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Netzwelt-Ticker: Warum Google keine Gefahr für Facebook ist

Über 20 Millionen Mitglieder soll Googles soziales Netzwerk schon haben - vor dem rasanten Wachstum muss sich aber eher Twitter als Facebook fürchten. Außerdem im Überblick: Linux-Kernel 3.0 mit überraschendem Feature und Experten antworten: Erleben wir eine Hacking-Welle?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...775920,00.html
  1. #1

    Hochmut kommt vor dem Fall

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Blogosphäre entdeckt Plus als perfekte Blogplattform - und merkt es nicht einmal.
    Oha, was würde die Welt nur ohne überschlaue Redakteure machen? Nichts mehr würde sie merken, traurig. Der Gedanke, dass das Feature von der Blogosphäre ganz bewusst genutzt wird, ist schahrweinlich viel zu weit hergeholt, denkt sich zumindest der Spiegel-Redakteur.

    Warum halten sich einige Mitmenschen immer für schlauer als den Rest der Welt? Und warum lassen diese Menschen diese Unart auch noch penetrant heraushängen? Unerklärlich...
  2. #2

    Übel...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ÜIhre Beschreibung - etwa bei Heise- erinnert an Esoterik: "... dadurch enthält der Kernel nun alles Nötige zum Betrieb als Dom0-System, um zusammen mit dem Xen-Hypervisor zu virtualisieren."
    Wahrlich übel, da macht der Spiegel-Redakteur aus der "bedeutsamsten Änderung" bei heise-online Esoterik. Wen man keine Ahnhung hat....
    Xen korrigiert eine jahrelange Fehlentwicklung, die letztlich dazu geführt hat, dass Xen im Bereich der Virtualisierung immer weiter verdrängt wurde. Ob der Redakteur überhaupt weiß, was Xen ist? Geschweige denn einmal persönlich verwendet?

    Fernab gab es schon genug Diskussionen ob der Änderung der Nummerierung, aber die Aufnahme von Xen in den Kernel taugt zur Herabwürdigung nun wahrlich nicht.

    Warum soll nicht auch mal ein Redakteur trollen wollen, immerhin ist heute Freitag. ;)
  3. #3

    Keine Gefahr für Twitter

    Ich sehe keine Gefahr für Twitter in Google+, weil es sich trotz Ähnlichkeiten um zwei ziemlich verschiedene Netzwerk-Formen handelt: um einen Kurzticker und um ein umfassendes Blogsystem. Beide haben ihre Vorteile und können deshalb m.M. einträchtig nebeneinander existieren. Im Twitter-Kurzticker kann man (so man den entsprechenden Leute folgt) einen wunderbar reduzierten Kurzüberblick zur Nachrichten- und Meinungslage in Form von kurzen Titel- und Themenzeilen erhalten, in Google+ wird umfassend publiziert, kommentiert und diskutiert. Insofern ist mir unklar, wie zwei so völlig verschiedene Formate - das kurze und das ausgewalzte - einander überhaupt in die Quere kommen sollen. Ein Zeitproblem, dass Twitter wegen ausgiebiger Nutzung von Google+ aus Zeitgründen verdrängt werden könnte, weil User keine Zeit für Twitter mehr haben, sehe ich auch nicht. Für ein paar kurze, knackige Twitterzeilen hat man dann immer noch Zeit. Diese Zeitprobleme gab es schon mit Facebook und den Blogs nicht für Twitter.
    Inwieweit Google+ Facebook bedroht, wird man abwarten müssen. Die Einen sagen, es kann nur ein großes Netzwerk geben - weil viele nicht alles doppelt machen wollen. Ich halte es zumindest nicht für ausgeschlossen, dass sich zwei große Netzwerke den Markt für unterschiedliche Bedürfnisse aufteilen könnten - z.B. für primär private Kommunikation bei Facebook vs. mehr öffentlicher Kommunikation und Information auf Google+.
  4. #4

    hmmm

    Zitat von setro Beitrag anzeigen
    Wahrlich übel, da macht der Spiegel-Redakteur aus der "bedeutsamsten Änderung" bei heise-online Esoterik. Wen man keine Ahnhung hat....
    Xen korrigiert eine jahrelange Fehlentwicklung, die letztlich dazu geführt hat, dass Xen im Bereich der Virtualisierung immer weiter verdrängt wurde. Ob der Redakteur überhaupt weiß, was Xen ist? Geschweige denn einmal persönlich verwendet?

