Warner Bros.Schluss mit Bildrucklern in Mittelerde, aber nicht alle Betrachter sind überzeugt. Außerdem im Überblick: Kaspersky sieht Apple in Sicherheitsfragen "10 Jahre hinter Microsoft", und Apple-Chef watscht Windows 8 als "Mischung aus Toaster und Kühlschrank" ab.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...829915,00.html
So so, die Bilder sind also "zu" realistisch??? ROTFLMAO.
Sollten wir wieder zurückgehen zum Naphtalinlicht, und der Handkurbel am Projektor? Und der Ton dazu kommt dann aus einem Gramophon von einer Schellackplatte?
Sicher man muss sich erst mal an so etwas neues gewöhnen. Wir haben uns über Jahrzehnte an die verwaschenen flackernden Bilder gewöhnt. Die Umstellung wird nicht jedem leicht fallen. Manchem vielleicht unmöglich sein. So wie es heute noch Menschen gibt, die die Vinyl Platte der CD vorziehen. Aber wenn wir es zulassen würden, daß Nostalgie den Fortschritt aufhört würden wir nach wie vor am knisternden Röhrenradio sitzen und uns mit MW und KW monoton beschallen lassen.
Ich für meinen Teil bin erwartungsfroh gespannt auf den Hobbit. Ich hoffe nur in Ffm wird es auch ein Kino geben, das nicht nur die deutsche Version, sondern auch das Original in optimaler Bild und Tonalität zeigt.
soap opera ist das bester was dem eigenen auge passieren kann. eine absolute wohltat. ich bin froh seit mein heimischer tv entsprechend hochrechnet und abgeschlonzte ruckelfilme endlich realistischer aussehen. mehr davon.
Das ist nicht der Punkt. Ich bin froh ueber tolle Farben, kein wackeln bei Digitalprojektionen und je hoeher die Aufloesung desto besser. 48 Bilder/Sekunde sehen aber einfach nur bei Sport und Tierdokumentationen gut aus. Es ist schlichtweg kein hinzugewinn.
Ich verstehe die Skepzis. Ich hatte damals ebenfalls gedacht, dass mehr doch besser sein muss und wollte Freunden nicht glauben die mir anderes erzaehlt hatten. Erst als ich dann den Vergleichstest gemacht hatte war ich schockiert.
Probieren sie es einfach mal aus, wenn Sie das naechste mal zwei Fernseher nebeneinander haben.
Nun ja, wenn Ihnen der Eindruck einer billigproduktion besser gefaellt als das original kann man natuerlich nichts dazu einwenden. Jedem das seine.
Ich nehme an Sie sind dann auch ein Verfechter von 3D Kino und Fernsehen und sitzen mit Brille vor der Glotze weil die Realitaet schliesslich dreidimensional ist?
Nach meinem Kentnissstand (ich lasse mich gerne eines Bessern beleheren) ist der Hobbit die weltweit erste Produktion die in 48fps gedreht wird. Wie sie also beurteilen wollen, daß Filme in dieser frame Rate nicht gut aussehen, Naturdokumentationen aber schon, ist mir nicht ganz klar. Ich vermute sie schließen das aus dem unterschied den sie zwischen 50Hz und 100Hz Fernsehgeräten wahrnehmen. Dazu sei gesagt, daß auch ein 100Hz gerät mit einem 50Hz (also 50 Halbbilder pro Sekunde, entsprechend 25 frames pro Sekunde) Quellsignal gespeist wird. Das TV Gerät selbst verdoppelt dann die Frequenz der Darstellung indem es im einfachsten Fall jedes Bild doppelt darstellt, oder im besten Fall ein Zwischenbild errechnet. Ich bezweifle, daß dies Vergleichbar ist mit einem Bild das auf einer Quelle beruht, die bereits 48 komplette Bilder pro Sekunde an das Darstellungsgerät liefert.
Der Punkt den ich machen wollte war allerdings ein ganz anderer: Nämlich, daß wir Menschen dazu neigen das was uns vertraut ist als angenehm oder gut zu empfinden, während uns das Neue oder Unbekannte zunächst (fast) immer unangenehm erscheint. Irgendwann wird dann aber das Neue zum Gewohnten. Dies ist in allen Bereichen Menschlichen Erlebens zu Beobachten. Und es gab schon immer Kritiker des Neuen. Im Bereich Cinematographie war das schon so bei der Einführung des Tonfilms so und ebenso bei der Umstellung von Schwarz-Weiß auf Farbe. Es ist also kein neues Phänomen.
Ich meine es ist einfach noch zu früh ein definitives Urteil zu fällen. Schon gar nicht sollte dieses Urteil auf einem zehnminütigen Zusammenschnitt von Sequenzen beruhen, von denen wir noch nicht einmal wissen, inwieweit sie der Endgültigen Version in Sachen CGI und Colourgrading etc. entsprechen.
Wie bereits gesagt habe ich erfahrung mit meiner eigenen Kamera gemacht welche bis zu 30fps schafft. Der Unterschied ist gravierend und nicht positiv. Die Bildrate ist ein stilmittel, wie Farben, Korn und Schnitt des Films. Als solches funktioniert es wunderbar in Sport und Dokumentationen. In Spielfilmen allerdings hat es den genau umgekehrten effekt. Es bringt einen nicht naeher ans geschehen, sondern entfernt.
Sie haben natuerlich recht, dass Neuerungen erstmal auf Ablehnung stossen und ich werde es mir natuerlich ansehen und eine endgueltige Meinung finden.
Allerdings erwarte ich das selbe Ergebnis wie bei 3D projektionen. Nett, braucht aber kein Mensch.
Ich hänge mich mal etwas aus dem Fenster und behaupte, Sie meinten eigentlich Interpolation.
Derartig robuste Aussagen an den eigenen (i.d.R. subjektiven) Erfahrungen mit einer einzigen SLR-Kamera (bei der Video ja eigentlich nur ein Nebenprodukt ist) festzumachen, halte ich für eher gewagt. Noch dazu, wenn man dazu zwei unterschiedliche Betriebsmodi betrachtet, die dann auch noch aus unterschiedlichen Firmware-Versionen stammen.
Die EOS ist eine 21 Megapixel-Vollformat-SLR, keine professionelle Filmkamera für Kinopoduktionen. Die unterscheiden sich in der Technik und auch im Preis um Welten.
...weshalb die sich auch bestens verkaufen. Kinos machen damit auch keinen Umsatz, die zeigen 3D eigentlich nur, damit die neuen digitalen Polarisationsprojektoren auch mal was zu tun bekommen.
(hier heißt es dann auch tatsächlichPolarisation).
Facebook oder i-Zeugs braucht ja auch kein Mensch.
Internet brauchte vor fünfzehn Jahren auch kein Mensch. Genauso wenig, wie IBM dem Personal-Computer seinerzeit eine Chance gab. Wenn es nach denen gegangen wäre, müssten sie den Spiegel heute noch ausschließlich am Kiosk kaufen und ihren Leserbrief auf der Schreibmaschine tippen...