Netz-Plattform: StudiVZ-Mitglieder treiben Extremisten in die Flucht
Im Namen der Meinungsfreiheit verbreiten Antisemiten und Islamisten auf StudiVZ krude Propaganda. Das Management der Studentenplattform schreitet nur selten dagegen ein. Oft genug reicht einfach die geballte Kritik der anderen Mitglieder - sie macht die Extremisten mürbe.
Spiegel Online wie gehabt linkslastig. Wenn man schon die "Selbstreinigungskräfte" des Studivz, die nicht selten im schlichten Zumüllen von Gästebüchern, Beleidigungen und Drohungen bestehen hochlobt, sollte man auch das Versagen der "Demokratie" bei linksextremen Gruppen erwähnen. Von der Antifa bis zu "Polen soll bis Holland reichen" tummelt sich nämlich bei studivz alles herum, was das Herz eines Linksextremisten begehrt. Komischer Weise läuft da keiner dagegen Sturm. ;)
R.U. bringt es auf den Punkt: Im StudiVZ gibt es eine breite Amplitude von Gruppen, darunter auch extremistischen Müll.
Komischerweise gilt für die einen die "Freiheit der Andersdenkenden", bei den anderen schreibt man eben einen sozial erwünschten Artikel, der Rechtschreibfehler und Demokratieversagen geißelt.
Wer mit anderen Meinungen, Rechtschreibfehlern und auch geballter Idiotie nicht klarkommt, der sollte seinen Internetanschluß vielleicht kappen.
Studi VZ interessiert sich meiner Meinung nach einen Dreck für die politischen Spektren die sich dort so tummeln. Das Problem extremer Gruppen bekommt man wahrscheinlich einfach nicht in den Griff, weil man nicht genügend Mitarbeiter hat um diese zu kontrollieren. Daran hat man spätestens seit der Übernahme durch die Verlagsgruppe Holtzbrinck höchstwahrscheinlich kein Interesse. Die 85 Mio Kaufpreis müssen wieder eingespielt werden und dazu hält man auch gerne den Mitarbeiterstamm klein. Eben der zitierte Michael Brehm war es auch, der einer Gruppe die sich selbt ***** nannte beitreten wollte, die hinter dem Rücken von Nutzerinnen deren Bilder sammelte und mit Stalking auf sich aufmerksam machte.
Insofern fällt mir zu dem Artikel nur ein, schlecht recherchiert und extrem konstruiert.
Studi VZ war es im übrigen auch, die vor kurzem noch einen viralen Spot in Auftrag gegeben haben in dem Sinheads durch ein Wohnviertel laufen und Vegetarier zerstümmelt Schweinen vorwerfen.
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Verfolgungswahn bei den Rechtsradikalen
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Auch Richard L. klagt SPIEGEL ONLINE per StudiVZ-Nachricht sein Leid: "Sobald man sagt das z.B. unsere deutschen Soldaten Helden waren oder man stolz auf Deutschland ist und man der Meinung ist, das die Integration gescheitert ist, wird man sofort in eine Ecke mit Neonazis gestellt", schreibt er und demonstriert damit nicht nur einen für Rechtsradikale typischen Geschichtsrevisionismus, sondern auch leichte Probleme mit der deutschen Rechtschreibung.
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Entschuldigung, aber hier wird einer vom Autoren schlichtweg niedergebügelt, oder? Jenen "Leidklagenden" abseits des Themas ob seiner Rechtschreibfehler anzugreifen, der Hinweis auf für Rechte "Typisches" - das ist kein Diskussionsbeitrag sondern schlechtester Journalismus, Polemik in Weimarer Tradition (Werkzeuge der Diskreditierung - ja toll, damit kann man nach links und rechts schiessen). Ich steh auch nicht auf Rechts, aber die Meinung kann ich mir selber bilden, so supertendenziöse Absätze brauch ich dazu net!
Ein schöner Artikel der aufzeigt wie teils extremistische Gruppierungen bei Studivz ihr Unwesen treiben. Leider geschieht es immer öfter, dass Extremisten auf Studivz eine Plattform finden, oder das ihnen sogar, durch das Unterlassen der Administration, eine Plattform geboten wird.
Was in diesem Artikel jedoch leider keine Erwähnung findet ist die Tatsache, dass linksextremistische und linksradikale Lager ebenso stark vertreten sind.