    Fernab gab es schon genug Diskussionen ob der Änderung der Nummerierung, aber die Aufnahme von Xen in den Kernel taugt zur Herabwürdigung nun wahrlich nicht.

    Warum soll nicht auch mal ein Redakteur trollen wollen, immerhin ist heute Freitag. ;)
    vielleicht liegts ja auch an den Linux-Freaks, die nicht verstehen wollen, dass mit Otto-Normalverbraucher einfach nur ein funktionierendes System haben wollen, ohne auf Kommandoebene irgendwelche hieroglyphischen Kürzel eingeben zu wollen. Das Otto-Normalverbraucher auch keine Linus-Fachsprache beherrscht.

    Ich jedenfalls habe mich kürzlich wohlwollend mit mehreren (bekannten) Linux-Distributionen auf meinem Tablet intensiv auseinandergesetzt, habe verzweifelt und abgeschlossen. Win7 her und ich konnte nach kurzer Zeit arbeiten.
  5. #5

    Google+ vs Facebook

    Gerade weil ich öffentliche Artikel auch ohne Account lesen kann werde ich doch auf G+ aufmerksam. Antworten kann ich aber nur nach Anmeldung. G+ ist sowohl für Facebook als auch für Twitter eine riesen Gefahr, denn es greift beide an und ist für eine Beta schon sehr gut. Mir scheint der Schreiberling hat keine Ahnung von dem Google+ Konzept.
  6. #6

    Aber

    Zitat von na_ja_ Beitrag anzeigen
    Gerade weil ich öffentliche Artikel auch ohne Account lesen kann werde ich doch auf G+ aufmerksam. Antworten kann ich aber nur nach Anmeldung. G+ ist sowohl für Facebook als auch für Twitter eine riesen Gefahr, denn es greift beide an und ist für eine Beta schon sehr gut. Mir scheint der Schreiberling hat keine Ahnung von dem Google+ Konzept.
    keiner der kleinen Mädchen, Omas, Opas die sich kürzlich bei Facebook angemeldet haben und sich mit Ihren Enkeln Freunden Verwandten verlinkt haben werden in absehbarer zeit zu google+ wechseln. das private wird weiter auf facebook stattfinden, da kann das durchdachte konzept von g+ noch so toll sein.

    google+ wird noch für längere zeit etwas für geeks wissenschafts und computerbegeisterte bleiben. wobei ich durch die hangouts durchaus potenzial sehe das g+ vor allem im business bereich groß werden könnte. sollten spezielle firmenseiten kommen mit z.b. integriertem "groupon" rabattsystem von google könnte sich das aber auch ändern.

    wie schon erwähnt der vorteil von twitter ist das man nicht ständig romane durchlesen muss. da gehts drum wichtige informationen in 140 zeichen zu bekommen.
  7. #7

    .

    Zitat von seikor Beitrag anzeigen
    vielleicht liegts ja auch an den Linux-Freaks, die nicht verstehen wollen, dass mit Otto-Normalverbraucher einfach nur ein funktionierendes System haben wollen, ohne auf Kommandoebene irgendwelche hieroglyphischen Kürzel eingeben zu wollen. Das Otto-Normalverbraucher auch keine Linus-Fachsprache beherrscht.

    Ich jedenfalls habe mich kürzlich wohlwollend mit mehreren (bekannten) Linux-Distributionen auf meinem Tablet intensiv auseinandergesetzt, habe verzweifelt und abgeschlossen. Win7 her und ich konnte nach kurzer Zeit arbeiten.
    Wieso? Otto Normalverbraucher hat längst Linux in Form von Android auf seinem Smartphone oder Tablet.
    Und der letzte Absatz ist einfach nur Getrolle. Ich fahre ungefähr seit der Steinzeit Debian mit Klickibunti-KDE usw., kenne mich zwar auch mit Shellscripting aus, aber wann braucht man so was auf einem „normalen“ Rechner schon mal? Löppt doch alles!
  8. #8

    herablassende polemik statt gratulation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Linux 3.0

