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Netzausbau: Strom in Deutschland wird deutlich teurer
Getty ImagesDie Energiewende schlägt sich in steigenden Preisen nieder. Laut Bundesnetzagentur könnte Strom für private Haushalte um bis zu sieben Prozent teurer werden. Als Grund nennt die Behörde die hohen Kosten für den Bau neuer Leitungen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...822100,00.html
- #1 19.03.2012 06:50 von
Nicht Kleckern sondern Klotzen!
Die Schwarz-Geld Regierung hat alles daran gesetzt den Atomaustieg zu verhindern um ihn dann übereilt umzusetzen. Das hat wervolle Zeit gekostet die jetzt feht!
Da hilft nur eins: Klotzen! Die Infrastruktur verstatlichen und mit Steuergeldern den Ausbau vorranntreiben. Das belastet nicht den Strompreis, was längefristig Gefährlich ist. Die Zusatzkosten sind Gesamtgesellschaftlich vertretbar und ein gesamtgesselschaftliches Interssse ist gegeben! - #2 19.03.2012 06:55 von
- #3 19.03.2012 06:58 von
na,wer hätte denn
das jetzt gedacht? Der Strom wird teurer, welch eine Überraschung!
Man achte auf den Passus, private Haushalte.Wie immer wird die Deutsche Industrie herausgehalten.Warum eigendlich?Wegen der auch so geliebten Arbeitsplätzen?Das ist doch das einzige Argument das die Deutsche Industrie immer wieder anführt wenn sie zu Kasse gebeten wird.Bei diesen angekündigten 7% wird es mit sicherheit nicht bleiben.
Aber 7% hört sich natürlich besser an, als vielleicht 30 oder 40%.
Solange der Privatbürger die Industrie trotz Ihrer Milliardengewinne weiterhin Subventionieren muss wird sich nichts ändern Hierzulande.
Die, die alles haben werden noch mehr Gemästet und die die nichts haben werden noch weiter Gemolken.Es sollte doch mittlerweile selbst dem dümsten Deutschen Michel klar sein, daß es so nicht weitergehen kann, oder? Aber leider sieht die Realität in unserem Lande anderst aus.Zu was sind wir nur Verkommen?
schönen Tag noch, - #4 19.03.2012 07:02 von
Nur Wind benötigt mehr Leitungen
Man muß da schon differenzieren.
Wind wird fern vom Verbraucher erzeugt. Windenergie benötigt einen massiven Ausbau der Leitungen.
Von der Nordseeküste bis in den Süden wo der Strom dann verbraucht werden kann.
Beim Solarstrom hingegen wird bald lokale Speicherung üblich werden. Direkt neben der Photovoltaik ein Lithium Eisen Phosphat Akku.
Eigenverbrauch, Peak Shaving, Load Balancing wird die Aufgabe dieser verteilten Massen an Akkus sein.
Ein Haus mit 20 kW Photovoltaik und 60 kWh Akku könnte eigentlich an einer 380 V 16A Leitung am Netz angeschlossen werden, weil eben 10 kW ausreichen um Strom zu liefern oder zu beziehen.
Lithium Eisen Phosphat Akkus waren die große Messeneuheit auf der Intersolar 2011. Für 2012 erwarte ich da ein noch viel größeres Angebot.
Im Lichte dieser neuen Entwicklung muß die Kostendebatte Photovoltaik / Wind neu geführt werden.
In ein paar Jahren ist mit 250.-EUR / kWh Speicherkapazität zu rechnen. Da rechnen wir aber schon mir 1250.-EUR kW/ Peak.
Das bedeutet eine Anlage mit Tag / Nachtausgleich, ein Speicherkraftwerk welches auch der anderen Stromversorgung zur Verfügung steht würde nur 2000.-EUR pro kW Photovoltaik plus 3 kWh Speicher kosten.
Ein Netzausbau ist in diesem Szeario erst jenseits 250 GW installierter Photovoltaik erforderlich. - #5 19.03.2012 07:06 von
Halbe Wahrheit
Und was ist mit den Abschreibungen passiert, die die großen Energieversorger jahrelang eingepreist haben, aber nicht in die Netze investiert haben? Ich kann mich da noch gut an die Debatte um Thomas-Stahl erinnern, der so manchen Strommast im Winter hat zusammenbrechen lassen. Es ist ja schon seit Langem bekannt, dass alleine auch bei der Instandhaltung groß missgewirtschaftet wurde.
Zudem vermisse ich im Artikel einen Bezug zu den von der Bundesregierung geforderten Einspar-Auflagen für Unternehmen, die nur eine geringere Stromsteuer bezahlen müssen. Das DIW Berlin hat sich ja gerade erst dazu geäußert (DIW Berlin bemängelt Ökosteuervergünstigungen*-*http://www.energie-experten.org/*-*Energie Experten*-*Finden Sie Experten in Ihrer Nähe*-*Bauen, Energieberatung, Heizung, Strom). Wäre die Bundesregierung hier etwas konsequenter, so hätte vielleicht auch die bundesdeutsche Energiewende etwas davon. - #6 19.03.2012 07:08 von
...
Netzausbau, klar....
Für wie blöd halten die uns? Die geben einfach die Verluste durch den Atomausstieg an uns weiter!
War ja aber vorhersehbar. Ich bin über diese Meldung keine Stück verwundert.
Bald ist auch Deutschland wieder in der Steinzeit angekommen: Auto fahren können sich nur noch die Reichen leisten, Strom und Gas ebenso.
Der Rest sitzt in ihren kalten Höhlen (Häusern) und bereitet selbst geschlachtetes und selbst gepflanztest zu. Über offenem Feuer natürlich.
Und das ganz ohne Zutun irgendeiner Religion.
Das ist nämlich der Weg unserer politischen "Eliten". Ganz egal welcher Couleur. - #7 19.03.2012 07:12 von
Was für ....
... eine hinterhältige Verdrehung der Tatsachen . Würde die Atomlobby nicht massiv gesponsert ( vom Steuerzahler ) so wäre der Strompreis unbezahlbar . Und wenn neue Stromleitungen erforderlich sind, so nur deshalb, weil die dezentrale Stromerzeugung beukotiert und dafür Atomstrom importiert werden soll . Im übrigen wird ein angemessener Strompreis die exorbitante Stromverschwendung eindämmen !!!
- #8 19.03.2012 07:16 von
Regulierung mit Augenmaß
Der war gut...
Man kann das einfach laufen lassen - die Industrie wird sich Deutschland als Standort über kurz oder lang nicht mehr leisten können und dahin gehen, wo der Strom bezahlbar ist.
Das kommt eben davon, wenn man Politik für die aufgeregt aufgeputschten Massen macht... Schon heute zeigt sich, dass die Laufzeitverlängerung die bessere Wahl gewesen wäre. - #9 19.03.2012 07:17 von
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