Forum


 

Netzausbau: Strom in Deutschland wird deutlich teurer

Getty ImagesDie Energiewende schlägt sich in steigenden Preisen nieder. Laut Bundesnetzagentur könnte Strom für private Haushalte um bis zu sieben Prozent teurer werden. Als Grund nennt die Behörde die hohen Kosten für den Bau neuer Leitungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...822100,00.html
  1. #120

    ......

    Zitat von spirit69 Beitrag anzeigen
    Also wenn ein 2 Personen-haushalt 8.000€ Stromkosten im Jahr hat, dann verdient er es nicht anders. Bei einem Preis von 25 ct/kWh entspricht das 32.000 kWh pro Jahr. Der durchschnittliche 4 Personen Haushalt verbraucht 4.000-5.000 kWh/a.
    Wenn also 2 Personen 8 mal soviel verbrauchen 4 Personen normalerweise, sollen sie zahlen bis ihnen schwarz vor Augen wird.

    Kommen sie doch mal zur Abwechslung mit einem Szenario das ncht komplett schwachsinnig ist.
    Die Rechnung stimmt schon, jeder Bürger barucht im Jahr ca. 8000 kwh! 1000 davon im Haushalt und den Rest im Job, Ihr Finanzamt braucht Strom, Infrastruktur, Bahn, etc...
  2. #121

    Die Grünen

    Zitat von makuzei Beitrag anzeigen
    wie war das noch?
    die energiewende wird die haushalte nicht ungebührlich
    belasten.-
    manche redeten von null zusätzlicher belastung-
    strom wird sogar billiger-
    jaja unsere ökofreaks- vielen vielen herzlichen dank für dies desaster
    haben es immer gesagt: 1kWh muss - zum Nutzen der Umwelt - mindestens 5 Euro kosten, sonst spart keiner Strom. Keine Sorge, da kommen wir schon noch hin.
  3. #122

    Zitat von denkdochmalmit Beitrag anzeigen
    Schauen sie mal hier ECAT 1MW Pictures
    Die erstemn Anlagen sind schon verkauft und die Anlagen mit 10KW für den Hausgebrauch kommen bald.
    Steht ECAT rein zufällig für Esoteric Charlatan Absurd Technology oder watt? Alle Jahre wieder kommt einer der behauptet mit kalter Fusion Energie erzeugen zu können und regelmässig wird das widerlegt, worauf die Befürworter auch gleich die passende Verschwörungstheorie parat haben.

    Kalte Fusion

    Wird also wohl eher nichts mit dem privaten kleinen Fusionsreaktor.
  4. #123

    Zitat von ronald1952 Beitrag anzeigen
    das jetzt gedacht? Der Strom wird teurer, welch eine Überraschung!
    Man achte auf den Passus, private Haushalte.Wie immer wird die Deutsche Industrie herausgehalten.Warum eigendlich?Wegen der auch so geliebten Arbeitsplätzen?Das ist doch das einzige Argument das die Deutsche Industrie immer wieder anführt wenn sie zu Kasse .....
    Lesen Sie auch mal Nachrichten, ich meine so etwas ueber Wirtschaft und so? Dann haetten Sie festgestellt, dass sich bereits Firmen wegen der Energiepreise aus Deutschland verabschieden. Auch weil die hysterische und aeusserst emotional gefuehrte Energiepolitik in Deutschland, die eines Drittweltstaates ist....Glauben soll auch hier Berge versetzen (wenn nicht gerade irgendwelche Wutbuerger dagegen sind...)...
  5. #124

    Frankreich liegt aber im Westen

    Zitat von msiefert Beitrag anzeigen
    Mal abgesehen davon, dass natürlich aufgepasst werden sollte, dass die großen Stromkonzerne nicht zuviele Kosten auf die Verbraucher abwälzen und am Ende noch mit Gewinn aus der ganzen Sache gehen, sollte die Investion in die Energiewende uns jeden Cent wert sein.

    Es geht schließlich um die Zukunft Deutschland und darum, dass unsere Kinder auch noch bezahlbaren Strom haben, was auf Dauer sicherlich nicht mit Kohle-, Gas- oder Atomstrom gelingen wird.

