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Negativpreis: Lobby-Wächter küren Europas dreisteste Strippenzieher
Sie kämpfen gegen Klimaschutz und gegen scharfe Bankenregeln: Jeweils drei*Kandidaten aus der Energie- und der Finanzbranche sind für den Titel*"schlimmste Lobbyisten der EU" nominiert. SPIEGEL ONLINE stellt die Anwärter auf den Negativpreis vor.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...722875,00.html
- #10 13.10.2010 17:11 von Baracke Osama
- #11 13.10.2010 17:25 von
LobbyControl: einfach gut!
Hallo zusammen,
ich verstehe nicht ganz warum sich hier viele so abwertend gegen LobbyControl äussern. Wer sonst ausser solchen NGOs soll sich denn um die zahlreichen Lobbyisten kümmern, die Gesetze verhindern, abschwächen und ähnliches erreichen sollen, unsere gewählte Regierung?
Cheers! - #12 13.10.2010 17:28 von
Sie sind entweder Lobbyist....
....oder sehr naiv...
"Erklären" ist die euphemistische Umschreibung für im entsprechenden Sinne beeinflusen, Bestechen (incentives, Reisen, Einladugen, spätere Posten etc...), Bearbeiten bis zum Umfallen etc...
Wenn es nur um's Erklären ginge - dafür haben die Unternehmen Spezialisten und Fachabteilungen - und der Aufwand des Verstehens von gesetzgeberischen Entscheidungen würde keine zusätzlichen Ressourcen in Form von ständig am Regierungssitz antichambrierenden Lobbyisten verlangen...
Ja was denn nun ? "Erklären" (siehe oben) oder "Interessen vertreten" ?
Der gegenwärtige gesetzliche Rahmen reicht definitiv nicht aus. Dazu gehören zeitlich angemessene Beschäftigungsverbote für vorher im Interesse der Allgmeinheit handelnde Personen/Poltiker mit Insiderkenntnissen für die Zeit nach dieser Tätigkeit. Ausserdem eine viel konsequentere Publizitätspflicht für Nebentätigkeiten/Einnahmen von Abgeordneten etc.
Schöne Theorie !
Das "Gleichgewicht der Kräfte" ist permanent prekär. Finanziell und medienseitig haben stets die größten und stärksten natürlichen und juristschen Personen einen Vorteil. Den haben sie auch wenn ihre Interessen zum Nachteil der Gesellschaft gehen. Es bedarf stets erheblicher Klimmzüge um gegenzuhalten. Ausserdem wird der Staat als unabhängiger, demokratisch legitimierer Akteur finanziell und pesonell immer mehr geschwächt.
Und in allen Ehren: auf den Staat habe ich über gewählte Regierungen wenigstens noch ein bisschen Einfluß (so lange er kompetent und unabhängig ist). Auf das, was die Lobbies privater, nichtsstaatlicher Akteure im Hinterzimer veranstalten dagegen kaum. - #13 13.10.2010 17:32 von
lustig
Lustig, wie sich hier die Verteidiger der Lobbykratie zu Wort melden. Ich hoffe ihr lasst euch für eure Wortmeldungen wenigstens anständig bezahlen.
Organisationen die sich in einer Demokratie für mehr Transparenz einsetzen sind natürlich die Advokaten des Teufels. ;-) - #14 13.10.2010 17:35 von
- #15 13.10.2010 17:36 von
..
Vielleicht sollten sich die Bürger mal darüber klar werden,daß jegliche Politiker im Grunde nur Angestellte des Wählers sind und nicht deren Vorgesetzte.
Was spricht eigentlich dagegen,wenn Politiker für die Zeit ihres Amtes in eine Art "BigBrother"-Container einziehen
und jeder Besuch von außen vom gesamten Wahlvolk einseh-und hörbar ist?
Vorgesetzte haben doch das Recht,über jegliche Tätigkeit ihrer Angestellten informiert zu sein .
Warum also nicht jeden Politiker 24 Stunden am Tag überwachen?
Warum lassen die Wähler sich immer noch vorschreiben,was sie wissen dürfen und was nicht ?? - #16 13.10.2010 17:55 von
Lobbyismus
Lobbyisten verkaufen schon seit Jahrzenten ihre Interessenvertretung als Wissenschaft.
Interessenvertretung ist die eine Sache, aber diese als objektive (wissenschaftliche) Wahrheit zu verkaufen, die andere. Hiert tritt der Autohändler als unabhängier Kaufberater auf. Und ganz Deutschland muss ihm glauben.Das Lobbies Interessen vertreten ist normal, gut und vernünftig, solange sie im rechtlichen Rahmen bleiben, was sie i.A. tun.
Und die ohne Lobby bleiben ungehört.Dabei gibt es ein Gleichgewicht der Kräfte, der sog. "Wirtschaft"-lobby stehen Gewerkschaftslobbies, Umweltlobbied ... entgegen. Beide vertreten eine Seite und tragen ihre Argumente vor, die zuständige Institution entscheidet dann. Alles demokratisch und sauber.
Da bin ich lieber für mehr unabhängige Berater und Wissenschaft.
Das ist nicht das Problem. Es ist die Lüge.Wo ist das Problem? Wohl das uns die Ziele einiger Lobbies nicht passen... Aber Demokratie bedeutet, beide Seiten zu respektieren.
"Ich will ihnen nichts verkaufen." - #17 13.10.2010 18:00 von
Lobbyismus - PS
Getarnter Lobbyismus = die Manipulation des Markt!
- #18 13.10.2010 18:07 von
Ganz meine Meinung!
...aber das sind ja schließlich "Die Guten". Der ganze Artikel ist ein rein linkes Populismus-Pamphlet, für das man nichtmal recherchieren muß:
Kohle und Öl = ganz ganz böser Lobbyismus, Klimalaugner, Verbesserungsverhinderer etc.
Was ist das IPCC anderes als eine unglaublich große
Lobby-Maschine? ...vielleicht noch eißte Luft... - #19 13.10.2010 18:21 von
Das ist das Problem
Wo das Problem ist? Wenn die Politiker nach ihrem Politikerleben ganz schnell und plötzlich direkt bei den Lobbyistenverbänden angestellt werden, siehe z.B. der unsägliche Clement. Erst als sog. "Superminister" für Wirtschaft im Kabinett Schröder die Regeln für Zeitarbeit in D lockern - eigentlich hat er ja fast alle Regeln und Restriktionen dsbzgl. abgeschafft - und diese moderne Form des Sklaventums in D salonfähig machen, um anschließend nach seinem Ausscheiden aus der Politik als Angesteller der Zeitarbeitslobbyisten weiter z.B. in Talkshows für diese Branche zu trommeln.
So etwas nenne ich einfach nur erbärmlich.
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