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Nebenverdienst im Ruhestand: Von der Leyen macht mehr Rentner zu Jobbern
APNebenverdienst im Ruhestand? Das lohnt sich bisher kaum. Wer Rentner wird, bevor er die entsprechende Altersgrenze erreicht, darf bislang nur 400 Euro pro Monat dazuverdienen. Das Bundesarbeitsministerium will den Betrag nun deutlich erhöhen - und eine Art Generation der Golden Jobber fördern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...822410,00.html
- #20 20.03.2012 07:52 von
Warum denn nicht?
Jeder der so wie so Geld bekommt sollte die Möglichkeit haben, das Einkommen aufzubessern, wenn das erhaltene nicht reicht.
So etwas sollte es auch für unsere Bafög-Empfänger geben. - #21 20.03.2012 07:52 von
Das geht am Bedarf vorbei
Um Kleinrentnern wirksam zu helfen, muss die Armutsgrenze deutlich angehoben werden! Es kann doch nicht sein, dass ein 75jähriger arbeiten gehen muss, um über die Runden zu kommen!
Ein Bekannter hat wegen jahrelanger Arbeitslosigkeit eine Netto-Rente von gerade mal 802 € und bekommt dazu 40 € Wohngeld. Von der wie einen Sieg gefeierten Rentenerhöhung von rund 2 % haben diese Leute gar nix, denn die wird auf das Wohngeld oder die Grundsicherung angerechnet und alle bleibt beim Alten. Er bekommt nicht einen Cent mehr!
Die Lebenshaltungskosten steigen auch für diese Rentner täglich und immer schneller, aber ihr Einkommen bleibt zu niedrig.
Da sollte der "Sozialstaat" mal dringend nachbessern!!!! - #22 20.03.2012 07:55 von
Vielleicht sollte man eher den Arbeitnehmern angemessene Löhne zahlen, damit sich auch angemessene Renten ergeben, von denen man angemessen leben kann.
M.E. sollten die Rentner ihren wohlverdienten Lebensabend geniessen können und nicht noch Pfandflaschen sammeln müssen.
Fehlentwicklungen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, die diese Altersarmut maßgeblich befördern, hat auch Leyens CDU maßgeblich mitverschuldet.
Richtig würde es laufen, wenn man junge Menschen in Lohn und Brot bringt und nicht den Älteren, die eigentlich im 'Ruhe'stand sind, Jobs bis zum Ableben anbieten müsste.
Ein richtig durchdachtes BGE würde auch dieses soziale Dilemma beenden. - #23 20.03.2012 07:55 von
Generationenvertrag?
Für die Rentner (Und ich rede ausdrücklich von denen, die einen guten Job haben und eine gute Rente erwarten!!!) ist das sicher attraktiv. Aber was ist mit den jungen Leuten, die darauf angewiesen sind, dass Arbeitsplätze irgendwann auch mal frei werden? Schließlich brauchen die nachwachsenden Generationen auch Arbeit.
Aus Sicht der Firmen ist die Sache doch wohl klar: Der weiterbeschäftigte fitte Rentner ist mit viel weniger Lohn zufrieden, für ihn ist es ja obendrauf. Also behält er seinen Arbeitsplatz solange er will, bei unseren fast krankhaft aktiven Mittelschichtrentnern also bis etwa 80. Macht ja auch Spaß, so ohne Druck ein bisschen arbeiten zu können und noch wichtig zu sein.
Da kann man wirklich nur an das soziale Gewissen der Rentner appelieren: Der Generationenvertrag funktioniert nur, wenn beide Seite sich an seine Klauseln halten! Wie sollen die Jungen die Renten bezahlen, wenn die Alten den Anspruch haben, ohne jeden Einkommensverlust und arbeitend das Alter zu genießen? - #24 20.03.2012 07:57 von
- #25 20.03.2012 08:02 von
- #26 20.03.2012 08:04 von
Vertrauen
Bei einem 80jährigen Taxifahrer würde ich mich nicht besonders wohl fühlen, von einem Chirugen in dem Alter möchte ich auch nicht operiert werden. Vielleicht können die alten Leute ja mit dem Rollator die Zementsäcke auf der Baustelle rumfahren, wenn sie grade mal nicht im Krankenhaus liegen.
- #27 20.03.2012 08:06 von
- #28 20.03.2012 08:06 von
Genau!
[QUOTE=flower power;9852649]ist nun mal eine durchtriebene Sparfüchsin, und treibt doch wieder nur einen Keil in das soziale Umfeld. Minimalrente ja, aber nicht für alle? Was soll der Unsinn, minimal ist eben schon die unterste Grenze. Frage : Was macht man mit den Langzeitarbeitslosen? Totschiessen? Strick zum Erhängen schenken, oder gleich mehr Geld geben. Denn dann spart man die vielen Unterbrechungen am Schienennetz der DB.
Die Minimalrente kürzen könnte so gesehen der DB Millionen kosten. Haben sie mal da eine bessere Antwort als nuir Leistungskürzungen Frau Leyen?
!00% einverstanden mit Ihrem Beitrag, aber Frau von der Leyen eine durchtriebene "Sparfüchsin" nennen ist unterirdisch, eher "Sparr_ate". - #29 20.03.2012 08:08 von
Wer als Unternehmer ....
... mit 65 seine Firma weiterführt und eine knappe Rente von 1478€ hinzu bekommt, der fühlt sich, nicht nur von dieser, sondern wurde auch von den vorherigen Regierungen nach Strich und Faden "beschissen" !
Zusätzlich zum Maximalbeitrag der KV werden auch noch KV-Abgaben und Steuern fällig, so, dass die eigentliche Rente weder vorne noch hinten reichen würde!
Während sich die Abgeordneten selbst fürstlich versorgen ( darunter auch "mein" , von den zusätzlichen Belastungen nichts wissender Abgeordneter Norbert GEIS ) darbt das arbeitende Volk wie im Mittelalter unter der Knute der Regierung...
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