    Zudem sollen unsere Kinder in einer sauberen, unverstrahlten Umwelt leben können, ohne einen Geigerzähler beim Einkaufen mitnehmen zu müssen. Dass man nicht mehr bedenkenlos Pilze im Wald sammeln kann, dass ist man ja leider seit Tchernobyl schon gewohnt.
    Wir bekommen in unserer Generation die Energiewende nicht zuende.
    Das ausgebaute neue Netz wird dann vermutlich dazu verwendet Atomstrom aus Frankreich zu transportieren.
    Beim Störfall bläst der Fallout schön zu uns rüber
    Öklogisch funktionierte das so:
    Kleinere dezentrale Kraftwerke mit Kraft-Wärme Kopplung.
    Das sollte die Gemeinden selber in die Hand nehmen. Insbesondere auch die dazu notwendige Planung eines Fernwärmenetzes.

    Die Industrie muss dahin gehen wo es billige Energie gibt, also in den Norden zu den Windkraftanlagen.

    Damit wäre der Fisch geputzt.

    Was jetzt läuft ist kontraproduktiv, kurzfristig gedacht und teuer.
    Das interessiert die Konzerne aber nicht, weil, wie man sieht, einfach die Kosten auf die Verbraucher geladen werden. Wären die Gemeinden ihre eigenen Stromversorger, würden die Grosskonzerne wesentlich anders mit den Kunden umgehen müssen.

    Hätten wir dann aber ein neues starkes Netz, wird fleissig Atomstrom importiert und die lokalen dezentralen Strukuren hätten keine Chance
    dagegen zu Konkurrieren.

    Oder glauben Sie man kauft Ökostrom für 45 Cent\KWh wenn es Import_Atomstrom für 20 Cent\KWh gibt ?


    Die Konzerne planen schon munter AKW in Holland Frankreich und Benelux.

    Die Windkraftdebatte halte ich daher für vorgeschoben, der Netzausbau wird in Wirklichkeit für den Import von Atomstrom gebraucht.

    Ob das so gut für nachfolgende Generationen ist, wage ich zu bezweifeln.


    Fricklerzzz
  6. #125

    Kalte Fusion? Haha haha

    Zitat von denkdochmalmit Beitrag anzeigen
    Keiner sitzt in einer kalten Höhle!
    Schauen sie mal hier ECAT 1MW Pictures
    Die erstemn Anlagen sind schon verkauft und die Anlagen mit 10KW für den Hausgebrauch kommen bald.
    Das man diese Sache dem deutschen Michel so lange wie möglich verschweigt ist klar, oder haben sie im Mainstream etwas zu dieser Revolution gelesen ?
    Das dann Windkraft, PV, Wärmepumpen usw. von heute auch morgen tot sind ist natürlich klar.
    Da will man noch so lange wie möglich abkassieren und hinter den Kulissen Geschäfte machen, Siemens ist schon an Bord.
    Niemand möchte der letzte Idiot sein der E-On oder RWE im Aktiendepot hat...
    ECAT = Kalte Fusion. Bis jetzt ist das noch von keinem erst zu nehmenden Wissenschaftler / unabhängigem Forschungsinstitut verifiziert oder bestätigt worden.
    Und bis es das ist, habe ich doch "leichte" Zweifel daran...
  7. #126

    Die Realität sieht oft völlig anders aus...

    Zitat von founder Beitrag anzeigen
    Beim Solarstrom hingegen wird bald lokale Speicherung üblich werden. Direkt neben der Photovoltaik ein Lithium Eisen Phosphat Akku.
    Eigenverbrauch, Peak Shaving, Load Balancing wird die Aufgabe dieser verteilten Massen an Akkus sein.

    Ein Haus mit 20 kW Photovoltaik und 60 kWh Akku könnte eigentlich an einer 380 V 16A Leitung am Netz angeschlossen werden, weil eben 10 kW ausreichen um Strom zu liefern oder zu beziehen.
    Da irrt die/der liebe Teilnehmer/in sich aber gründlich…, man sollte das Problem nicht nur aus der persönlich Sicht betrachten, die Stromversorgung der viert größten Industrienation ist schon etwas komplexer, als sich das die/der geneigte Privatfrau/mann so denkt…
    Speichertechnologien stehen in der geforderten Größenordnung auch nicht ansatzweise zur Verfügung. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group (BCG) liegt die derzeitige Speicherkapazität Deutschlands bei gerade einmal sieben Gigawatt. Um das schwankende Aufkommen von Solarstrom mithilfe von Speichern ausgleichen zu können, müsste die Speicherkapazität bis 2025 vervierfacht werden.
    Die billigste Art, dies zu tun, wäre der Bau von Pumpspeicherkraftwerken. Ein temporärer Überschuss von Ökostrom wird dabei dazu genutzt, Wasser bergauf in eine Talsperre zu pumpen.

    Aber das größte deutsche Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal hat gerade mal eine Leistung von einem Gigawatt. Viel zu wenig, um in der dunklen Jahreszeit Solarausfälle ausgleichen zu können.

