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Nervenleiden: Tai Chi hält Parkinson-Patienten im Gleichgewicht

CorbisDas Gleichgewicht ist schwerer zu halten, das Gehen fällt schwerer: Parkinson beeinträchtigt die Bewegungen von Erkrankten mit der Zeit immer mehr. Körperliche Aktivität wirkt dem zumindest etwas entgegen - aber welcher Sport ist optimal? US-Forscher geben nach einer Studie eine klare Empfehlung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...813910,00.html
  1. #1

    Wieso

    als Therapie?? Man sollte solche Sachen verpflichten machen für alle Altersgruppen, was ich zeitweisse an "jugendlichen" Interesenten bekomme, im meinem Kampfkunst Training. Treibt mir Regelmässig die Tränen in die Augen über deren Katastrophalen Körperkoordination oder Gleichgewicht Sinn...
  2. #2

    Noch ein paar Tipps:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Gleichgewicht ist schwerer zu halten, das Gehen fällt schwerer: Parkinson beeinträchtigt die Bewegungen von Erkrankten mit der Zeit immer mehr. Körperliche Aktivität wirkt dem zumindest etwas entgegen - aber welcher Sport ist optimal? US-Forscher geben nach einer Studie eine klare Empfehlung.

    Nervenleiden: Tai-Chi hält Parkinson-Patienten im Gleichgewicht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Tai-Chi-Übungen kann man auch im Sitzen durchführen, sofern die Krankheit bereits sehr weit fortgeschritten sein sollte.
    Stretching löst zwar die Spastik der Muskeln, mehrere Stunden danach sollte man jedoch auch äußerst vorsichtig sein, da die von Spastik gewährleistete Stabilität nunmehr fehlt, will man das neue und gute Gefühl nicht mit einem Sturz bezahlen.
    Krafttraining nur soweit der Körper noch bequem mitmacht, also keinesfalls übertreiben, da die Nervenzellen danach verrückt spielen.
    Das Beste, was im Beitrag noch fehlt: Übungen mit einem erfahrenen Therapeuten und Schwimmnudel im Bewegungsbad. Zahlt übrigens die Kasse.
  3. #3

    Klare Empfehlung

    Tai Chi mag tatsächlich eine erhöhte Aktivität des Gehirns nach sich ziehen. Die Durchblutung also allgemeine Aktivierung aller Organe und auch des Gehirns wird von anstrengenden körperlichen Tätigkeiten befördert, wenn Muskeln arbeiten müssen. Und das erreicht man sowohl mit Krafttraining als auch jeder beliebigen Sportart, bei der man sich anstrengen muß, etwa einfachen gymnastischen Übungen. Tai Chi verlangt jedoch ähnlich viel muskuläre Anspannung in Form von Arbeit wie Stretching, nämlich ziemlich wenig. Der Kreislauf wird also nicht belastet, der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigen nur unmerklich, sie sollen das auch gar nicht. Es stellt sich also die Frage nach dem Wirkungsmechanismus. Daß Tai Chi seit vielen Jahren einen geradezu religiösideologischen Anspruch und Ruf bei gebildeten Schichten hat, dürfte mit der Sehnsucht des Menschen nach Zauber und Hexerei zu tun haben, oder übersetzt der Hoffnung auf letztendliche Harmonie. Medizin und Psychologie neigen dazu, sich dieser der Vernunft nicht zugänglichen Heils- und Segensformen zu bedienen, zumal sie neuzeitlich zum Religionsersatz mutiert sind. Es handelt sich dabei um eine Art Placebo – Wirkung, die keineswegs zu unterschätzen ist.

    Ideologische Hintergründe findet man hier:

    Taijiquan 12 - Kickboxen Karate Taekwondo Judo Brucelee Thaiboxen Kampfsportverzeichnis Kampfsportforum Kampfsport Selbstverteidigung

    Das Taijiquan ist "Ruhe in der Bewegung" findet man da und natürlich jede Menge Xing und Xang und Ineinanderfließen von Körper und Seele. Affengeiles Zeug.

    Für Städter ist Tai Chi tatsächlich sowas wie hektischer Leistungssport. Soviel bewegen die sich sonst das ganze Jahr nicht. Mit den Fingern schnipsen legt sie einen Tag lahm. Erst nach mehreren Mahlzeiten und einer langen Schlafphase sind sie wieder zu gebrauchen. Früher war es das Bleistiftspitzen.

