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Nervenkrankheit: WHO warnt vor dramatischer Demenz-Ausbreitung

DPA66 Millionen Demenzkranke weltweit - bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der an Alzheimer und ähnlichen Störungen leidenden Menschen nahezu verdoppeln, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Experten befürchten, dass dies die Gesundheitssysteme massiv überfordern wird.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...826910,00.html
  1. #10

    Icd10

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    66 Millionen Demenzkranke weltweit - bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der an Alzheimer und ähnlichen Störungen leidenden Menschen nahezu verdoppeln, warnt die Weltgesundheitsorganisation. Experten befürchten, dass dies die Gesundheitssysteme massiv überfordern wird.

    Nervenkrankheit: WHO warnt vor dramatischer Demenz-Ausbreitung - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Vielleicht sollten die Journalisten einfach mal wieder recherchieren bevor sie alles unreflektiert nachplappern nur weil "WHO" draufsteht. Die WHO lebt von Förder- und Forschungsgeldern, gehen diese aus dann wird einfach eine neue (oder bekannte Krankheit) dramatisiert, es werden dramatische Konsequenzen und Folgen an die Wand gemalt und schwups, fliessen die diversen Fördergelder wieder.
    Beispielsweise gibt es ein Klassifikationsschem namens ICD-10. Nun wird dieses Klassifikationsschema mittlerweile jährlich verschärft. Die Folge davon ist das Leute die vor 10 Jahren noch als völlig gesund gegolten haben mittlerweile Schwerkrank sind. Ähnliches passiert mit der "Demenz" (und anderen weit verbreiteten "Krankheiten"), da wird aus Vergesslichkeit schnell mal ein Fall von Demenz der unbedingt ärztlicher Behandlung bedarf. Und genau darum geht es: die "Sensibilisierung" der Krankheitsschwellen um a) Pharmakonzerne neue Gewinnmöglichkeiten zu eröffnen b) die Ärzte auch weiter mit Kunden zu versorgen und c) der Bevölkerung Angst vor jedem noch so kleinen Unwohlsein zu machen.
    Wer sich übrigens selbst mal die "Symptome" von Demez nach ICD-10 durchliest, der wird feststellen das er schon als "Dement" gilt wenn er öfters z.B. den Autoschlüssel verlegt.
  2. #11

    Ihr ICD-10 ist mir egal

    Zitat von billhall Beitrag anzeigen
    Beispielsweise gibt es ein Klassifikationsschem namens ICD-10. Nun wird dieses Klassifikationsschema mittlerweile jährlich verschärft. Die Folge davon ist das Leute die vor 10 Jahren noch als völlig gesund gegolten haben mittlerweile Schwerkrank sind....
    Tatsache ist, dass mein Vater dement ist.
    Kann sein, dass er früher vergessen hat, wo seine Lesebrille liegt. Heute erkennt er niemanden aus der Familie mehr, weder seine Frau noch seine Kinder oder Freunde. Er vergisst, dass er auf die Toilette muss, er weiß nicht wann Morgen oder Abend ist.
    Und weder die Krankenhäuser noch die Pflegeeinrichtungen sind darauf vorbereitet. Wenn er gestürzt ist und ins Krankenhaus kommt, dann ist da niemand, der ihn füttert. Wenn er im Pflegeheim ist, gibt es niemanden, der darauf achtet ob er das Haus verlässt und sich verläuft.
    Und meines Erachtens bieten weder Krankenkasse, Pflegekasse noch Rentenversicherung genügend soziale Absicherung
  3. #12

    Zitat von billhall Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten die Journalisten einfach mal wieder recherchieren bevor sie alles unreflektiert nachplappern nur weil "WHO" draufsteht. Die WHO lebt von Förder- und Forschungsgeldern, gehen diese aus dann wird einfach eine neue (oder bekannte Krankheit) dramatisiert, es werden dramatische Konsequenzen und Folgen an die Wand gemalt und schwups, fliessen die diversen Fördergelder wieder.
    Beispielsweise gibt es ein Klassifikationsschem namens ICD-10. Nun wird dieses Klassifikationsschema mittlerweile jährlich verschärft. Die Folge davon ist das Leute die vor 10 Jahren noch als völlig gesund gegolten haben mittlerweile Schwerkrank sind. Ähnliches passiert mit der "Demenz" (und anderen weit verbreiteten "Krankheiten"), da wird aus Vergesslichkeit schnell mal ein Fall von Demenz der unbedingt ärztlicher Behandlung bedarf. Und genau darum geht es: die "Sensibilisierung" der Krankheitsschwellen um a) Pharmakonzerne neue Gewinnmöglichkeiten zu eröffnen b) die Ärzte auch weiter mit Kunden zu versorgen und c) der Bevölkerung Angst vor jedem noch so kleinen Unwohlsein zu machen.
    Wer sich übrigens selbst mal die "Symptome" von Demez nach ICD-10 durchliest, der wird feststellen das er schon als "Dement" gilt wenn er öfters z.B. den Autoschlüssel verlegt.
    Ach, immer die bösen die an ihre Tasche wollen gelle? Man fragt sich da, warum gehen sie einfach noch zum Arzt - der schreibt seine Diagnosen auch nach dem ICD-10 , und international nach dem DSM-IV ..

