Die , die am lautesten nach Wikipedia und freiem Wissen brüllen, sind auch genau die, die noch nie was für das Projekt gespendet haben. Warum soll für Schnorrer seine Freizeit opfern und Wissen niederschreiben?
DPAHeute im Netzwelt-Ticker: Wikipedia hat mehr Leser, aber weniger Autoren; drei Prozent Festplattenplatz für Musik rechtfertigen für Verwertungsgesellschaften höhere Abgaben; Skype-Fehler verschickt private Nachrichten an Zufallsempfänger.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...844804,00.html
Die , die am lautesten nach Wikipedia und freiem Wissen brüllen, sind auch genau die, die noch nie was für das Projekt gespendet haben. Warum soll für Schnorrer seine Freizeit opfern und Wissen niederschreiben?
Zumindest bei der deutschen Wikipedia ist der Autorenmangel nicht verwunderlich: Die ist fest in der Hand von Exkludisten, 9 von 10 neuen Artikeln werden wegen angeblicher "Irrelevanz" oder "schlechtem Schreibstil" oderoderoder sofort wieder gelöscht - dem Author wird oft nicht einmal die Chance gegeben, aus seinen Fehlern zu lernen. Statt dessen wird er mit Standardfloskeln abgespeist bzw. darf sich noch von den Admins blöd anmachen lassen.
Und wenn man Neueinsteiger so gezielt demotiviert, braucht man sich auch nicht über Nachwuchsmangel zu beklagen. Aber Hauptsache, die Admins können ihren Machtrausch ausleben...
Hallo,
in den letzten Jahren wurde immer wieder ruchbar dass man schon eine fest gefügte masochistische Ader haben muss um bei Wikipedia Artikel zu posten.
Der Umgang der Admins mit den Autoren ist auch heute noch in einigen Diskussionsseiten von Artikeln nachzulesen.
Wikipedia hat ja selbst verlauten lassen sie wollen lieber weniger aber bessere Autoren.
Da brauchen sich die Wikipediamacher nicht über mangelndes Engagement wundern.
das Administratorengehabe der deutschen Wikipedia ist teilweise unerträglich, vor allem -erstaunlicherweise- im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Ich habe meine Autorentätigkeit deswegen aufgegeben. Wenn's nur auf rechhaben und nicht auf sachliche Information ankommt, dann macht's keinen Spass....
Das Problem, das Wikipedia hat, haben auch andere Dienste, die auf Freiwilligenarbeit beruhen. Wer es könnte (also in dem Fall schreiben), der tut es nicht in seiner Freizeit, weil er den ganzen Tag (beruflich) damit beschäftigt ist. Und wer es gerne in seiner Freizeit macht (Hobby), der kann es nicht.
muß ich Dir da Recht geben. Wobei ich mit den Admins eigentlich ganz gute Erfahrungen gemacht haben. Es sind bei mir die Verfasser, die eifersüchtig über ihre Artikel herrschen und jede Ergänzung sofort löschen. Das ist in England und Frankreich meiner Erfahrung nach ganz anders. Daher beteilige ich mich nicht mehr an der deutschen Wikipedia.Der Ausdruck "Wikistalinist" konnte irgendwie auch nur bei uns entstehen.
Nur 3% für legale Musikkopien rechtfertigen nicht nur keine Erhöhung der Abgaben, sonder überhaupt keine. Oder hab ich etwas nicht verstanden?
Die selbstgefällige Dummdreistigkeit der deutschen Hardcore Wikianer ist legendär. Ich schieß mir mittlerweile lieber in den Fuß, als mich dieser fast schon absurdistischen Selbstüberhöhung auszusetzen.