Netzentwicklungsplan: Ausbau der Stromnetze kostet Milliarden

dapdDie Energiewende kommt, das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt - aber der Ausstieg aus der Atomenergie wird teuer. Allein für den Ausbau der Stromnetze veranschlagen die Netzbetreiber in ihrem Ausbauplan mehr als 30 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835806,00.html
  1. #50

    Netzausbau??

    Wovon träumten jene, die mit No-Problem den Atom-Ausstieg kundtaten, dass es in Deutschland zu keinerlei Energieengpässen kommen würde. Na, war wohl doch nur ein Traum. Jetzt diskutieren diese gleichen Ahnungslosen wie es mit dem Netzausbau wohl weitergehe. Heute noch eine oder mehrere Nord-Südtrasseen im 50Hz Netz zu bauen ist sicherlich nicht prophetisch. Das so hochgelobte Dessertec- Projekt ist auch nur realisierbar im Gleichstromnetz. Also warum ist es nicht möglich jetzt und heute Zukunftweisend zu planen und zu bauen. Wenn jetzt wieder Milliarden in den Ausbau von alter Technologie verbraten werden, sind in Zukunft die Weichen schon auf Gegenlauf geschaltet. Was soll das? Hier wird wohl wieder einmal der Lobby der Netzbetreiber gefolgt, da diese lieber die vorhandene „Alte Technologie“ aus der Schublade verkaufen anstatt sich der Herausforderung zu stellen und die hochgepriesenen deutschen Ingenieure mal endlich zu fordern.
  2. #51

    #42 -litholas

    Die 30 millarden EUR sind nicht nur Kosten für die Leitungen, auch das Land muss von den jetigen Eigentümern enteignet werden. Das kostet, kostet,kostet,...
  3. #52

    Wie lange lassen sich die Menschen an der Nase

    herumführen. Laut "Ökoinstitut" vor einem Jahr kostet die Energiewende nicht mehr und auch ohne "Stromlücken".
  4. #53

    Fass ohne Boden.

    Die 30 Mrd. € in 10 Jahren ist doch auch nur eine Hausnummer; es wird viel teurer. Als die Sache los ging, sprach Tritin von max. 1 ct/kWh, jetzt sind wir schon bei 3.59 ct. Prognose für das folgende Jahr liegt bei 5,x ct/kWh. Darin sind die Kosten für das WKA-Off-shore Abenteuer noch nicht einmal enthalten, das soll ja über eine „Sonderabgabe“ laufen.
    In 5 Jahren sind wir bei 10 ct/kWh EEG-Umlage und Strom wird zum Luxus!
    Ach ja, und der gerne gebracht Vergleich mit der Bankenrettung ist auch daneben; da sind bis heute nur Garantien gewährt worden, bei der „Energiewende“ fließt von Anfang bis zum bitteren Ende bares Geld in das Fass ohne Boden
  5. #54

    Zitat von Rosine Beitrag anzeigen
    Langfristig ist das spottbillig wenn man mal die Lagerkosten für radioaktiven Giftmüll für einige 10.000 Jahre durchrechnet.
    Dann rechnen Sie es doch mal durch.
    Übrigens: der radioaktive Giftmüll löst sich nicht plötzlich auf, wenn der Ausbau der Stromnetze abgeschlossen ist.
    Den radioaktiven Giftmüll kann man evtl. in einigen hundert Jahren noch verwerten. Das spart dann die Lagerkosten für die restlichen 10.000 Jahre wieder ein.
  6. #55

    Taschnegeld

    Das sind, grobgerechnet, im Schnitt 40 Euro pro Bundesnase im Jahr. Ich habe letztes Jahr mehr an Erhöhung bezahlt, als ein extremer Niedrigverbraucher. Argument war auch da schon der Atomausstieg.
    30 Milliarden sind auch die niedrigste Nummer, die von Deutschland, laut Experten, auf jeden Fall in Griechenland versenkt wurde, egal was noch passiert.

    30 Milliarden sind eine gute Nachricht.
  7. #56

    Investition

    Zitat von Rosine Beitrag anzeigen
    Langfristig ist das spottbillig wenn man mal die Lagerkosten für radioaktiven Giftmüll für einige 10.000 Jahre durchrechnet.
    Investitionen für die Zukunft ist doch hundert mal besser, als das viele Geld den Finazspekulanten hinterherzuwerfen, oder einer veralterten Technologie aufrecht zuerhalten.
    Das Jammern ist immer sehr groß, aber was zukunftsträchtiges auf die Beine zu stellen davor sträuben sich zu viele.
    HR
  8. #57

    Und wieder werden sie alle Nicken!

    Wenn es um das Geld der Bürger geht ist uns nichts zu teuer!
    Hauptsache die alternativlosen Fehlentscheidungen der "Energiewende" sowie der Eurorettung lassen uns noch etwas Luft bis da ganze ideologische Kartenhaus in sich zusammenfällt!
    Aber das kann dann der Bürger ausbaden.
    Denk ich an Deutschland in der Nacht..................



    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende kommt, das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt - aber der Ausstieg aus der Atomenergie wird teuer. Allein für den Ausbau der Stromnetze veranschlagen die Netzbetreiber in ihrem Ausbauplan mehr als 30 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren.

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  9. #58

    Zitat von Rosine Beitrag anzeigen
    Langfristig ist das spottbillig wenn man mal die Lagerkosten für radioaktiven Giftmüll für einige 10.000 Jahre durchrechnet.
    Mit so etwas dürfen Sie den Atomlobbyisen doch nicht kommen.
    Was nicht in den Kram passt, wird da ausgeblendet und für die momentane Profitmaximierung interessiert es nicht, ob nachkommende Generationen den Schaden haben. Sind wir nicht sowieso alle ein wenig verstrahlt ?
  10. #59

    Der überhastete Ausstieg war offenbar eine sehr dumme Idee. Die Stromnetze sind gar nicht ausgerichtet auf die unzuverlässige Wind- oder Sonnenenergie. Es gibt kaum Speichermöglichkeiten für überschüssigen Strom.

    Die Grünen haben auf perverse Weise Profit geschlagen aus der Katastrophe in Japan, die eben keine nukleare war, sondern durch den Tsunami & das Erdbeben bedingt. Nun, wo sich herausgestellt hat, daß es mitnichten einen "Super-GAU" gegeben hat, wenngleich auch organistorische Fehler (keine passenden Stromanschlüsse für die Notaggregate), wird diese Tatsache ignoriert.

    Den meist doch eher wohlhabenden GrünInnen ist das aber egal, daß immer mehr arme Leute sich keinen teuren subventionierten Ideologiestrom leisten können.