    Es ist einfach so, das mit dem wissenschaftlichen Fortschritt auch das präziser und genauer diagnostiziert werden kann, was vorher einfach nicht genau diagnostiziert werden konnte - ist nicht anders als bei Autos oder Flugzeugen - da findet man mit moderen Messgeräten auch immer mehr kritische Fehler , und das diese ausgemerzt werden - dagegen haben sie doch nichts oder - oder wollen sie gerne mit ihrem Auto gegen einen Baum fahren weil ein Riss im Chassie nur eben "unerkannt bleibt"!

    Und die WHO muss zwangsweise auch von "Geld" leben .. aber fragen wir doch mal wovon sie Leben? Luft und Liebe sind es sicherlich nicht - und bei ihnen steht wohl eher Geldraffen zum eigenen Vorteil und nicht zur Heilung von Kranken auf der Tagesordnung!

    Aber vielleicht werden sie auch demnächst einfach der Fall eines Demenzkranken - weil wenn dieser Unsinn kommt das Leute bis 67 Arbeiten sollen, dann wird man extrem viele Demenzkranke auf die Strasse schicken - vielleicht der Busfahrer der ihnen entgegenkommt, oder der Dachdecker der man ein paar Nägel im Dachstuhl vergißt .. kommt gut wenn die alle nicht mehr so ganz genau wissen was sie tun!

    Vielleicht kann man die ja auch bei der Feuerwehr oder Polizei einstellen - warten sie da bei Alzheimer aber nicht drauf das die noch kommen ... die könnten das einfach vergessen haben!

    Sorry, aber eine Gesellschaft wie SIE die sich wohl vorstellen - nämlich lauter Arbeitsklaven die nur zu ihrem Bereichern sich abarbeiten wird es nicht geben , und wer darauf setzt das Menschen nicht krank werden , wer darauf setzt Menschen wie Arbeitsmaschinen zu behandeln wird irgendwann dann eben auch Opfer eines Demenzkranken werden .. ist dann nicht wirklich schade , und verantwortlich machen kann man einen Demenzkranken dann auch nicht mehr , der hat das dann längst vergessen!
  4. #13

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    Und ich frage mich, ob das vor einigen Jahren, wenn man bei aelteren Menschen sagte, der wird vergesslich, das ist, was man heute als Demenz bezeichnet, und eben wegen der hoeheren Alterserwartung vermehrt zu beobachten ist, oder ob es eine neue Krankheit ist, deren Ursache noch nicht erforscht ist?
    Fragen sie anderrum, was ist "Krankheit"? Die Natur und Evolution kennt keine "Krankheit" - sie probiert einfach bestimmte Biologische Konstellationen aus , und diejenigen die damit Leben und Überleben haben es eben geschafft, alle anderen nicht! Und Lebewesen die ausserhalb dieses Biologischen Rahmens sich bewegen , die können einfach merken das ihre "Ausstattung" so nicht zum Leben paßt!
    Das ist offensichtlich beim menschlichen Skelett - es ist nicht für eine sitzende stetig gleiche Abläufe entstanden und ausgerüstet , also bringt unsere Arbeitswelt eben auch immer mehr schwere Knochenerkrankungen hervor - die auch nur auftreten weil wir uns ausserhalb des biologisch vorgegeben Rahmen bewegen.
    Und das Gehirn ist da eben auch nur ein biologisches Informationsverarbeitungssystem , was keineswegs für diese Welt so konstruiert worden ist - also sind da Fehler die "jetzt" erst auftreten bei der Überlastung der Menschen prinziell zu erwarten - Überlastung letztlich , und die "Krankheit" ist damit eher nur das ausserhalb aus den biologischen Vorgaben lebens.

    Und das weltweit so ziemlich alle Menschen, egal unter welchen Lebensumfeldern , armut - Reichtum darunter leiden deutet weniger auf eine bio-chemische , sondern eher auf eine bio-denk - Störung her - die sich jetzt erst in dieser Welt manifestiert!