    Und jetzt was Begütigendes: Der normale Parkinsonpatient ist so alt, daß selbst Tai Chi der reine Leistungssport ist. Die Freunde sind nämlich fast bewegungsunfähig. Und machen sicher keinen Kraftsport.
  4. #4

    Diddl in Heidelberg verloren

    Zitat von BlueBuda Beitrag anzeigen
    als Therapie?? Man sollte solche Sachen verpflichten machen für alle Altersgruppen, was ich zeitweisse an "jugendlichen" Interesenten bekomme, im meinem Kampfkunst Training. Treibt mir Regelmässig die Tränen in die Augen über deren Katastrophalen Körperkoordination oder Gleichgewicht Sinn...
    Hmm...

    Angebot:

    Kostenloser "Tai- Chi"- Kurs, im Austausch gegen "Schriftdeutsch für Sp0N- Foren- User", was _deutlich mehr_ als "deutscher Minimalst- Wortschatz" heißt...

    Aber _noch längst nicht_: Deutsch auf "Goethe- Niveau".
    Und "Schiller" ist _auch_ schon tot.

    "Deal"?
  5. #5

    Diddl in Heidelberg verloren

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Tai Chi mag tatsächlich eine erhöhte Aktivität des Gehirns nach sich ziehen.
    Ich habe mir, Ihre freundliche Erlaubnis "proaktiv vorwegnehmend" Ihren Post "gebookmarked".

    Ein "schöneres Stückchen", ähm, wie soll man das nun Benennen: "Gutgelaunten Sarasmus", 'oder so', findet man selten, und "besonderlich nicht" im "Sp0N"!

    Deshalb ein kurzes "Bravo", ohne "Inhaltskrittelei"!
  6. #6

    Diddl in Heidelberg verloren

    Zitat von oldharold Beitrag anzeigen
    Übungen mit einem erfahrenen Therapeuten und Schwimmnudel im Bewegungsbad. Zahlt übrigens die Kasse.
    Ja, genau.

    Handelt es sich da um _dieselbe_ Nudel, die Loriot "Unsterblich" machte?

    Und die ist _wirklich_ "Kassen- Anerkannt"?
  7. #7

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Tai Chi mag tatsächlich eine erhöhte Aktivität des Gehirns nach sich ziehen. Die Durchblutung also allgemeine Aktivierung aller Organe und auch des Gehirns wird von anstrengenden körperlichen Tätigkeiten befördert, wenn Muskeln arbeiten müssen. Und das erreicht man sowohl mit Krafttraining als auch jeder beliebigen Sportart, bei der man sich anstrengen muß, etwa einfachen gymnastischen Übungen. Tai Chi verlangt jedoch ähnlich viel muskuläre Anspannung in Form von Arbeit wie Stretching, nämlich ziemlich wenig. Der Kreislauf wird also nicht belastet, der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigen nur unmerklich, sie sollen das auch gar nicht. Es stellt sich also die Frage nach dem Wirkungsmechanismus. Daß Tai Chi seit vielen Jahren einen geradezu religiösideologischen Anspruch und Ruf bei gebildeten Schichten hat, dürfte mit der Sehnsucht des Menschen nach Zauber und Hexerei zu tun haben, oder übersetzt der Hoffnung auf letztendliche Harmonie. Medizin und Psychologie neigen dazu, sich dieser der Vernunft nicht zugänglichen Heils- und Segensformen zu bedienen, zumal sie neuzeitlich zum Religionsersatz mutiert sind. Es handelt sich dabei um eine Art Placebo – Wirkung, die keineswegs zu unterschätzen ist.

    Ideologische Hintergründe findet man hier:

    Taijiquan 12 - Kickboxen Karate Taekwondo Judo Brucelee Thaiboxen Kampfsportverzeichnis Kampfsportforum Kampfsport Selbstverteidigung

    Das Taijiquan ist "Ruhe in der Bewegung" findet man da und natürlich jede Menge Xing und Xang und Ineinanderfließen von Körper und Seele. Affengeiles Zeug.

    Für Städter ist Tai Chi tatsächlich sowas wie hektischer Leistungssport. Soviel bewegen die sich sonst das ganze Jahr nicht. Mit den Fingern schnipsen legt sie einen Tag lahm. Erst nach mehreren Mahlzeiten und einer langen Schlafphase sind sie wieder zu gebrauchen. Früher war es das Bleistiftspitzen.

