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Netz der Netzwerke: Google-Manager deutet raschen Deal mit MySpace an

Es geht um zig Millionen Nutzer und die Hoffnung auf Milliarden-Umsätze. Google will mit dem Projekt OpenSocial die bislang getrennten Netz-Communitys verknüpfen. Außen vor bleiben will der Internet-Shootingstar Facebook. Dafür scheint Google schon sehr bald die Mega-Plattform MySpace zu gewinnen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...514889,00.html
  1. #1

    Pseudo-englisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es geht um zig Millionen Nutzer und die Hoffnung auf Milliarden-Umsätze. Google will mit dem Projekt OpenSocial die bislang getrennten Netz-Communitys verknüpfen. Außen vor bleiben will der Internet-Shootingstar Facebook. Dafür scheint Google schon sehr bald die Mega-Plattform MySpace zu gewinnen.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...514889,00.html
    Erst einmal nur zum Sprachgebrauch: das Wort "Shootingstar" klingt zwar englisch/amerikanisch, ist es aber nicht! Der im englischen Sprachraum hierfür verwendete Begriff ist "rising star" oder auch "up-and-coming star". Ich finde es überaus albern und peinlich, vom Deutschen aus englische Worte zu erfinden, also Worte zu verwenden die es so im Englischen gar nicht gibt (siehe auch "handy", "talkmaster", "beamer" u.s.w.).
  2. #2

    Schlicht ein guter Zug

    Der Artikel von Herrn Stöcker zeichnet auch durch die Zitate ein realeres Bild als das in 'Google vernetzt Menschel-Maschinen' Ich bin verwundert über die Qualität des Artikels von mak. Es werden beinahe reiserische Floskeln verwendet, die Idee von Open Social wird nicht richtig wiedergegeben. Dass es letztendlich auch um Geld geht, ist keine Frage. Es scheint der Autor habe eine recht voreingenommene Meinung und berücksichtigt nicht die Technologien von denen die Rede ist.

    Die Frage ist, was hat Facebook so erfoglreich gemacht, und kann dieses Prinzip abstrahiert und standardisiert werden.

    Wenn ja, dann kann das und wird sehr wahrscheinlich auch ein finanzieller Erfolg für die Beteiligten sein, aber es profitiert davon eben auch das Phänomen Internet als Ganzes.

    Ich kann nur auf die Blog Artikel von Mr. Marc Andreessen hinweisen. Obwohl er auch involviert ist läßt er sich nicht von der Google-Paranoia beeinträchtigen, sondern schildert kristallklar die Konzept, Innovationen und Motive.

    http://blog.pmarca.com/2007/10/open-social-a-n.html
    http://blog.pmarca.com/2007/06/analyzing_the_f.html

    Man darf gespannt sein wo der 'social graph' überall Einzug halten wird.

    MfG
    Obs

    P.S.

    Von einem Medium mit dem Titel 'Spiegel' erwarte ich bessere Qualität als jene, die demonstriert wurde. Einen Vorschlag an mak: mögliche Entwicklungszeit/Zeitpunkt der Entwicklungsentscheidung von Open Social bitte vergleichen mit dem Zustand, in dem sich Facebook damals befunden hat. Danach über einige Bemerkungen in dem Artikel nachdenken.
  3. #3

    An den Linuisten

    Zitat von jstm Beitrag anzeigen
    Erst einmal nur zum Sprachgebrauch: das Wort "Shootingstar" klingt zwar englisch/amerikanisch, ist es aber nicht! Der im englischen Sprachraum hierfür verwendete Begriff ist "rising star" oder auch "up-and-coming star". Ich finde es überaus albern und peinlich, vom Deutschen aus englische Worte zu erfinden, also Worte zu verwenden die es so im Englischen gar nicht gibt (siehe auch "handy", "talkmaster", "beamer" u.s.w.).
    Herzlichen Dank für den Beitrag. Er hat zwar nichts mit dem Thema zu tun; aber ein bißchen pöbeln kann man ja immer ...

    In diesem Sinne
  4. #4

    facebook / xing

    ich war/bin bei xing, mich regt das nur noch auf uns werde meine daten randomisieren, und so mehr als nutzlos machen...

    facebook find ich im gegensatz richtig gut, und hat einen offenen und NICHT KOMMERZIELLEN ansatz
  5. #5

    Wir werden BORG!

    Neben vielen redundanten und überflüssigen Mitmachangeboten, nun also die standartisierte Plattform des Marktoroberes, für Alles was mittlerweile - berechtigt oder nicht - den heilvollen Zusatz "Social" trägt. Sicher, die erweiterten Möglichkeiten zur Integration, schaffen mehr Orientierung und trennen vorerst die Spreu vom Weizen. Dennoch die freudige Gleichschaltung über allgemeine Schnittstellen beschneiden nicht nur bestehende Geschäftsmodelle grundlegend, sondern egalisieren insbesondere den inhaltlichen Kern und Nutzen vieler Communities. Vorab klingen die Pläne denn auch wie ein unbegrenztes Affliliate Programm, um neues Wachstum zu generieren und auf ewig verlorenes Marketingterrain mit Synergien abzuarbeiten. Insgesamt bleibt jedoch abzuwarten, ob der undifferenzierte Trend zur generellen Wertschätzung sozialer Demokratisierungen im Web x.0 bestand haben kann. Dies zumal man sich fragt, wer denn die Zeit und das Bedürfnis hat überall "social" zu sein, sich bis aufs letzte Piecing zu veröffentlichen, um dann trotz aller marginaler Mitmachhysterie als naiver Lead addressiert und abgerechnet zu werden. Was hierbei grundsätzlich übersehen wird, ist das Ende jeder Professionalität, die steigende Bedeutung von Aktualität im Rahmen wirtschaftlicher Prozesse sowie schlicht der Umstand, dass sozialer Austausch in der virtuellen Welt nicht zwingend Popularität in der realen Welt nach sich ziehen muss. Insofern bleibt offen, was OpenSocial als Meta-Community mit seinem unbegrneznten Potnetial zukünftig ermöglichen wird.








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