Getty ImagesDie Energiewende schlägt sich in steigenden Preisen nieder. Laut Bundesnetzagentur könnte Strom für private Haushalte um bis zu sieben Prozent teurer werden. Als Grund nennt die Behörde die hohen Kosten für den Bau neuer Leitungen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...822100,00.html
Sie scheinen das Stromversorgungsystem eines Industriestaates nicht zu durchschauen, oder?
Ihre Einwürfe mit immer neuen Augenblickswerten der eingespeisten Leistung durch EE-Quellen, werden nicht dafür sorgen, dass auch nur ein konventionelles Kraftwerke von Netz genommen werden wird, Sie können nicht „mal eben“ ein Kraftwerk an- und runterfahren.
Die Kraftwerke bleiben als Schattenkraftwerke am Netz und liefern bei Bewölkung und schwächeren Wind ohne Verzögerung, die angeforderte Leistung ins Netz nach. Eigentlich betreibt die Energiewirtschaft ein redundantes, damit sehr teures System aus EE und konventionellen Kraftwerken.
Zweitens, sagen Ihre phänomenalen Werte nicht darüber aus, wo und wann diese Energie erzeugt und wirklich gebraucht wird, noch werden Sie eine Garantie dafür geben können, das diese Energiemengen noch in 2-3 Stunden, mit den von Ihnen ermittelten Werten zur Verfügung stehen, es ist denkbar, dass die eingespeiste Energiemenge weiterhin stark schwankt.
Denken Sie, dass dies für potentielle Investoren, für die Industrie eine solide Grundlage darstellt eine Art Energie- Roulette zu spielen?
Die Versorgung innerhalb der Bundesrepublik funktioniert nur deshalb weiterhin reibungslos, weil die nachlassenden Energiemengen der EE´s, geschuldet den Wetterverhältnissen, von konventionellen Kraftwerken, jederzeit ausgeglichen werden kann.
Solange keine ausreichenden Speicher, keine ausreichenden Netzkapazitäten, zur Verfügung stehen, um EE- Energie dorthin zu leiten, wo sie gerade benötigt wird, bzw. dann abzugeben, wenn Sonne und Wind nachlassen, ist der Wert den Sie so freudig angeben überhaupt nicht wert, außer das wieder einmal viel Kapital in die Taschen der Betreiber gespült wird.
Der Nutzen für den Verbraucher und die Umwelt, stellt sich mit diesen System nicht ein.
Und wen wundert das? Wenn man ganz ploetzlich die Energieerzeuger dazu zwingt, 17 saubere und effiziente Grosskraftwerken vom Netz zu nehmen und diese durch luft-verschmutzende Kohlekraftwerke ersetzt, die erst gebaut werden muessen, dann wird der Strom teurer, genau wie voraus gesagt.
Also liebe Leute, Ihr habt es gewollt, jetzt bitte nicht ueber hoehere rechnungen meckern. Es war doch Euer Wunsch.
Tja, Zufall eben. Aber bei grob geschätzen 20 Mio. Mitspielern dürften es durchschnittlich doch so um die 10 pro Woche sein.
Wenn wir also 20.000.000 AKW in D hätten würden analog dazu auch 10 pro Woche aus irgendwelchen Gründen in die Luft fliegen. Aber zum Glück sind es ja weniger als 20 und den Rest dürfen Sie jetzt selbst ausrechnen.
Die geben einfach die Verluste durch den Atomausstieg an uns weiter!
Na und? Wer denn sonst muss diese hohen Kosten tragen? Vielleicht der Weihnachtsmann? Wenn man 17 gut-funktionierende AKWs von Netz nimmt und dann neue Kohle Kraftwerke baut, muss wohl irgendjemand dafuer bezahlen. Der Weihnachtsmann tut es sicherlich nicht und die Gruenen werden auch nicht fuer diese Kosten aufkommen, obwohl sie sie verurschat haben.
Also: der Verbraucher muss zahlen. Ein sehr logischer Fall.
Das ist einfach, ein/das Bewertungskriterium für das Verfahren: Preis/Leistungsverhältnis, dauerhafte unterbrechungsfreie Versorgung mit Energie, mit der Energiemenge, die an dem Ort wo sie benötigt werden, jederzeit (Tag/Nacht) in völler Höhe über unbestimmte Zeiträume abgerufen werden kann.