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Neonazi-Affäre: Verfassungsschutz findet kaum neue V-Leute

DPADer Verfassungsschutz kann in der rechtsextremen Szene fast keine Informanten mehr rekrutieren. Grund sei die Enttarnung von V-Leuten im Zusammenhang mit der Neonazi-Affäre, erklären Geheimdienstler. Der Nachrichtendienst sieht nun seine Arbeit bedroht.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-860559.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Nachrichtendienst sieht nun seine Arbeit bedroht.
    Welche Arbeit?
  2. #2

    man verfuhr dort nach der devise..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Verfassungsschutz kann in der rechtsextremen Szene fast keine Informanten mehr rekrutieren. Grund sei die Enttarnung von V-Leuten im Zusammenhang mit der Neonazi-Affäre, erklären Geheimdienstler. Der Nachrichtendienst sieht nun seine Arbeit bedroht.

    Neonazi-Affäre: Verfassungsschutz beklagt Verlust von V-Leuten - SPIEGEL ONLINE
    laß mir oder laß mich arbeiten?
    nee, laß andere arbeiten..
  3. #3

    Lustig dieser Verfassungsschutz

    selbst mit hunderten V-Leuten, haben die alles verrafft.
  4. #4

    Tja...

    Ich wundere mich ohnehin, dass der Verfassungsschutz bisher für ca. 50-60 Euro pro konspirativem Treffen V-Leute anwerben könnte.

    Das deckt kaum die Spritkosten des V-Leutchens.

    Und wer wird schon Informant, wenn er später mit 100%iger Sicherheit enttarnt wird, weil das nächste Verbotsverfahren sonst scheitert.

    Es gab doch vor kurzem erst eine Dokumentation eines Ex-V-Manns und NPD Aussteigers, der erzählt hat, dass die meisten V-Leute, sofort der NPD Parteiführung berichten und dann ca. die Hälfte des wenigen Geldes mit der NPD teilen.

    Zudem berichten ja die meisten V-Leute in der NPD auch nichts, was den Verfassungsschutz wirklich weiter bringt.

    Übrigens plant Sonneborns Partei (die Partei) auch eine rechtsextremistische Plattform, damit die Aktivitäten durch den Verfassungsschutz nahtlos dokumentiert werden.

    Die Linke genießt das Privileg ja auch schon und spart sich damit die Kosten eigener geschichtlicher Dokumentation.

    Vielleicht sollte der Verfassungsschutz neue V-Leute nicht als Informanten sondern wie die Banken- und Versicherungsindustrie als "Redner" für Auftritte buchen.

    Dann entsteht im Nachhinein nicht der Eindruck das Geld sei für andere Dinge als die eigentlichen Redeauftritte geflossen.

    Mit Honararen ab 7000 Euro würde sicherlich jedes Mitglied des NPD Parteivorstandes sofort die Arbeit aufnehmen.
  5. #5

    Kein Problem

    Ich biete mich gerne als Informant an. Ich bin zwar kein Neonazi aber ich kann lügen wie kein anderer, hohle Phrasen kann ich auch dreschen und die Kohle kann ich auch gut gebrauchen. Codename: Samuel
  6. #6

    optional

    Scheiterte das Verbotsverfahren der NPD nicht angeblich daran, dass zu viele V-Leute in der Partei zugange wären? Dann wäre jetzt ja tatsächlich ein guter Zeitpunkt, einen erneuten Anlauf zu versuchen,
  7. #7

    Macht nix!

    Wer nix macht, macht auch nix verkehrt - zumindest ein Anfang bei dieser "Truppe"!
  8. #8

    "...Der Verfassungsschutz sieht seine Arbeit bedroht."

    Gemessen an dem, was der der VS in Sachen NSU geleistet hat und ebenso mit Blick auf seine "schreddernde" Mitwirkung bei den Aufklärungsbemühungen des Untersuchungsausschusses geht die Bedrohung eher davon aus, dass der VS seine Arbeit fortsetzt. Der VS ist selbst - gemeinsam mit anderen Geheimdiensten- zu einer Bedrohung unserer Verfassung bzw. unserer Demokratie geworden. Ich kann eine solche Institution nur akzeptieren, wenn sie die Arbeit eines paralemtarischen Unterschungsausschusses unterstützt, anstelle offensichtlich zu hintertreiben. Hier hat sich eine Substruktur in den Geheimdiensten entwickelt.
  9. #9

    Pannen? Welche Pannen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In den sogenannten Pannen besteht doch offenbar die Tätigkeit der Nachrichtendienste... Sprengstoff liefern, Spuren verlieren, Akten vernichten, Untersuchungsausschuss täuschen...
    Macht ja nix, wenn wir dafür keine neuen Nazis finden, die das tun können.








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