    Der neue Linux-Kernel ist da, das Herz des quelloffenen Betriebssystems und seiner zahlreichen Ableger. Linus Torvalds persönlich feuerte in.......
    der Redakteur scheint den kernellog zum ersten mal gelesen zu haben. sonst wüsste er, dass die linux-entwicklung in vielen kleinen schritten stetig voran schreitet. des weiteren erscheint es ihm wohl unverständlich, dass eine änderung in der art der nummerierung ausschließlich praktische gründe haben könnte und kein riesiger zirkus um jedes update veranstaltet wird.

    ich finde es sehr traurig, welche einstellung der spiegel gegenüber linux und freier software hat. gerade in einen webblog des spiegel, der sich "netzwelt" nennt würde ich eine differenzirtere betrachtung darüber erwarten. freie software im allgemeinen und linux im speziellen sind zum einen kinder des netzes und haben zum anderen mehr zum internet beigetragen als irgend eine hier so gerne gehypte firma.

    das der linux-kernel im speziellen, für den allgemein technikinteressierten blogbesucher, zu kompliziert ist erklärt nicht warum dieses system in diesem blog praktisch totgeschwiegen wird. gute redaktoere können auch komplizierte techniken und zusammenhänge eines kernels anschaulich und allgemeinverständlich erklären. des weiteren finden auch allgemeinverständliche ereignisse der linux- und floss-welt keinerlei erwähnung.

    nein, dies ist kein technik-blog. aber genauso wie das erscheinen eines neuen apple- oder microsoft-releases ist ein linux-release von allgemeinem interesse. wenn ein (linux-) kernel selten aufregende "features" mit sich bringt liegt das stark daran was man dafür hält. xen wäre allemal von allgemeinem interesse und einen artikel wert. welche aufregenden features hat den der darvin-kernel des kürzlich erschienenen mac-os-x lion zu bieten oder nt6.1 von ms-windows7? man berichtet beim release natürlich über ein gesamtsystem. aber wo finden hier linux-distributions-releases oder distributionen allgein erwähnung? wo wird über so anschauliche themen wie die linux-desktops berichtet. wo gibt es artikel über die bedeutung freier software fur innovation und kulur, wo ist ein artikel über die problematik von softwarepatenten und lobbyismus? die gesamte freie softwarekultur, community und die arbeit vieler tausend engagierter entwickler, philosophen, designer, tester, blogger, distributor ... wird in hier bei spon tot geschwiegen. dafür gab es einen live-ticker zur apple-keynote. könnt ihr nur marketing-geschrei rezitieren, oder auch artikel über technik schreiben? wenn nicht, hätte man sich die herablassende polemik einfach sparen und gratulieren sollen.
  9. #9

    Fummler

    Zitat von na_ja_ Beitrag anzeigen
    Gerade weil ich öffentliche Artikel auch ohne Account lesen kann werde ich doch auf G+ aufmerksam. Antworten kann ich aber nur nach Anmeldung. G+ ist sowohl für Facebook als auch für Twitter eine riesen Gefahr, denn es greift beide an und ist für eine Beta schon sehr gut. Mir scheint der Schreiberling hat keine Ahnung von dem Google+ Konzept.
    Google+ ist keine Gefahr weder für twitter noch für Facebook. Die deutsche twitter-Gemeinde ist überaus übersichtlich. Es gibt zahllose "tote" Accounts. Es mag ein paar tausend Nerds geben, die twitter toll finden, aber ich kann twitter mittlerweile rein gar nichts abgewinnen. Dort wird nur gepostet, was sowieso schon anderswo veröffentlicht wurde. Alles nur Geblubber. Exklusiv ist davon so gut wie nichts.
    An Facebook wird man kaum vorbei kommen, wenn man mit normalen Menschen kommunizieren will. Google+ kommt zu spät (wie alles bei Google) und richtet sich eher an Menschen, die Spaß am Fummeln haben. Heute erst las ich in einem Forum einen Eintrag zum Thema "Android" vs. "Apple". Darin schrieb wirklich und wahrhaftig jemand, er freue sich darauf, jeden Tag auf's neue sein "Android"-Smartphone zu optimieren. Und das soll die Masse der User sein?








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