dapdDie Energiewende kommt, das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bekräftigt - aber der Ausstieg aus der Atomenergie wird teuer. Allein für den Ausbau der Stromnetze veranschlagen die Netzbetreiber in ihrem Ausbauplan mehr als 30 Milliarden Euro in den kommenden zehn Jahren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...835806,00.html
Alleine das Afghanistan Abenteuer hat schon mindestens 14 Milliarden gekostet. Ohne Sinn und Zweck. 30 Milliarden sollten ja nun wirklich nicht das Problem sein.
Das Problem: Die großen Energiekonzerne haben daran kein wirkliches Interesse und blockieren via Lobby.
Ich sage: Wenn man will, dann kann man.
Der Sinn ist doch doppelt abzukassieren. 1. die Netze ausbauen(modernisieren) mit Steuergeldern und Umlagen und 2. durch den Strompreis erhöhen, da die Netzte dann modernisiert sind und ja Investitionen getätigt wurden. Für die Banken zahlten wir "wenigstens" nur einmal.
...erstens haben die nötigen Instandhaltungs-/Ausbesserungsmassnahmen nichts mit der Energiewende zu tun. Dafür haben die Konzerne genug Reserven, sie sind schlicht zu gierig die auch anzugreifen.
Zudem sind die neuen Leitungen allesamt Einmalinvestitionen (die tun so als würden die bis an ihr Lebensende Leitungen bauen müssen). Die sind auch noch voll absetzbar, vielleicht sogar gefördert und wenn das Ding erstmal läuft ist es ne Gelddruckmaschine. Dass die Strompreise nach der Amortisation wieder sinken würden glaubt doch kein Mensch.
Und für jede KWh erneuerbarer Energie spart die Stromindustrie eine Menge Kosten an Brenn-/Spaltmaterial, Transport, Lagerung etc.
Eigentlich müsste der Strompreis mit jedem Sonnenstrahl/Windhauch dramatisch sinken. Erzählt wird nur immer das Gegenteil.
Sie reden aber auch gerne nach, was sie an Propaganda so hören.
Wie lange wird denn Chemiemüll - der täglich anfällt - "endgelagert"?
Wie lange der Abfall aus der Radiologie?
Wie lange die Quecksilberhaltigen "Energiespar"Birnen?
Durch die Entwicklung über die Jahre war man ja nun soweit auch aus dem "Atommüll" wieder neuen Brennstoff zu holen, was dann die Lagerungen auf 200 Jahre runtergesetzt hätte.
Während man all den oben genannten Müll noch lagern muss.
Greenpeace ist die Gehirnwäsche wirklich gut gelungen.
30 Mrd. € sind in diesen Zeiten so lächerlich wenig, wenn man bedenkt, für was alles Geld da ist.
Vorschlag: Statt 30 Mrd. € den Betrag gleich mal verdoppeln (Kostensteigerungen gibt es ja immer) und sofort unverzüglich mit dem Netzausbau loslegen.
Über 30 bzw. 60 Mrd. € diskutiert und lamentiert man nicht mehr. Das bezahlt man aus der Portokasse.
wäre vielleicht ein Schuh daraus geworden. Erst die Infrastruktur, dann die Produktion.
Niemand würde auf die Idee kommen, irgendwo Waren herzustellen wenn nicht geklärt wäre, wie diese dann an die Kunden ausgeliefert werden können.
Aber unsere "Experten" fördern mit unserem Geld zunächst die Erzeugung, damit sich einige Leute die Taschen füllen können und dann fällt auf, das die Transportwege fehlen.
30 Milliarden in 10 Jahren sind ja eigentlich Peanuts verglichen mit dem Geld, was in allen möglichen Eurozonen versickert.
Nur....in 10 Jahren wird noch nicht einmal ein kleiner Prozentsatz der Widersprüche, Planfeststellungsverfahren und Prozesse abgearbeitet sein, da ja jeder für erneuerbare Energien ist, aber bitte nicht vor meiner Tür.
...tja, dann sollen die Stromkonzerne mal schön investieren - man kann nicht immer abkassieren.
Rücklagen für Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen muß jeder Häuslebauer - und Unternehmer - bilden.
Das ist doch Kategorie "peanuts", oder?