennt man ja auch aus Mode-Verirrungen, Auto-Hypes, etc.

    Fazit:
    Vielleicht sollte man sich auch mal irgendwas Blödes ausdenken, um zu viel Geld zu kommen. Zockerberg hats vorgemacht wie's geht.


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