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Nebenbei verdienen per Handy: Der Job liegt auf der Straße

Maria HuberEin Arzttermin, ein paar Besorgungen, dazwischen Leerlauf - ein lauer Nachmittag. Eine neue App hilft jetzt, die tote Zeit in Bares umzuwandeln. Maria Huber macht den Selbstversuch, laufend Geld zu verdienen: Sie fotografiert Parkhäuser, testet Pizza - und ist am Ende so ausgepowert wie ihr Handy.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...838967,00.html
  1. #1

    Abwertung und Ausverkauf von Leistungen...

    Normalerweise müßte man für einen Restauranttest oder ein Foto wohl mehr bezahlen - aber warum, wenn man es auch für 2-3€ von jemandem erledigen lassen kann, der gerade mit seinem Handy dort in der Gegend vorbeigeht. Man kann vermuten, daß nicht alle dieser Leistungen in "professioneller Qualität" erbracht werden - wer macht sich für den Preis schon viel Aufwand? - aber offenbar wird dies gern in Kauf genommen.

    Für die Macher von "Streetspotr" kann sich das durchaus rechnen - ansonsten sehe ich den Dienst eher als weitere Entwertung von Leistungen.
  2. #2

    Macht Euch nur alle zu Sklaven

    das ist wieder mal so ein Ding, wo Überschlaue sich was ausdenken und das Prekariat dem hinterherläuft.
    Albern. In der Zeit hätte die Probandin vielleicht ein wenig "Berlin Alexanderplatz" von Döblin schmökern können ;=)
  3. #3

    Sie haben völlig recht. Albern.

    Zitat von C. Müller-Gödecke Beitrag anzeigen
    das ist wieder mal so ein Ding, wo Überschlaue sich was ausdenken und das Prekariat dem hinterherläuft.
    Albern. In der Zeit hätte die Probandin vielleicht ein wenig "Berlin Alexanderplatz" von Döblin schmökern können ;=)
    Bedenklich aber ist, dass in einem ehemals seriösen Medium wie es der Spiegel einmal war ( Augstein sen. läßt grüßen ) solch ein Nonsens Raum für einen Artikel findet.
    Klar dass jede Menge Doofer dem nachlaufen und es auch nachäffen.

    Äh, mein handi kann keine app, es kann nur telefonieren.
  4. #4

    Zitat von nurmeinsenf Beitrag anzeigen
    Für die Macher von "Streetspotr" kann sich das durchaus rechnen - ansonsten sehe ich den Dienst eher als weitere Entwertung von Leistungen.
    Ja furchtbar dieser Fortschritt. Unglaublich das sich Autos durchsetzen konnten hatten sie doch die Leistung von Pferdekutschen extrem entwertet. Es ist ja wohl nicht so das man sonst einen Profi Fotographen losgeschickt hätte um die Speise-Karte abphotographieren zu lassen.
  5. #5

    Immobilienteil

    Mal schnell das Rathaus foten
    Schon erstaunlich , das man für keine 2 Euro das bekommt , wofür ein zB Fotograf locker 1400 Tagessatz bekommt....

    Nun , ein Blick in dern Immoteil offenbart ,was da so geboten wird... Mit sowas will man Kunden gewinnen - lächerlich
    Btw ich will einen SLS , den kann man ja so nebenher zusammenschrauben lassen - ist ja eh Handarbeit , gell .

    Für 500 Euro ist das doch noch nicht überbezahlt ...
  6. #6

    Sobald....

    das Finanzamt argwöhnisch wird, können die den Laden zu machen. Dann müssen Daten gesammelt gesichert und geschützt werden; Statistiken erstellt, Auskünfte erteilt, Verdachtsmomente gemeldet, undsoweiterundsoweiterundsoweiter gemacht werden.

    Dann lohnt es sich bestimmt nicht mehr. Schade.
  7. #7

    Vielleicht mal einfach relaxen

    Da klagen doch alle Hipster, dass Sie permanent am Burnout sind. Kein Wunder, wenn ich diesen Quark lese. Anstatt einfach die Sachen mal in Ruhe erledigen, sich in den Pausen einen Kaffee gönnen (oder was hipperes): Nein, für ein paar halbe Cents irgendeine Frickelei erledigen, sich Stress machen. Und dann am nächsten Tag im Büro erst mal über die enormen Belastungen des Berufs- und Alltagslebens schwadronieren.
  8. #8

    Fotolia, wo es Bilder zum Discountpreis gibt, läuft ja auf der gleichen Rille.
    Ws früher teure Profis erledigten, kann heute, dank Digitalitis, jeder nebenbei machen:-).Die Qualität ist dem Preis angemessen, oft auch besser.
    Aber leben kann man davon nicht.
  9. #9

    Ich sehe hier nur...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Arzttermin, ein paar Besorgungen, dazwischen Leerlauf - ein lauer Nachmittag. Eine neue App hilft jetzt, die tote Zeit in Bares umzuwandeln. <i>Maria Huber </i>macht den Selbstversuch, laufend Geld zu verdienen: Sie fotografiert Parkhäuser, testet Pizza - und ist am Ende so ausgepowert wie ihr Handy.

    Streetspotr: Minijobs auf dem Handy im Selbstversuch - SPIEGEL ONLINE
    ...Leute, die Jobs übernehmen, für quasi umsonst, denn wenn man alle Kosten zusammenrechnet, bleibt kaum was über. Und Zeit geht auch noch drauf.
    Passt in die Zeitung, Mitmachzeitungen sind ähnlich, kein oder wenig Geld, dafür muss man nur miese Qualität abgeben. Und wer braucht es?








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