Zitat von
na_ja_
wo ist das problem mit google?
im gegensatz zu microsoft nutzt google seine marktbeherrschende stellung nicht unlauter aus. google stellt sich fair dem wettbewerb. google kauft weder konkurrenzfirmen auf, um deren produkte auf eis zu legen, noch gremien (iso), drängt keine mitbewerber unlauter vom markt (netscape) oder erpresst händler (vobis). google setzt auf allgein zugängliche webstandards (etwas, das ms über 10 jahre untergrub) wie html5, java und webm. ms und apple fördern dagegen nur eigene, unfreie formate (doc, wma, wmv, h264) und verklagen andere, wegen trivialpatentverletzung (auch etwas, das google nicht macht).
was an google, genauso wie an apple, ms, facebook (ganz besonders facebook), sony, rewe, ... krankt ist, dass sie unverschämt daten sammeln. wer sich bei netzwerken wie google+, facebook oder studivz mit realer identität anmeldet, möchte mit nachdruck dass diese in umlauf gelangen und die kontolle darüber verlieren. wer sich agbs von google-mail ansieht weiß, dass doogle die mail mitliest und analysiert. aber man muss sich dort nicht anmelden (trotzdem wäre eine greifende reglementierung wünschenswert).
anders steht es beim allgemeinen surfen oder beim betrieb von ortungsdiensten aus. ein surfer kommt einer dort installierten überwachung nicht aus, möchte jedoch meist nicht ausgewertet und analysiert werden. daher sollten webseitenbetreier keine externen, zusammenführenden analysescripte, wie googles analytics, facebooks like-button oder googles 1+button einbinden dürfen. durch diese können komplette surfprofile angelegt werden, weil die eingebundenen scripte die ip-adressen an zb. facebook melden, auch wenn der button gar nicht gedrückt wird. wenigstens national oder europaweit könnte dies unterbunden werden. webseiten, die derartige scripte einbinden handeln fahrlässig und entgegen dem wohl ihrer besucher. ich möchte anmerken, dass es sehrwohl anständige, wirklich soziale netzwerk-portale gibt und auch ein 1+like-button nicht zwangsläufig die ip-adressen weiterreichen muss. facebook tut dies - google wahrscheinlich auch.
um der gefährlichen, bereits etablierten praxis des datenhandels engegenzuwirken, brauchen wir eine effiziente datenschutzregelung, die datenhandel unter strafe stellt und die vorhaltezeit der kundendaten begrenzt.
damit wird es für datensammler schwer:
- adblock plus
- ghostery
- noscript
- cookie monster
- flashblock
- facebook block (funktioniert leider noch nicht ganz zuverlässig)
- better privacy