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Netzwelt-Ticker: Piratenjäger kapern 300.000*Datensätze pro Monat
Internet-Provider unterstützen die Hatz nach Download-Sündern und liefern Hunderttausende Download-Datensätze im Monat, Apple liefert ein Sicherheitsupdate aus und Twitter bringt eigenen Fotodienst heraus. Das und mehr im Überblick.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...766099,00.html
- #1 01.06.2011 13:44 von neuer
-
[...]Noch ein weiterer Knopf soll die Verschränkung normaler Websites mit dem Microblogging-Dienst vorantreiben. Dazu stellte Twitter den Follow-Button für Web-Seiten vor. Der Knopf kann in jeden beliebigen Web-Auftritt eingefügt werden. Besucher der so ausgestatteten Seiten können mit einem Klick dem dazugehörigen Twitter-Account folgen. Das ging bisher zwar auch schon, aber nur über eine Verlinkung, nicht über einen simplen Button. [...]
So ein Unsinn, was ist denn ein Button technisch anderes als ein Link, der auf einer Graphik "sitzt"? Bereits jetzt hätte jeder Nutzer seinen Followlink auf beliebige Graphiken packen können. - #2 01.06.2011 14:22 von
und die bespitzelung
kann umgangen werden durch die verwendung von anonymisierungs-netzwerken. so hoch scheint der verfolgungsdruck also nicht zu sein - oder sie erwischen nur unbedarfte und kinder - also die falschen; profis kommen wie immer ungeschoren davon, aber das ist wahrscheinlich gewollt, dienen doch 'großpiraten' als multiplikatoren für die bekanntheit eines stücks/musikers.
- #3 01.06.2011 14:48 von frietz
kein titel
kein wunder, dass sich die gerichte kaum noch um echte verbrechen kümmern können, wenn sie für die abmahnindustrie jeden monat 300000 auskunftsbeschlüsse richterlich absegnen müssen. das macht am tag 10000 beschlüsse! entweder stimmen die 300000 nicht oder einige richter in diesem land sind zu reinen handlangern der abmahnindustrie geworden, denen das handwerk gelegt werden müsste.
- #4 01.06.2011 15:05 von
Richtig
Es gibt IP hacker, es gibt virtuelle Proxis, es gibt so viel fuer den Hausgebrauch.
Wenn ich mit meinem Lap-Top bei Starbucks sitze habe ich freies Lan und kann runterladen was ich will, da es ueber den Starbucks anschluss laeuft, meine IP ist dabei unwichtig, weil ich eh einen falschen namen bei registriene des Netzwerks angegeben habe.
Ich hab ca 50.000 mp3 und ueber 100 movies und jede menge Software und Games.
ich glaub ich hab noch nie fuer eine Software bezahlt aber trozdem immer die neueste, ob das nun Sony's moving cutting software fuer 1000 dollar ist oder die ganze MS software von 2007 auf einer DVD schoen mit codes. (muss von einem MS mitarbeiter auf Piratebay gesetzt worden sein)
Zuhause habe ich ca 100GB download im monat (lade viel runter und loesche es wenn es nicht so gut ist), einen monat sogar ueber 150GB, mein provider hat noch nie gemeckert, solange ich meine 32€ im Monat fuer meine 50MB leitung zahle.
Download seiten gibt es genuegend, die beste ist aber noch Piratebay, troz des ganzen hypes im letzten jahr hat die Seite nicht nachgelassen. - #5 01.06.2011 15:17 von
- #6 01.06.2011 15:22 von
Stimmt
Denn warum sonst sollten Provider solche leitungen zur verfuegung stellen.
Zum lesen und Facebook reicht auch 3MB.
Die provider wissen ganz genau was Sie treiben und was die Kunden mit den schnellen leitungen wollen..;-)
Interessant ist das der Langsamte Provider Piratebay gesperrt hat...;-) - #7 01.06.2011 16:42 von
Gerichtsbeschluss
und der ist das Papier nicht wert auf dem er geschrieben wurde. Wie es schon oftmals bekannt wurde, werden von Abmahnunternehmen die Daten ganzer IP-Ranges beantragt.Diese Bedenken hindern die im Verband organisierten Provider allerdings nicht, weiterhin Nutzerdaten herauszugeben. Hauptsache, es liege ein "rechtsstaatlich sauberer" Gerichtsbeschluss vor.
Ausserdem geht es bei dem Abmahnwahn weniger um illegale Downloads sondern viel mehr um Texte veroeffentlichen, Fotos ins Internet stellen, Kinderlieder singen usw. - #8 01.06.2011 17:11 von
- #9 01.06.2011 17:14 von
Skepsis
Die Zahl von 300.000 Datensätzen pro Monat scheint mir doch sehr unglaubwürdig und ist wohl eher ein eigener Schulterklopfer der Anti-Piratie-Industrie, welcher auch als Abschreckung dienen soll.
Es sei denn, es gäbe eine Art Automatisierungsprozess, wonach Richter bei einem Vorwurf ohne jede Prüfung die Herausgabe persönlicher Daten durch den Provider verfügen.
Das wage ich aber zu bezweifeln.
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