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Netzwelt-Ticker: Schelte für die Schweiz, Kindle-Rauswurf, The Well gerettet
DPAHeute im Netzwelt-Ticker: Die unklare Gesetzeslage zu Raubkopien in der Schweiz beschert dem Land einen Platz auf einer Online-Piraterie-Liste des US-Kongresses; Wal-Mart wirft Amazons Kindle hinaus; die Ur-Netzcommunity The Well hat sich selbst gekauft.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...857166,00.html
- #1 21.09.2012 15:51 von
Zu Wal Mart & Kindle
Ich bezweifle, dass die physische Präsenz in Shops so wichtig ist.
Das Kindle kenne ich von Freunden inzwischenn in verschiedenen Versionen und werde mir Ende des Jahres online das neueste Modell zulegen. Jeder der damit liebäugelt kann online soviel Daten, Nutzerbewertungen einsehen, dass ein Shop um die Ecke oder in der nächsten Stadt völlig überflüssig ist. - #2 21.09.2012 16:16 von
htttp www /// :::
Das könnte man relativ leicht abschaffen. Wäre ein sinnvoller Anfang.
- #3 21.09.2012 17:01 von
Schade, dass der Autor wieder
mal nur eine Meldung abgeschrieben hat. Der Grund, warum Taget, Wal-Mart und bald andere das Kindle und Fire rausschemissen hat/werden ist doch bekannt.
Kunden gehen in die Laeden, sehen sich das Geraet an, benutzten den Kunden-Service wenn etwas klemmt, kaufen dann aber On-Line, weil sie dann die Steuer nicht zahlen muessen. Shipping and Handling ist frei. So bleiben Wal-Mart und Co auf den Kosten sitzten, weil Amazon den Gewinn einstreicht. Amazon nutzt, wie in Europa auch, konsequent Gesetze (und Luecken) zu seinem Nutzen aus. - #4 22.09.2012 11:39 von
Die Schweiz ist also ein böses Land, weil es das Herunterladen von digitalen Kopien, ohne der Kenntnis und Erlaubnis des Rechteinhabers, für den privaten Gebrauch erlaubt?
Diese Aussage ist seitens der USA, mit ihren Fair Use Doktrien, eine ziehmliche Heuchelei. Aber gab es auch nicht mal in Deutschland das Recht auf eine Privatkopie und wurde nach deren Streichung nicht beteuert, dass man unter keinen Umständen die Kinderzimmer kriminalisieren will? - #5 23.09.2012 03:30 von
...
"das Herunterladen... für den privaten Gebrauch erlaubt".... das ist ja gerade das Problem.
Denn das wäre dann wieder so wie früher, als man mit Cassetten Rekrodern Musik aus dem Radio aufnehmen konnte und sogar an Freunde weitergeben.
Eigentlich eine banale und simple Regelung, mit der alle gut gefahren sind, und mit der auch heute alle gut leben könnten, wenn... ja, wenn....
Die Bürger haben sich Regierungen gewählt die Politik für ihre Klientel machen, und das ist auch völlig legal so.
Wenn die Bürger das gerne anders hätten, nun dann müssten sie halt doe Parteien wählen deren Klientel sie selber sind.
In der Schweiz geht das anscheinend. Eigenartig, gell?
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