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Neonazi-Aufmärsche: Polizei nimmt hundert NPD-Anhänger fest

DPADie Polizei in Neumünster hat eine Wahlkampfveranstaltung der NPD aufgelöst und etwa hundert Teilnehmer festgenommen. In Wittstock stoppten Demonstranten einen Neonazi-Aufmarsch, in Bonn setzte die Polizei Tränengas gegen Nazi-Gegner ein.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...830768,00.html
  1. #20

    Zitat von mauricebln Beitrag anzeigen
    Na so demokratisch kommen Sie aber nicht rüber. Eher der rechten Szene nahestehend. Wenn Linke die Rechten daran hindern, Ihren Weg fortzusetzen, dann ist das auch Demokratie und Versammlungsfreiheit. Das ist nicht verboten und die polizei muss auch nicht dafür Sorgen, dass die Rechten Ihren Weg fortstzen können. Nur für die Sicherheit ist sie zuständig.
    Und festgenommen wurden sie heute, da sie eine nicht genehmigte Route verfolgen wollten und eine kundgebung veranstalten wollten, die nicht genehmigt war.
    1) Klar, er ist ein böser Rechter, also muß man ihm nicht zuhören.

    2) Wenn nun einfach die Rechten jede Demonstration der Gewerkschaften, nur mal als Beispiel, so verhindern würden, wären sie dann der gleichen Meinung?


    Wenn die Gesellschaft anfängt mit solchen Tricks unbequeme Demos zu verhindern, dann sollte man das Demonstrationsrecht abschaffen und durch Jubelveranstaltungen ersetzen.

    Was Heute der NPD passiert kann Morgen gegen die Linke angewandt werden.

    Meine Güte, hier war ein riesen Aufwasch wegen einer Antifademo, mit Berichten, Presse usw. usf.. Was war der Anlaß, ein paar Hanseln hatten sich im Hinterzimmer einer Kneipe getroffen. Kein Schwein hätte davon erfahren ohne diese Gegendemo.

    Man spielt damit ein Problem einfach nur hoch.
  2. #21

    Zitat von Schlumperli Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so.

    Die in der Verfassung garantierte Demonstrationsfreiheit ist für alle Bürger gleich - egal ob Linke, Rechte oder Mitte.

    Wer die genehmigte Demonstration politisch Andersdenkender stört, be- oder verhindert, verhält sich selbst faschistisch.

    Manche merken nicht, daß sie genau so handeln, wie die, die sie angeblich bekämpfen.
    Wer nicht für uns ist, ist gegen uns: Das war eigentlich ein Spruch der Nazis.

    PS: Warum ist beim SPON-Artikel
    Pro-NRW-Kundgebung: Salafisten attackieren Polizisten - SPIEGEL ONLINE
    kein Forum freigeschaltet ?
    Angst vor Lesermeinungen ?
    Wäre nicht das erste Mal.
  3. #22

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Die Polizei ist um den bürokratischen Aufwand nicht zu beneiden, wenn sie die Honorarkräfte des Verfassungsschutzes unter den Festgenommenen erst mal aussortieren müssen.
    müssen sie das? Es ist offenbar noch immer wenig verstanden, was ein V-Mann ist.
  4. #23

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Polizei in Neumünster hat eine Wahlkampfveranstaltung der NPD aufgelöst und etwa hundert Teilnehmer festgenommen. In Wittstock stoppten Demonstranten einen Neonazi-Aufmarsch, in Bonn setzte die Polizei Tränengas gegen Nazi-Gegner ein.

    Neonazi-Aufmärsche: Polizei nimmt Dutzende NPD-Anhänger fest - SPIEGEL ONLINE
    ich finde diese aufregung wegen ein paar hundert rechten absolut übertrieben. die haben nichtmal die möglichkeit bei angemeldeten demonstrationen die normalen routen zu nutzen und werden von den Linken durch sitzblockaden usw. gehindert. bei den linken sind demonstrationen aber ok :/

    hab neulich erst am hauptbahnhof ne demo von den ganzen linksradikalen gesehen. die hatten sogar zur hälfte flaggen der sowjetunion (!!) und die waren bekanntermaßen in keiner weise besser als die nazis. die können ihre antikapitalismus hetze verbreiten.

    entweder gleiches recht für alle oder das sollte auch unterbunden werden
  5. #24

    Jepp

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Warum räumt man eigentlich den verhältnismäßig wenigen rechten Demonstranten (wie heute in Bonn) einen so großen Raum in den Medien ein?

    Würde man diese Demonstranten mit Nichtachtung auf allen Sektoren strafen, würden sie möglicherweise ihre Aktionen einstellen.

    So aber bekommen die Rechten einen riesigen Zulauf durch Gegendemonstranten, die in keinem Verhältnis zum Aufwand stehen.

    Was besseres als eine rechte Demo anzumelden und dann auf Reaktionen einschl. Verwaltungsgerichtsbeschlüsse zu warten, ist die beste Reklame, die man diesen Gruppen bieten kann.

    Lasst sie laufen, bis sie wunde Füße und heiße Kehlen bekommen, straft sie durch Nichtachtung.
    Erzählen Sie das mal den Antifa-Faschisten. Und ja, auch das sind auch Faschos, mit dem einzigen Unterschied, dass man in deren Gedankengut nationalistisch gegen kommunistisch tauschen muss. Methoden, Denkstrukturen und Verhaltensweisen sind die selben. Wenn diese Dorfdeppen nicht ständig so ein Bohei um die ganzen rechten Veranstaltungen machen würden, würde sich auch kein Mensch dafür interessieren.

