Sie kämpfen gegen Klimaschutz und gegen scharfe Bankenregeln: Jeweils drei*Kandidaten aus der Energie- und der Finanzbranche sind für den Titel*"schlimmste Lobbyisten der EU" nominiert. SPIEGEL ONLINE stellt die Anwärter auf den Negativpreis vor.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...722875,00.html
ist anrüchig und nicht immer nachweisbar.Die Parlamentarier können nicht überall fachlich auf der Höhe sein und brauchen auch wohl Rat.
Die Gutachteritis findet heute schon in der kleinsten Kommune statt. Bei uns hat ein Gutachter 25 000 € kassiert, um festzustellen, dass sich der Stadtbus nicht lohnt. DAS hatten wir Bürger längst festgestellt; im Bus saß zu jeder Tageszeit immer nur der Fahrer und evtl. noch eine Person.Das Geld wurde unserer Meinung nach zum Fenster 'rausgeschmissen - und das ärgert einen gewaltig, weil dauernd die Geldnot beklagt wird. Aber: man kann ja wieder die Grundsteuern etc. erhöhen.
Wie im Großen, geht's auch im Kleinen.
Eine "Volkslobby" könnte nicht die Partikularinteressen einer irgendwie begrenzten Gruppe vertreten und wäre damit eine vollkommen sinnlose Veranstaltung. Für die Interessen von allen ist bereits der gesamte politische Prozess da. Ansonsten weiß ich nicht, was Sie mit "von der Politik betriebener Lobbyarbeit" meinen. Wahlkämpfe vielleicht?
Ich nehme mal an, dass Sie mit "Ottonormalmensch" Arbeitnehmer meinen. Dabei sollten Sie bedenken, dass die meisten Industrielobbies einen Sektor, nicht ausschließlich die Arbeitgeber vertreten. Wenn Sie entlassen würden, weil Ihre Branche kaputtreguliert wurde wären Sie als Ottonormalmensch vermutlich auch nicht begeistert.
Ja Lobbies nehmen Einfluss, ja die Qualität der Herren und Damen Abgeordneten, insbesondere die Ausbildungsfreien, nimmt ab. Wie also lebensferne wünsch dir was Entscheidungen verhindern. Ja Joschka Fischer arbeitet für einen Hersteller großverbrauchender Luxuswagen und fossile Brennstofflogistik, ja auch die guten und weltrettenden erneuerbaren Energien haben Lobbyisten und wo docken die wohl an ? Schreibt bloss keiner, weil wie ist denn die Präferenz der Politikjournalisten ? Hier der Link zu einer Studie im Auftrag des Fachjournalistenverbandes der FU-Berlin zur sozioökonomischen Situation und politischen Einstellung deutscher Journalisten, aber wie lautet wohl das Gegenargument ? Springer ist natürlich trotzdem schlimmer auch wenn in Thüringen keine nennenwerte nichtWAZ-freie Zeitung mehr erscheint
http://www.dfjv.de/index.php?id=71&t...ash=965f91e1f8
Forentrolle, eindeutig. Polemik gepaart mit Eloquenz und Naivität - aber irgendwie muss man ja an Aufmerksamkeit kommen und wenn es das dauerhafte Zerpflücken von Beiträgen ist ohne große Konstruktivität. Wie sonst kann man als Ottonormalmensch die Lobbyarbeit als Notwendigkeit ansehen um nicht kaputtreguliert zu werden. Wachstum, Wachstum, Wachstum und wenn die Löhne (von denen der Ottonormalmensch nun ma abhängig ist) nicht dabei steigen, dann geschieht das ja zu unser aller Wohl. Ich sehe Logikwölkchen.
Indem man als Ottonormalmensch (was muss man eigentlich erfüllen um das zu sein?) mal darüber nachdenkt, wieviel Ahnung Verwaltungsbeamte und vor allem Parlamentarier von der eigenen Branche haben. Ich beziehe mich da zum Beispiel auf einen Bekannten, der gerade in der Chemieindustrie angefangen hat, und obwohl er nicht zum Top-Management gehört deutlich mehr Angst vor Greenpeace als vor der eigenen Lobby hat.
Die Löhne werden gemeinhin nicht durch die Politik, erst recht nicht durch die in Brüssel, festgelegt. Das machen in Deutschland Arbeitgeber- und Arbeitnehmerlobbies unter sich aus. Und da läuft einiges schief, da haben Sie Recht, aber ich sehe nicht, was das mit dem hiesigen Thema zu tun hat. Wenn der zu verteilende Kuchen schrumpft profitieren Arbeitnehmer davon jedenfalls nicht.
Ich glaube "das dauerhafte Zerpflücken von Beiträgen", also einfach der Widerspruch zu diesen, ist für Diskussionen notwendig. Wir könnten uns natürlich auch einfach alle gegenseitig versichern, wie doof DieDaOben und DieDaUnten und alle die anders sind als die Masse der Deutschen sind. Aber das fände ich ziemlich langweilig.
Ach machen Sie sich nichts draus. Manche Leute würden halt massive Komplexe bekommen wenn sie einsehen müssten das andere Menschen gänzlich andere Meinungen haben können. In deren Selbstbild sind deren Meinungen das einzig gute und wahre und daher unvorstellbar das jemand diese aus freien Stücken nicht teilt. Daher müssen all diese eben bezahlte Schreiber sein, ansonsten könnte ihre eigene Meinung ja nicht mehrheitsfähig oder gar falsch sein - undenkbar!.
Ironisch ist das, wenn nur ein zehntel der Lobbys die mich angeblich fürs posten bezahlen würden das wirklich täten, dann wäre ich längst so reich das ich mich gar nicht fürs posten bezahlen lassen müsste ;)
In dem Sinne fügen Sie sich ja nahtlos ein. Vielleicht sollten Sie mal in sich gehen und versuchen zu verstehen, dass Lobbyismus nicht pauschal negativ zu bewerten ist.
Wenn man allerdings wie Sie immer nur die negativen Aspekte sehen möchten und Dinge einfach miteinder vermischt, wie bei ihren Ausführungen zu den Löhnen, die nicht von der Politik festgelegt werden (sollte man eigentlich wissen), kommt man natürlich zu dem Eindruck.
Es gibt verschiedenste Formen von Lobbyismus und ich denke Sie werden auch nicht alle verteufeln.
Oder finden Sie es skandalös, dass UNICEF und andere Organisationen versuchen die Bundesregierung zu beeinflussen, um die Beschneidung von Frauen zu stoppen?
Ist es ihrer Meinung auch verächtlich, dass sich der paritätische Wohlfahrtsverband für mehr Geld für arme Menschen einsetzt?
Schließen Sie zB mit ihren Nachbarn zusammen und bilden eine Bürgerini gegen den Ausbau ihrer Dorfstrasse, versuchen Sie Einfluss zu nehmen, betreiben also Lobbyarbeit.
Und nicht zu vergessen sind die Lobbyisten, die sich zum Beispiel Lobby control nennen und mit ihrer Arbeit letztendlich auch nichts anderes machen, als die "Bösen".
Pauschal zu sagen, dass Lobbyismus totaler Mist ist, ist totaler Mist.
Das eigentliche Problem ist nicht die Lobbyarbeit, sondern die magelnde Transparenz bei politischen Entscheidungen.
Wenn Sie noch immer der Meinung sind, meine Meinung ist die eines Trolles, können Sie es gerne begründen.
Aber bitte vermischen Sie nicht wieder Dinge wie Tarifautonomie und politschen Lobbyismus.