Ich bin weit davon entfernt dem Autor dieses Artikels zu unterstellen, dass das Fehlen dieses Kapitels irgendeinen ideologischen Hintergrund hat, trotzdem verliert der Artikel dadurch an Glaubwürdigkeit.
Das einzige was der Artikel verdeutlicht ist das fragwürdige Verständnis von Meinungsfreiheit, dass man bei Spiegel Online zu haben scheint. Und das wahrlich nicht zum ersten Mal. Nicht nur, dass linksexteme Inhalte nicht mit einem Wort erwähnt werden, es werden auch munter verschiedene Richtungen miteinander vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Wer sich gegen "Deutschfeindlichkeit" wendet steht auf einer Stufe mit Islamisten, Antisemiten und Neonazis? Das sagt doch mehr über die Geisteshaltung des Autors als diesem lieb sein kann.
"... Auch Richard L. klagt SPIEGEL ONLINE per StudiVZ-Nachricht sein Leid: "Sobald man sagt das z.B. unsere deutschen Soldaten Helden waren oder man stolz auf Deutschland ist und man der Meinung ist, das die Integration gescheitert ist, wird man sofort in eine Ecke mit Neonazis gestellt", schreibt er und demonstriert damit nicht nur einen für Rechtsradikale typischen Geschichtsrevisionismus ..."
... tja, und wie das mit dem In-die-Ecke-stellen funktioniert, demonstriert ja dieser Artikel in bewährt denunziatorischer LinksspießerInnen-Manier.
Gut geschriebener Artikel, nicht unbedingt objektiv, da wirklich systematisch versucht wird, die Leute mit "extremen" Meinungen lächerlich zu machen, aber sonst sehr lustig zu lesen. Und in einem Punkt hat der Autor definitiv recht: Leute, die extremere Meinungen haben (unabhängig davon, ob das nun linke oder rechte Weltanschauungen, Islamisten oder Anti-Islamisten sind) sind meistens nicht unbedingt die hellsten Köpfe, da besagte Randgruppen ungefähr so argumentieren wie die Gottesbeweise von Thomas Aquin "Die anderen sind böse, weil sie böse sind". Insofern ist es meiner Ansicht nach auch durchaus legitim, die Aussagen dieser Personen ins Lächerliche zu ziehen, da sie das ja wirklich sind. Bedenklich ist dabei höchstens, dass der Eindruck entstehen könnte, dass die Aussagen nur deswegen lächerlich sind, weil die Rechtschreibung und Zeichensetzung zu wünschen lässt, der Inhalt aber in Ordnung ist. Darum vlt. lieber in Zukunft auf sowas verzichten (auch wenn es sehr amüsant ist, sowas zu lesen) und lieber deutlich machen, wie schlecht die Argumente sind.
Ansonsten direkt zum Thema: Wirklich viele extreme Gruppen findet man eigentlich nicht (zumindest ist mir noch kaum eine begegnet und ich bin dort doch recht viel unterwegs), die meisten Gruppen sind einfach Fungroups wie z.B. "Ich kann auch ohne Spaß Alkohol haben" oder auch Meinungsäußerungen wie "Eva Herrman soll mein Zimmer putzen".
In dem Artikel wird doch viel zu wenig auf den Antisemitismus von arabischer Seite eingegangen - nur ein kleines Bespiel - stellvertretend für viele Beispiele, die ich - aus eigener bitterer Erfahrung - nenne könnte:
Meine Mutter ist vor etwas mehr als einem Jahr an Krebs verstorben (ein halbes Jahr bevor ich mich bei StudiVZ überhaupt angemeldet habe) - ein Palästinenser meinte doch, nach dem ich ihn unter einem seiner Propagandafotos folgenden Kommentar schrieb:
"Provokation oder Propaganda....???" ,
dass meine Mutter eine "zionisitische Hure" sei...!!!!
Wie gesagt, es werden meine Freunde am laufenden Band, ohne jeglichen Grund - nur für das Jüdischsein - beleidigt und bedroht und dem Support des StudiVZ fällt es schwer eindeutig Stellung dagegen zu beziehen - da fällt mir nur noch der Spruch eines ehemaligen Kollegens von mir ein:
"ARMES DEUTSCHLAND...!!!!"
Wenn das die deutsche Bildungselite sein soll, sag ich "Gute Nacht" Deutschland...!!!!