    Das Gehirn und das Denken ist eben keine Abstrakte Grösse , die unabhängig vom biologischen System oder seiner Umwelt existiert - entweder ist die Umwelt ihm zuträglich, oder es funktioniert eben einfach nicht mehr richtig!
  5. #14

    Zitat von king_pakal Beitrag anzeigen
    Über die Ursachen wird kein Wort verloren.
    Man weiß über das Informationsverarbeitende System "Gehirn" und Denken einfach noch viel zu wenig - und es ist offensichtlich ein "Informationsverarbeitungsproblem" wenn sie nicht mehr zielgerichtet denken können, oder alles mögliche vergessen!

    Gehirn und Denken sind keine Abstrakten Maschinen die "immer funktionieren müssen" - sondern durchaus biologische Systeme die nur einen begrenzten "leistungsumfang" und Möglichkeiten haben, aber wo diese Grenzen warum verlaufen ist ziemlich unbekannt!

    Wir wissen das "Denken" auch einen durchaus messbaren Verschleiß im Gehirn produziert - worin der aber genau besteht , oder wie lange dieses -Hilfsgerät- eigentlich mehr oder weniger reibungslos arbeitet ist unbekannt - vielleicht werden wir einfach zu alt für diese biologische Kontruktion .. nicht umsonst nannte man das in Anlehnung an Rohre früher "verkalken" - also ein verstopfen der Leitungen...
  6. #15

    Man bemüht sich

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    Und ich frage mich, ob das vor einigen Jahren, wenn man bei aelteren Menschen sagte, der wird vergesslich, das ist, was man heute als Demenz bezeichnet, und eben wegen der hoeheren Alterserwartung vermehrt zu beobachten ist, oder ob es eine neue Krankheit ist, deren Ursache noch nicht erforscht ist?
    ...nur nicht die in Verdacht stehenden Verursacher. Eine mögliche Erklärung liefert dieser Artikel DER SPIEGEL*9/2012 - Teufel und Beelzebub Bei mir kommt Glutamat ect. nicht mehr auf den Teller.
  7. #16

    Um mal ernst bei der Sache zu bleiben:

    Zitat von bernardmarx Beitrag anzeigen
    Tatsache ist, dass mein Vater dement ist.
    Kann sein, dass er früher vergessen hat, wo seine Lesebrille liegt. Heute erkennt er niemanden aus der Familie mehr, weder seine Frau noch seine Kinder oder Freunde. Er vergisst, dass er auf die Toilette muss, er weiß nicht wann Morgen oder Abend ist.
    Und weder die Krankenhäuser noch die Pflegeeinrichtungen sind darauf vorbereitet. Wenn er gestürzt ist und ins Krankenhaus kommt, dann ist da niemand, der ihn füttert. Wenn er im Pflegeheim ist, gibt es niemanden, der darauf achtet ob er das Haus verlässt und sich verläuft.
    Und meines Erachtens bieten weder Krankenkasse, Pflegekasse noch Rentenversicherung genügend soziale Absicherung
    So hart, wie das klingen mag und auch für Sie und alle anderen Betroffenen (auch in meiner Familie) ist:
    Der ständige Schrei nach Absicherung, Hilfe, Beihilfen, Schutz u.v.m. ist leider - zu Recht - eine Kostenfrage, die niemand bezahlen will und kann!
    Bis vor etwa 20 Jahren war es eben normal, dass alte Menschen "verkalkt" waren, etwas seltsam, sich verlaufen haben oder einfach nur so dasaßen, stunden-, tage-, wochenlang. Ab und an kam jemand vorbei, leerte den Topf oder wechselte die selten vorhandene Windel, es wurde gewaschen und gefüttert, dann wurde man auf das Bänkchen vor dem Haus gesetzt, ab und an kamen andere "Gleichgesinnte" hinzu, man erzählte von früher und um 20.00 Uhr ging´s in´s Bett.

    Und wer hat das alles gemacht? Keine KV, keine osteurop. Pflegekraft, kein Ersatzdienstleister......

    Die Kinder der Betroffenen haben´s gemacht, so wie ich auch, so wie meine Frau, so wie alle aus unserem Familienkreis, die KEINE Pflegegelder bekommen, nicht einen Cent, fast alle voll berufstätig und selbst am Rande der Erschöpfung. Seltsamerweise empfinden wir dies aber nicht als "Last" (auch wenn es eine weitere zusätzliche Belastung ist), sondern als Pflicht, die wir GERNE machen und damit etwas zurückgeben können, was uns in jungen Jahren geschenkt wurde, auch ohne Ansprüche => LIEBE!

