Forum: Blogs
Netzwelt-Ticker: Hacker knackt Software-Entwicklungszentrale
CorbisEin Programmierer deckt eine Sicherheitslücke auf der Softwareplattform Github auf - indem er sie aus Trotz hackt, als niemand auf seine Warnung reagiert. Außerdem im Nachrichtenüberblick: AMD räumt Fehler in der Chip-Hardware ein, der Slashdot-Gründer arbeitet für die "Washington Post".
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...819626,00.html
- #1 06.03.2012 15:36 von
Wundervoll
der Artikel über den Audiophilen Wahn.
Was natürlich viele Leute weiterhin nicht davon abhalten wird
den Rand ihrer CDs mit einem Edding zu schwärzen damit der Klang
besser wird, weil weniger Laserlicht über Reflektionen verloren geht.
Ich erzähle Blödsinn?
Dann muss man sich nur die Muße machen mal diverse
Highend Audio Foren zu besuchen.
Das spottet jeder Beschreibung. - #2 06.03.2012 17:37 von
Viele Leute...
Viele Leute können nicht einmal eine 192er MP3 von einer 320er unterscheiden, ja noch nicht einmal vom Original ohne Kompression. Ihnen ist auch völlig egal, was für Details im Klangbild eines Chors oder eines Orchesters erst entdeckt werden können.
Für sie ist Musik immer nur eins: Begleitgeklimper, egal in welcher Form. - #3 06.03.2012 19:11 von
SaKK
Die c't hat vor diversen Jahren mit umfangreichen Hörtests auch unter Beteiligung von Profis nachgewiesen, dass spätestens 256er MP3s nicht mehr von der Original-CD zu unterscheiden sind.
Für den Grenzbereich, aber diesseits der SaKK (Sauerstoff-armen Kupfer Kirche): Die mp3-Kompression ist auf die Eigenschaften von gesunden Ohren optimiert. Es gibt Hördefekte, mit denen man Artefakte der mp3-Kompression hören kann, die bei gesunden Ohren z.B. von Signalen auf höheren Frequenzen überdeckt werden. Dagegen kann eine höhere Datenrate hilfreich sein. Ansonsten müsste man das verwendete psychoakustische Modell individuell an den Hörer anpassen.
Da trifft es sich gut, dass Speicherplatz im Laufe der Jahre immer billiger wird. Der Streit um das bestmögliche verlustbehaftete Kompressionsverfahren wird zunehmend akademisch.
Der c't-Leser-Hörtest: MP3 gegen CD | c't
Man beachte dort den "Punkrock-Musiker", der auf einem Ohr nur noch bis 8kHz hören konnte, aber MP3-Dateien überdurchschnittlich gut erkannte. - #4 07.03.2012 13:32 von
Perfektion der Klangkette
Ich teile die Ansicht, dass die CD das ausreichend perfekte Speichermedium für Musik ist.
Aber der Rest und vor allem das Ende der Klangkette (Lautsprecher/Kopfhörer) hat diese ausreichenden Perfektion im bezahlbaren Bereich leider noch nicht erreicht.
Die verlustfreie Signalverarbeitung endet spätestens beim DAC (Digital->Analog Converter). Wird auf digitaler Seite mit digitalen Filtern das Signal bearbeitet, ist die Konvertierung auf 24/192 erforderlich um den, auch im Blog beschriebenen Fehlern entgegen zu wirken.
Idealer wäre aber eine aktive Box, die Lokal eine Signalverarbeitung mit digitaler Einmessungtechnik enthalten würde. Diese Einmessung müßte dann noch ein Messsignal des Aufnahmeraums zur Verfügung stehen (sozusagen auf jeder CD mitgeliefert werden) um den Originalklang 1:1 reproduzieren zu können. Dann fehlt aber immer noch die Berücksichtigung der Abmischung des Toningenieur/Produzenten. Hier gilt es also noch einige Hürden zu nehmen bis wir eine 1:1 Reproduktion haben.
Wenn ich mir aber allein die klangliche Verbesserung seit den 80ern anhöre, bin ich sehr zufrieden was mittlerweile aus einer guten, nicht zu teuren Anlage an Transparenz, Dynamik und räumlicher Auflösung heraus kommt.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

