Netzwelt-Ticker: EU-Datenschützer warnen vor intelligenten Stromzählern

DPABis 2020 will die EU intelligente Strom- und Gaszähler in allen Haushalten sehen - für den europäischen Datenschutzbeauftragten gibt es bis dahin noch viel zu tun. Außerdem im Überblick: Die Kundenjäger der Telekom, viele ausgestreckte Zeigefinger und kritikwürdige Retina-Displays.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...838357,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2020 will die EU intelligente Strom- und Gaszähler in allen Haushalten sehen - für den europäischen Datenschutzbeauftragten gibt es bis dahin noch viel zu tun. Außerdem im Überblick: Die Kundenjäger der Telekom, viele ausgestreckte Zeigefinger und kritikwürdige Retina-Displays.

    Datenschützer der EU warnen vor intelligenten Stromzählern - SPIEGEL ONLINE
    Naja, 2020. Woher soll bis dahin noch das Geld kommen, so etwas zu installieren. Dann ist der Strom so teuer, dass sich solche Spielchen nicht mehr durchsetzen lassen.
  2. #2

    Warum

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis 2020 will die EU intelligente Strom- und Gaszähler in allen Haushalten sehen - für den europäischen Datenschutzbeauftragten gibt es bis dahin noch viel zu tun. Außerdem im Überblick: Die Kundenjäger der Telekom, viele ausgestreckte Zeigefinger und kritikwürdige Retina-Displays.

    Datenschützer der EU warnen vor intelligenten Stromzählern - SPIEGEL ONLINE
    werden Stromdaten nicht wie Telekommunikationsdaten behandelt.
    Abrechnen und löschen. Feierabend
    Zur Kontrolle bei Widersprüchen sind die reinen Bruttodaten als Speicherung zugelassen.

    Zu Kundenjäger der Telekom.
    Dazu sollte man wissen das viele Callcenter mit leider unseriösen Methoden hier auf Kundenfang gehen.
    Die Telekom bekommt nachher nur die reinen Daten. Wie diese zustande gekommen sind kann keiner bei der Telekom nachprüfen.
    Wer davon nicht belästigt werden will (hab ich zumindest so gemacht)
    bei der Hotline anrufen und einen entsprechenden Vermerk in seinen Vertrag machen lassen. Ok das hilft nicht bei diesen "Neukunden Werbungen".
    Also immer den angeblichen Vertrag zum Kunden zur Mitzeichnung schicken. Unterschreibt der Kunde nicht gibts auch keinen Vertrag.
    Ist doch ganz einfach.
    Aber nem BWLer muss man das wohl erklären (ok alternativ könnte da auch "nem Juristen" stehen)
  3. #3

    Browser-Zensur

    Ich hätte mir ja gerne die im Artikel vorgestellte Seite pointerpointer.com angesehen, aber eine Website, die mir vorschreiben will, welchen Browser ich zu verwenden und welchen ich nicht zu verwenden haben, wofür mutmaßlich eigens zusätzlicher Code programmiert werden mußte, damit sie den ihr unliebsamen IE ablehnt - das geht gar nicht. Zumal das bevorzugte Google-Datenspionagetool "Chrome" sicherlich nicht weniger kritikwürdig als Microsoft ist. Sowas boykottiere ich meinerseits!
  4. #4

    Eine Frage an die Experten

    Bei allem, was den fehlenden Datenschutz betrifft, jeder Stromzähler hat einen Eigenverbrauch. Der ist zwar pro Zähler sehr gering, aber in der Masse der Geräte wiederum sehr hoch. Schätzungsweise gibt es mindestens 25 000000 (Mio) Stromzähler in Deutschland Dieser Verbrauch belastet unsere Netze und lässt sich nicht vermeiden. Ein "normaler" Ferraris-Zähler (die mit der drehenden Scheibe) hat je nach Typ einen Eigenverbrauch von durchschnittlich über alle Typen von 25 kWh/Jahr. Wie hoch ist der Eigenverbrauch dieser "modernen" Geräte? Hat ein "moderner" Zähler nur 10 kWh mehr Jahresverbrauch würde das bei Ausstattung aller Zählpunkte mit diesen Teilen einen Mehrjahresverbrauch von 250 GWh pro Jahr bundesweit bedeuten. Diese Energiemenge müsste dann von den Kraftwerken zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
    Einmal abgesehen vom Umweltschutz. Was wird eigentlich mit dem ganzen Elektronikschrott? Diese Geräte müssen im Gegensatz zu den herkömmlichen Zählern, die 16 Jahre Eichgültigkeit aufweisen, alle 8 Jahre im Turnuswechsel gewechselt werden.
    Die Klimaerwärmung ist ein Resultat des Händereibens der Zählerhersteller. Der Endkunde bezahlt die Kanonen mit denen nach den Spatzen geschossen wird.
    Sorgt lieber dafür, dass nur noch Elektrogeräte mit der Energieeffizienzklasse A in den Verkauf kommen.
  5. #5

    Eine Frage an die Experten

    Bei allem, was den fehlenden Datenschutz betrifft, jeder Stromzähler hat einen Eigenverbrauch. Der ist zwar pro Zähler sehr gering, aber in der Masse der Geräte wiederum sehr hoch. Schätzungsweise gibt es mindestens 25 000000 (Mio) Stromzähler in Deutschland Dieser Verbrauch belastet unsere Netze und lässt sich nicht vermeiden. Ein "normaler" Ferraris-Zähler (die mit der drehenden Scheibe) hat je nach Typ einen Eigenverbrauch von durchschnittlich über alle Typen von 25 kWh/Jahr. Wie hoch ist der Eigenverbrauch dieser "modernen" Geräte? Hat ein "moderner" Zähler nur 10 kWh mehr Jahresverbrauch würde das bei Ausstattung aller Zählpunkte mit diesen Teilen einen Mehrjahresverbrauch von 250 GWh pro Jahr bundesweit bedeuten. Diese Energiemenge müsste dann von den Kraftwerken zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
    Einmal abgesehen vom Umweltschutz. Was wird eigentlich mit dem ganzen Elektronikschrott? Diese Geräte müssen im Gegensatz zu den herkömmlichen Zählern, die 16 Jahre Eichgültigkeit aufweisen, alle 8 Jahre im Turnuswechsel gewechselt werden.
    Die Klimaerwärmung ist ein Resultat des Händereibens der Zählerhersteller. Der Endkunde bezahlt die Kanonen mit denen nach den Spatzen geschossen wird.
    Sorgt lieber dafür, dass nur noch Elektrogeräte mit der Energieeffizienzklasse A in den Verkauf kommen.