    As always
  8. #17

    Leider wahr...

    Zitat von G2c Beitrag anzeigen
    eine gute Nachricht: Damit erledigt sich das Überbevölkerungsproblem von ganz allein. Unsere Kinder und Enkel müssen für die Alten schuften und haben dadurch keine Möglichkeit, eine eigene Familie zu gründen :-( ...
    Mein Großvater hat seit knapp 20 Jahren Alzheimer und ist seit knapp 10 Jahren pflegebedürftig. Menschen mit diesen Erkrankungen sterben nicht unbedingt schneller bzw. früher - das ist ein Irrglaube. Sie zerfallen geistig, sind aber oft körperlich noch realtiv fit. Meine Großmutter kümmert sich um ihn- aber ohne Pflegedienste geht es nicht mehr und das ist teuer. Hätten meine Großeltern nicht gespart wären sie ein Sozialfall und das wird noch kommen. In 20 Jahren gibt es wohl wieder so etwas wie Armenhäuser, da der Staat und die Gesellschaft das schlichtweg nicht finanzieren kann.


    Noch zur Info - das durchschnittliche Eintrittsalter in Pflegeeinrichtungen ist in Deutschland bei ca. 84 Jahren und über 70% der Patienten in Pflegeheimen haben Alzheimer oder Demenz und das sind Zahlen von 2010.
  9. #18

    Schweine-Grippe?

    Zitat von billhall Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollten die Journalisten einfach mal wieder recherchieren bevor sie alles unreflektiert nachplappern nur weil "WHO" draufsteht. Die WHO lebt von Förder- und Forschungsgeldern, gehen diese aus dann wird einfach eine neue (oder bekannte Krankheit) dramatisiert, es werden dramatische Konsequenzen und Folgen an die Wand gemalt und schwups, fliessen die diversen Fördergelder wieder.
    Beispielsweise gibt es ein Klassifikationsschem namens ICD-10. Nun wird dieses Klassifikationsschema mittlerweile jährlich verschärft. Die Folge davon ist das Leute die vor 10 Jahren noch als völlig gesund gegolten haben mittlerweile Schwerkrank sind. Ähnliches passiert mit der "Demenz" (und anderen weit verbreiteten "Krankheiten"), da wird aus Vergesslichkeit schnell mal ein Fall von Demenz der unbedingt ärztlicher Behandlung bedarf. Und genau darum geht es: die "Sensibilisierung" der Krankheitsschwellen um a) Pharmakonzerne neue Gewinnmöglichkeiten zu eröffnen b) die Ärzte auch weiter mit Kunden zu versorgen und c) der Bevölkerung Angst vor jedem noch so kleinen Unwohlsein zu machen.
    Wer sich übrigens selbst mal die "Symptome" von Demez nach ICD-10 durchliest, der wird feststellen das er schon als "Dement" gilt wenn er öfters z.B. den Autoschlüssel verlegt.
    Danke für den guten Beitrag. Sicher, Demenz ist schrecklich. Vielleicht wird es der Pharmaindustrie irgendwann gelingen, wirksame Medikamente dagegen zu entwickeln. Der Markt ist da, es ist nur nicht sicher, ob der auch das Geld dazu hat - das ist nämlich eine politische Entscheidung, siehe etwa http://www.volcksinfo.de/christa/sti...rofbosbach.pdf
    Nur, sterben werden die Leute dann wohl immer noch, nur halt an was anderem. Oder was wäre wohl, wenn wir Krebs und Herztod irgendwie überwinden könnten?
    Zur Zeit erscheint die Frühdiagnose wichtig, damit rechtzeitig die sogenannte "Bremsmedizin" eingesetzt werden kann. Sie bremst nur sehrsehr wenig, und sie hat kräftige Nebeneffekte. Aber der Markt ist gewaltig. Interessant, mal einen Patienten in die Praxis zu bekommen, der jahrelang aufgrund einer falschen Diagnose Bremsmedizin genommen hat.
    Haben wir denn die Schweine-Grippe schon vergessen? Tja, dann sollten wir wirklich Bremsmedizin futtern!
  10. #19

    Die WHO hat das selbst zu verantworten

    und zwar mit ihren idiotischen ernährungsratschlägen. schon mal festgestellt, dass es eine zeitliche korrelation zwischen dem vermehrten aufreten von alzheimer und der verteufelung von Cholesterin gibt? Jeder, der das märchen vom Cholesterin ernst genommen hat, hat sich erhöhtem risiko auf Alzeimer ausgesetzt.
    nachzulesen auf : High intake of cholesterol shown to actually repair damaged brains


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