CorbisHeute im Netzwelt-Ticker: Kriminelle haben monatelang eine Schwachstelle brasilianischer Modems genutzt; Cyberangriff aufs Weiße Haus endet glimpflich; neues Spiel vom "Wing-Commander"-Macher.
Zitat: "... As pointed out by the researcher Marta Janus, DSL modems are attacked by different kinds of malware, generally Linux-based, or in attacks exploiting CSRF flaws, UPnP and SNMP misconfigurations or even a complex drive-by pharming. ..."
Das ist URALT, und bestens dokumentiert. Genau diese Eigenschaft erlaubte, dass Linux-basierende SOHO-Router missbraucht werden konnten, um VPNs aufzuspannen, über die dann (illegale) Inhalte verteilt werden konnten. ("IP-Mirror")....
.... dass private Schlüssel kompromittiert werden konnten,
Alles in allem heißt das, dass von SOHO-Routern aus praktisch beliebige Angriffe gegen praktisch beliebige Ziele geführt werden können.
Seit 2009 bestens bekannt... erinnert HA
In den Quellen, auf die SPON verweist, wird tatsächlich von einem Modem geschrieben. Es kann sich aber eigentlich nur um kombinierte Router/Modems gehandelt haben, von denen der Router-Teil angegriffen worden sein dürfte. Ein klein wenig Intelligenz steckt zwar auch im Modem. Aber meines Wissens kann man an den üblichen Breitbandmodems nicht wirklich groß was einstellen. Die Dinger setzen die fürs TV- oder Telefonkabel genutzte Modulationsart auf die für Computernetzwerke um und kümmern sich ansonsten um nichts. Heise online schreibt ebenfalls von Angriffen auf die Router.