    Natürlich müssen deutliche (aber demokratische) Signale gegen Extremismus (rechten wie linken) gesetzt werden. Aber zu häufig hat das mittlerweile genau den gegenteiligen Effekt.
  6. #25

    Zitat von mauricebln Beitrag anzeigen
    Na so demokratisch kommen Sie aber nicht rüber. Eher der rechten Szene nahestehend. Wenn Linke die Rechten daran hindern, Ihren Weg fortzusetzen, dann ist das auch Demokratie und Versammlungsfreiheit. Das ist nicht verboten und die polizei muss auch nicht dafür Sorgen, dass die Rechten Ihren Weg fortstzen können. Nur für die Sicherheit ist sie zuständig.
    Und festgenommen wurden sie heute, da sie eine nicht genehmigte Route verfolgen wollten und eine kundgebung veranstalten wollten, die nicht genehmigt war.
    Das ist so nicht ganz richtig, die Polizei ist ja zur "Gefahrenabwehr" vor Ort, und dass die Linken die Toleranz besitzen und die Rechten durchziehen zu lassen, ohne sofort gewalttätig zu werden, ist eher nicht anzunehmen- sonst wären sie ja Grün - und nicht Stockrot. Schließlich hat jeder hier im Land das Recht seinen Mist zu erzählen, wie abgefahren der am Ende auch sein mag. Toleranz ist auch, wenn man den anderen akzeptiert so wie er ist, unsereins muss ja auch seit Jahren mit Nullnummern wie der Roth oder dem Trittin (der seinerzeit bekanntlich der RAF sehr nahe stand) leben.
  7. #26

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Vermutlich hat SPON nur Bedenken dass sich kaum noch Foristen finden die sich diesem Shitstrom entgegenstellen.
    Wie bitte ?
    Sie meinen, SPON lässt die Diskussion deshalb nicht zu, weil zu viele der falschen Meinung sein könnten und zu wenige die richtigen Ansichten posten.

    Wow - dann habe ich natürlich Verständnis. ;-)
  8. #27

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Polizei in Neumünster hat eine Wahlkampfveranstaltung der NPD aufgelöst und etwa hundert Teilnehmer festgenommen. In Wittstock stoppten Demonstranten einen Neonazi-Aufmarsch, in Bonn setzte die Polizei Tränengas gegen Nazi-Gegner ein.

    Neonazi-Aufmärsche: Polizei nimmt Dutzende NPD-Anhänger fest - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt kommen hier wieder die Postings der "Ich bin nicht Rechts, aber man wird ja wohl..."-Fraktion aus der Schublade.

    Rezept:
    -die Linken sind auch ganz böse
    -Redefreiheit und Demonstrationsfreiheit! Auch für Leute die genau diese Abschaffen wollen
    -der Islam ist noch schlimmer! (sogar schlimmer als die Linken)
    -außerdem bin ich ja kein Rassist, aber man wird ja wohl noch sagen dürfen das Ju..., *ähm*, Ausl....*ne.geht.auch.nicht*, Islamisten, und das sind ja eigentlich sämtliche Moslems, alle weg gehören
  9. #28

    Zitat von bayrischcreme Beitrag anzeigen
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie auf dem Boden der Verfassung stehen.
    Die Demonstration war genehmigt. (Obs Ihnen passt oder nicht)
    Der genehmigte Weg war durch Gegendemonstranten (Linke, Grüne...) gesperrt.
    Die Demonstranten entscheiden sich deswegen, eine Alternativroute zu nehmen um zu ihrem Ziel zu gelangen. Alles offenbar gewaltfrei und geordnet.

    Eigentlich hätte die Polizei die grünen Verfassungsfeinde (wegen Behinderung des verfassungsmässig garantierten Demonstrationsrechts anderer Bürger) festnehmen und den Weg so für die genehmigte Demonstration freimachen müssen.
    Wenn die Moderation mich lässt versuche ich einmal eine adäquate Antwort zu geben.

    Waren Sie angesprochen? Haben Sie begriffen auf welche Aussage des Foristen ich mich bezog. Zudem sollten selbst Sie wissen dass in Deutschland Demonstrationen nicht genehmigt , sondern nur angemeldet werden müssen. Und noch einmal wer die Grünen oder andere Demonstranten gegen Rechtsradikale als verfassungsfeindlich bezeichnet ist ein Sympathisant dieser Gruppierungen.
  10. #29

    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Warum räumt man eigentlich den verhältnismäßig wenigen rechten Demonstranten (wie heute in Bonn) einen so großen Raum in den Medien ein?

    Würde man diese Demonstranten mit Nichtachtung auf allen Sektoren strafen, würden sie möglicherweise ihre Aktionen einstellen.
    Vielleicht will man ja nicht den selben Fehler wie im Fall der alljährlichen, linken, Mai-Krawalle vermeiden? Wenn irgendwo 100 Nazis spazieren gehen, reagiert das ganze Land hysterisch, aber wenn 2000 Autonome eine ganze Innenstadt terrorisieren und dutzende Familienväter in grünen Uniformen ins Krankenhaus schlägern, wird es als "Einzelfall" heruntergespielt. Offenbar sind die Medien auf dem linken Auge blind- vermutlich als Gegenstück zur Justiz, die rechts irgendwie nciht so gut sieht.. omg, was für ein Land..








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