    Die Größenverhältnisse beschreiben die Wissenschaftler Prof. Sven Bode und Helmuth Groscurth vom Hamburger Arrhenius-Institut: Um eine Woche lang ohne Wind, Fotovoltaik und ohne konventionelle Kraftwerke auszukommen, bräuchte man nach ihrer Modellrechnung 1260 Pumpspeicherkraftwerke vom Typ Goldisthal. "Abgesehen davon, dass es in Deutschland dafür keine Standorte mehr gibt", schreiben die Autoren Bode und Groscurth, "wären die Kosten für eine Kilowattstunde astronomisch, da die meisten dieser Anlagen nur für einige Stunden im Jahr betrieben würden."

    Auch die Batterien von z. B. Elektroautos können als Puffer für das schwankende Ökostromaufkommen noch lange nicht dienen. Da ein Elektrosmart im Schnitt nur 40 Kilowattstunden Strom speichern kann, wären nach den Berechnungen des Arrhenius-Instituts "250 Millionen dieser Fahrzeuge erforderlich, um ausreichend Strom für Deutschland für eine Woche zu speichern".

    Der Sachverständigenrat für Umweltfragen, ein Beratergremium der Bundesregierung, schlug kürzlich in einem Sondergutachten vor, die norwegischen Wasserkraftwerke als Speicher für deutschen Ökostrom zu nutzen.

    Allerdings geben die Dimensionen dem Projekt eher visionären Charakter. So liegt heute erst ein Kabel in der Nordsee zwischen Norwegen und den Niederlanden. Dieses NorNed-Kabel hat eine Kapazität von 600 Megawatt.

    Bei einer annähernden Vollversorgung Deutschlands mit Ökostrom, wie sie die Bundesregierung bis 2050 erreichen will, müssten die Kabelkapazitäten laut Sondergutachten aber auf 70 000 Megawatt mehr als verhundertfacht werden, damit die Lichter auch nachts und bei Windflaute nicht ausgehen.
  8. #127

    Abgemacht!

    Zitat von John2k Beitrag anzeigen
    Solange Sie bereit sind neben solch einer Anlage zu Wohnen und wir den Atommüll bei Ihnen im Vorgarten lagern dürfen bin ich auch damit einverstanden. Ich würde es nicht wollen.
    .
    Sofort! Ich nehme den Atommüll, der für meinen Energieverbrauch anfällt in meinen Garten und verteile das Risiko der Todesfälle pro Kilowattstunde Energieerzeugung auf meine Familie. Und Sie tun das Gleiche für die Kohle bei sich.
    Aber nicht dass Sie sich dann beschweren 1 KG Uran hat soviel Energie wie 2,7 Mio KG Kohle. Viel Spaß in Ihrem Vorgarten mit der "Endlagerung" - ach ja ... und dann natürlich die Toten, die bei der Herstellung anfallen ... Also bei 1 Terrawatt/h sind es bei Kohle um den Faktor 1000 mehr als bei der Kernkraft (wird klar, wenn Sie an den Dreck in der Luft denken und an den gefährlichen Aufwand, den es braucht 2,7 Mio mal mehr zu fördern).
    Suchen Sie sich schon mal ein Familienmitglied aus, das Ihnen verzichtbar erscheint ...
  9. #128

    Netzausbau

    Zitat von Hannovergenuss Beitrag anzeigen
    Die Rechnung stimmt schon, jeder Bürger barucht im Jahr ca. 8000 kwh! 1000 davon im Haushalt und den Rest im Job, Ihr Finanzamt braucht Strom, Infrastruktur, Bahn, etc...

    Die Rechenmodelle werden hier immer abenteuerlicher...
  10. #129

    Das war doch völlig klar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Energiewende schlägt sich in steigenden Preisen nieder. Laut Bundesnetzagentur könnte Strom für private Haushalte um bis zu sieben Prozent teurer werden. Als Grund nennt die Behörde die hohen Kosten für den Bau neuer Leitungen.

    Netzausbau: Strom in Deutschland wird deutlich teurer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Das war doch völlig klar, daß Strom in Deutschland teurer wird:

    Erneuerbare-Energien-Gesetz

    allein beim Solarstrom wurden die Produktionskosten 600 % erhöht:
    aus dem Kohlekraftwerk bekamen wir die kWh zu 5 Cents, Solarstrom kostet uns 30 Cents / kWh.
    Technologie brachten bisher immer Produktivitätsfortschritte und mehr Wohlstand. Das EEG schlägt nun die Gegenrichtung ein.
    Es ist zum Lachen!


TOP



TOP