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Netzwelt-Ticker: iPhones und Umwelt, Bankenwarnung, Thunderbird-Ende

DPA/ Greenpeace/ George NikitinHeute im Netzwelt-Ticker: Apple will keine Umweltplaketten mehr; EU-Agentur Enisa warnt vor Problemen beim Online-Banking; Mozilla stellt Thunderbird-Entwicklung ein; High-Speed-Netz für Guantanamo Bay.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...843388,00.html
  1. #1

    Geht ein Bauteil kaputt, muss oft das ganze Gerät ausgetauscht werden, erklären etwa die Mac-Experten von "iFixit".
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt, wenn ein externer Reparatur-Service wie iFixit sein Geschäft in Gefahr sieht und dann überzogene Behauptungen in die Welt setzt.

    Tatsächlich ist die Reparierbarkeit der neuen Retina MacBook Pros nicht wirklich nennenswert unterschiedlich zu den Vorgänger-Modellen. Nur für unautorisierte, externe Werkstätten wird es schwieriger, weil die weder Ersatzteile noch Werkzeuge haben, die sie dafür bräuchten.

    Für die Besitzer ändert sich aber praktisch nichts an der Reparierbarkeit, denn Apple hat natürlich beides und repariert die Maschinen ganz genauso wie die früheren auch, und die Komponenten sind natürlich nach wie vor austauschbar.

    Es gibt keine Komponente, die tatsächlich aus technischer Sicht einen Komplett-Austausch zwingend machen würde. Apple macht das gelegentlich so, um die Reparaturzeit zu verkürzen (Kunde bekommt ein Austauschgerät mit seiner eigenen Platte/SSD, während seine Maschine später separat repariert und als "refurbished" entweder selbst wieder als Austauschgerät dient oder mit Rabatt verkauft wird).

    Man kann also diskutieren, ob Apple eine Verpflichtung hat, externe Reparaturdienste im Geschäft zu halten, aber die tatsächliche Reparierbarkeit der Geräte hat sich nicht wirklich geändert.

    Wie schwierig es in ein paar Jahren für externe Recycling-Unternehmen sein wird, die eingeklebten Akkus vom Alu-Chassis zu trennen, ist auch noch nicht wirklich raus. Da Apple die selbst wieder rausbekommt, gehe ich aber mal davon aus, daß das auch geht.
  2. #2

    optional

    An meinem knapp 4 Jahre alten MacBook Pro habe ich bisher zwei Mal den Speicher aufgerüstet und die Festplatte gegen eine größere getauscht.
    Das ging bisher völlig problemlos.
    Nun verlötet Apple den Speicher, wie an meinem kleinen Air und verklebt den Akku. Wie kann man heute solche umweltfeindlichen Produkte auf den Markt bringen? Es dient einzig dazu das der User beim Kauf ein besser ausgestattetes Gerät kauft, da er die Komponenten nicht so ohne weiteres austauschen kann. Er zahlt dann die Apothekerpreise wie beispielsweise beim RAM.
    Geht irgendwann das Verschleißteil Akku kaputt müssen Gehäuseteile mit ersetzt werden, wie blöd ist das denn?
    Mein MBP Akku verabschiedet sie gerade und zeigt das durch aufblähen an. Dabei drückt er die Akkuklappe auf. Was passiert bei den komplett verschraubten Geräten? Der Akku beschädigt weitere Hardware.
    Eindeutig soll die Lebensdauer der HArdware verkürzt werden. Das finde ich auch als Appleuser arm.
    Ergo kommt mir kein Retina MacBook Pro ins Haus. Entweder ein iMac oder das "alte" MBP. Schade Apple.
  3. #3

    @Bidone,

    --Zit.-- Wie kann man heute solche umweltfeindlichen Produkte auf den Markt bringen? /--Zit.--

    Ganz einfach: weils geht!!!
    Ökologische und soziale Kosten der Produktion trägt?
    Richtig, das "Gemeinwesen", vulgo Staat, Gesellschaft, wie auch immer.
    Auch die "feine" Fa. Apple macht nur das, was ihnen nicht ausdrücklich verboten ist.

    Solange Gesellschaft sich diesen "Luxus" weiterhin leisten will, also nicht alle Kosten der Produktion in die Preisbildung aufzunehmen sowie das Verursacherprinzip nicht anzuwenden, solange brauchts auch kein Wundern kein Meckern.

    Diese massiven sehr destruktivrn Webfehler der Marktwirtschaft/Kapitalismus gehören abgeschafft, eigentlich. Aber das ist nicht wirklich neu...
    ;)
  4. #4

    Für 40 Millionen Dollar sollen die 169 Insassen und bis zu 10.000 Angestellten, Mitarbeiter, Auftragnehmer besser surfen,
    10000 Angestellte für 169 Insassen? Also Pro Insasse knapp 60 Angestellte? Toller Rundumservice, den die da bekommen... Und dann noch Internetzugang für potentielle Terroristen! Sehr menschenfreundlich....

    Oderr ist etwa gemeint, dass die Guantanamo Bay Naval Base(die ja wesentlich größer ist als das bekannte Internierungslager) einen schnelleren Internetzugang bekommen soll? Da sind 10.000 Angestellte, Mitarbeiter und Auftragnehmer glaubwürdiger.








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