    Und jetzt was Begütigendes: Der normale Parkinsonpatient ist so alt, daß selbst Tai Chi der reine Leistungssport ist. Die Freunde sind nämlich fast bewegungsunfähig. Und machen sicher keinen Kraftsport.
    Wieso "der Vernunft nicht zugänglich"? Sportmedizinisch ist Taijijuan durchaus sinnvoll. Seine Wirkung - in der Form, wie es heutzutage meist praktiziert wird - beruht ja eben nicht auf Kreislaufbelastung. Es geht vielmehr um Wahrnehmung der Bewegung und einem Umlernen, hin zu einem ökonomischeren Gebrauch des Körpers. Darüber hinaus ist die Atmung ein wichtiger Bestandteil, die ebenfalls zu einer gesteigerten Entspannung beiträgt.
    Dass außerdem das Gleichgewicht gefördert wird, ist im Prinzip nur eine Begleiterscheinung, und hat nix mit "Hexerei" zu tun, sondern mit den verschiedenen Standpositionen und vermehrt gegenläufigen Bewegungen, die generell zu einer verbesserten Koordination der Extremitäten und des gesamten Körpers führt.
  8. #8

    Nicht lang schnacken, selber machen

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Tai Chi mag tatsächlich bla ... bla ... bla... Freunde sind nämlich fast bewegungsunfähig. Und machen sicher keinen Kraftsport.
    Bevor jemand einen solch langen Senf über taiji schreibt, sollte er oder sie es lieber mal selbst ausprobieren. Jeder Schritt im Taijiquan (dies ist die offizielle chinesische Pinyin-Übersetzung und nicht die englische Variante) hat mit intensivem Gleichgewichtstraining zu tun. Jeder Schritt muss suaber und stabil auf dem Boden gesetzt werden. Dazu kommen Konzentration im Geist und Lockerheit im Körper zugleich.
    Aber wie gesagt: Nicht lang schnacken - selber machen.
    Beginnen kann man in jedem Alter und fast in jedem körperlichen Zustand.
  9. #9

    Parkinson und Alter

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Tai Chi mag tatsächlich eine erhöhte Aktivität des Gehirns nach sich ziehen. Die Durchblutung also allgemeine Aktivierung aller Organe und auch des Gehirns wird von anstrengenden körperlichen Tätigkeiten befördert, wenn Muskeln arbeiten müssen. Und das erreicht man sowohl mit Krafttraining als auch jeder beliebigen Sportart, bei der man sich anstrengen muß, etwa einfachen gymnastischen Übungen. Tai Chi verlangt jedoch ähnlich viel muskuläre Anspannung in Form von Arbeit wie Stretching, nämlich ziemlich wenig. Der Kreislauf wird also nicht belastet, der Blutdruck und die Pulsfrequenz steigen nur unmerklich, sie sollen das auch gar nicht. Es stellt sich also die Frage nach dem Wirkungsmechanismus. Daß Tai Chi seit vielen Jahren einen geradezu religiösideologischen Anspruch und Ruf bei gebildeten Schichten hat, dürfte mit der Sehnsucht des Menschen nach Zauber und Hexerei zu tun haben, oder übersetzt der Hoffnung auf letztendliche Harmonie. Medizin und Psychologie neigen dazu, sich dieser der Vernunft nicht zugänglichen Heils- und Segensformen zu bedienen, zumal sie neuzeitlich zum Religionsersatz mutiert sind. Es handelt sich dabei um eine Art Placebo – Wirkung, die keineswegs zu unterschätzen ist.

    Ideologische Hintergründe findet man hier:

    Taijiquan 12 - Kickboxen Karate Taekwondo Judo Brucelee Thaiboxen Kampfsportverzeichnis Kampfsportforum Kampfsport Selbstverteidigung

    Das Taijiquan ist "Ruhe in der Bewegung" findet man da und natürlich jede Menge Xing und Xang und Ineinanderfließen von Körper und Seele. Affengeiles Zeug.

    Für Städter ist Tai Chi tatsächlich sowas wie hektischer Leistungssport. Soviel bewegen die sich sonst das ganze Jahr nicht. Mit den Fingern schnipsen legt sie einen Tag lahm. Erst nach mehreren Mahlzeiten und einer langen Schlafphase sind sie wieder zu gebrauchen. Früher war es das Bleistiftspitzen.

    Und jetzt was Begütigendes: Der normale Parkinsonpatient ist so alt, daß selbst Tai Chi der reine Leistungssport ist. Die Freunde sind nämlich fast bewegungsunfähig. Und machen sicher keinen Kraftsport.
    Hallo bin neu in diesem Forum und bin aus Frankreich.Habe etwas Erfahrung mit Parkinson Patient.Seit wann ist Parkinson eine Erkrankung der älteren Menschen? Noch keine "junge" 50 jährige Patienten getroffen?Allerdings hat Taï Chi nicht mit religion zu tun, da glaubt man in keinem Gott oder sowas ähnliches ausser an sich selbst!!!








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