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Nebeneinkünfte: Transparency International rügt Steinbrück

Getty ImagesDie Kritik an Peer Steinbrück wird lauter: In den Streit um die Nebeneinkünfte des SPD-Kanzlerkandidaten schaltet sich jetzt auch Transparency International ein. Die Anti-Korruptions-Wächter fordern ihn auf, seine wahren Auftragnehmer offenzulegen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-859587.html
  1. #1

    Auftragnehmer?

    TI weiß wohl selbst nicht, um was es geht. Wen soll PS mit Reden beauftragt haben? Oder denke ich verkehrt?
  2. #2

    Das Problem ist nicht Steinbrück, ...

    ... sondern es sind die Regulatorien über die Offenlegung von Nebeneienkünften unserer lieben Politiker. Steinbrück hält sich an die Regeln, gibt seine Nebeneinkünfte bekannt (gemäß den gelteten Vorschriften) und wird jetzt trotzdem ins Visier genommen, da er ja jetzt Kanzler werden will. Nebeneinkünfte hat er schon länger und bisher hat es keine wirklich interessiert, Transparency International eingeschlossen.
  3. #3

    Erstens sind das keine Nebeneinkünfte sondern HAUPTEINKÜNFTE! Denn sie übsteigen ja seinen normalen Verdienst bei weitem.

    Zweitens sind diejenigen die ihn bezahlen die mit dem größten Eigeninteresse daran die Politik zu manipulieren. Also Konzerne, Banken oder bestimmte Einzelpersonen/Gruppen.

    Drittens! Allein der fakt das Politiker Nebeneinkünfte besitzen dürfen zeigt doch das hier der Korruption Tür und Tor geöffnet sind! Da Politiker für ein Volk reden sollten sie auch nur VOM Volk bezaht werden.
  4. #4

    ... Steinbrück wehrte sich am Donnerstag gegen die Kritik an ihm. Er warf seinen Gegnern vor, seine "persönliche Glaubwürdigkeit" beschädigen zu wollen. Das werde aber nicht gelingen...
    Nun; das muss ihm auch nicht gelingen, denn glaubwürdig ist Herr Steinbrück ebensowenig, wie die meisten anderen Politiker. Dieser Menschenschlag hat in den letzten Jahrzehnten jede Glaubwürdigkeit verspielt und kann sich - wenn überhaupt - Glaubwürdigkeit nur zurückverdienen.

    ... Mitte Oktober soll sich dem Vernehmen nach die Rechtsstellungskommission des Bundestags mit einem neuen Vorschlag befassen, der bis zu sieben Stufen vorsieht. Eine solche Regelung sei immerhin "ein bisschen besser" als die bestehende Drei-Stufen-Regelung, so Humborg.
    Dieser Vorschlag, der die eigentlich interessante Information, nämlich von wem ein Politiker wirklich sein kleines Zubrot bekommt, weiterhin zuverlässig verbirgt, ist der beste Beweis, dass an einer echten Offenlegung kein Interesse besteht. Zumindest von Seiten der Politiker nicht.

    Mich hingegen würde sehr wohl interessieren, wie meine Angestellten (für mich ist ein Volksvertreter nichts Anderes) ihr karges Einkommen aufbessern.

    Üblicherweise sind in Arbeitsverhältnissen Nebentätigkeiten anzumelden und müssen genehmigt werden. Zudem sollten diese Tätigkeiten bestimmte Prozentwerte der Gesamtarbeitszeit nicht übersteigen und auch das daraus erziehlte Einkommen sollte bestimmte Grenzen nicht übertreten. Das Wichtigste: Die Tätigkeit darf nicht die eigentliche Hauptaufgabe beeinträchtigen und schon gar nicht im Wettbewerb dazu stehen.

    Insofern kann ich schon verstehen, dass die Damen und Herren auf Ihren schnuckeligen Stühlen mit einer Offenlegung, die diesem Begriff gerecht wird, nicht einverstanden sind. Wahrscheinlich wären 80 bis 90 Prozent unserer Volksverräter (sorry; Volksvertreter) reif für die fristlose Kündigung.

    Bei Herrn Steinbrück gehe ich sogar davon aus, dass seine Geldquellen in krassem Gegensatz zu seiner Aufgabe und zu seinen Versprechen stehen. Wie hier schon mehrfach geschrieben wurde, macht auch mich ein Lob von Herrn Ackermann irgendwie nervös - sehr nervös.

    Andererseits ist es auch egal, ob wir jetzt diskret und heimlich von Banken regiert werden (Muttis Saubande) oder ganz offensichtlich (der gute Peer).
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Anti-Korruptions-Wächter fordern ihn auf, seine wahren Auftragnehmer offenzulegen.
    Laangweilig. Viel interessanter wären mal seine wahren Auftraggeber. :D
  6. #6

    Erst Offenlegung aller Auftraggeber,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kritik an Peer Steinbrück wird lauter: In den Streit um die Nebeneinkünfte des SPD-Kanzlerkandidaten schaltet sich jetzt auch Transparency International ein. Die Anti-Korruptions-Wächter fordern ihn auf, seine wahren Auftragnehmer offenzulegen.

    Nebeneinkünfte: Transparency International kritisiert Peer Steinbrück - SPIEGEL ONLINE
    dann Offenlegung aller zusätzlichen Einnahmen - und dann frühzeitiger Rücktritt von der Kanzlerkandidatur?

    Doch wer könnte es dann machen? Der Nürburgring-Experte mit Hang zum Proletentum? Der aristokratische Schöngeist vielleicht? Häuptling Silberlocke dann doch lieber? Oder die Wallküre aus dem Taunus?

    Um so mehr man hineinschaut, desto übler wird einem.
  7. #7

    Doppelmoral

    Das ist doch der gleiche Herr Steinbrück, der fordert, dass alle Deutsche die ein Konto im Ausland haben dies auf den letzten Cent deklarieren. Am liebsten hätte er ja den automatischen Datenaustausch und somit den gläsernen Bürger.

    Jetzt könnte er doch mit gutem Beispiel voran gehen. Woher wollen die Deutschen denn sonnst wissen, dass er alles angibt was er verdient. Irgendwie hat es einfach ein "Gschmäckle".
  8. #8

    Min 80 Reden?

    Sind mindestens 5Millionen €. Vor der waffenlobby, bilderberg(siehe Youtube) und den Freunden des Selbstschutzes im Nahen Osten.

    Was verdient Merkel nebenher? Mit der Macht? Oder werden auch da bald Akten verloren gehen und keiner kann sich erinnern?
  9. #9

    Auftragnehmer?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Kritik an Peer Steinbrück wird lauter: In den Streit um die Nebeneinkünfte des SPD-Kanzlerkandidaten schaltet sich jetzt auch Transparency International ein. Die Anti-Korruptions-Wächter fordern ihn auf, seine wahren Auftragnehmer offenzulegen.

    Nebeneinkünfte: Transparency International kritisiert Peer Steinbrück - SPIEGEL ONLINE
    Ist doch halb so schlimm. Wenn Steinbrück seine Auftragnehmer offenlegen soll, ist er der Auftraggeber. Der Auftraggeber zahlt, ergo zahlt Steinbrück seine Zuhörer für das Anhören seines Politikergeschwurbels. Das ist ganz richtig so.








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