Navigation in Gebäuden: Google weist den Weg zu Kasse und Klo
Indoor-Navigation bei Google: Mit einer neue Version von Google Maps für Android-Handys sollen sich Smartphone-Nutzer künftig besser in großen Einkaufzentren oder auf internationalen Flughäfen zurechtfinden.*Noch ist das Kartenangebot recht begrenzt.
... hoffe ich mal, dass die das System auch für die eigene Wohnung rausbringen. Dann würde ich vielleicht auch mal unsere Küche finden. Meine Frau will nämlich schon lange, dass ich mich da mal blicken lasse. :-)
Die Idee ist nicht neu, aber sicherlich genial. Wenn man bei Google unter 2D-GN Navigationssystem / Fraunhofer Institut sucht. Wird man feststellen,dass so ein System schon in Deutschland, Österreich, Schweiz angeboten wird und in Kürze auch in Dubai auf der Arab Health vom 23.01.-26.01.2012 vorgestellt wird.
Die Vorraussetzungen dieses System in große Gebäudeareale umsetztbar zu machen, sind für David und Goliath gleichermaßen.
Wenn keine funktionierende W-Lan Struktur vorhanden ist, die auch alle Elektromagnetischen Störfelder berücksichtigt,wird dieses System nich anwendbar sein. Das bedeutet, dass z.B. der Flughafenbetreiber der so ein System installiert haben will, noch zusätzlich für ein dichtes W-Lan Netz sorgen muss.Dem nicht genug; da ein Airport oder sonstiges großes Gebäudeareal nicht als Immobilie, sondern eher als Mobilie betrachtet werden muss, damit meint man die ständigen baulichen Veränderungen innerhalb eines Areals; stellen hier eine zusätzliche Herausforderung an das Navigationssystem. Also, nur mit Gebäudekarte abliefern und in die Software integrieren, ist es längst nicht getan. Es bleibt also spannend, wie David und Goliath dieses geniale System alltagstauglich umsetzen.
IT-Pionier Sonneborn wieder mit durchschlagendem Erfolg! Nun muss man nur noch hoffen das Frau Merkel zum 9.12. einen ordentlichen "copy&paste"-Prozess bei der Partei durchzieht.
Eigentlich frage ich mich eher, warum Pläne für große Gebäude (Messe, Flughafen) in den dort zugänglichen W-Lan-Netwerken nicht standardmäßig bereit liegen.
Allerdings sind solche Systeme kein Ersatz dafür, dass große Gebäude eigentlich übersichtlich gestaltet und gut beschildert sein sollten. Den Architekten gelingt das ja leider oft nicht gut genug.
Dann kann man ein Handy in den Koffer packen und kann sich alle 10 Minuten per SMS die Position schicken lassen. Dann erfährt man endlich nach dem Start Richtung Südamerika ohne jeden Zeitverzug, dass der Koffer sich auf die Landung in London freut und man kann sofort Ersatzkleidung und Reisebedarf via Internet bestellen und ins Hotel am Zielort liefern lassen.
Eine Lösung auf Basis von Kartenmaterial gibt es schon seit 3 Jahren. Eine große Uniklinik in Deutschland setzt das schon länger erfolgreich im Intranet (daher von außen [noch] nicht erreichbar) ein.
Man gibt dem Patienten/Besucher einfach einen individuellen Routenausdruck in die Hand - das funktioniert!
Googelt man nach GoodNose und Inttec wird man schnell fündig.
Eine Android (Handhelds) Adaption ist im Gange.
Die Wlan oder ERFID o.ä. basierten Lösungen sind in der Tat problematisch, da teuer, aufwendig und störanfällig.
Eine rein Karten basierte Lösung ist zwar nicht so optimal wie eine permanente online Lösung, aber ein effektiver Anfang. Natürlich kann man bei Netzempfang den web basierten Planer von überall aufrufen...
Übrigens ist die Navigation zwischen den Gebäuden am wichtigsten, weil dort i.d.R. kein Infopoint zur Verfügung steht. Weiß der Suchende schon mal welche Route er zum richtigen Gebäude nehmen muss, hat mal schon die berühmten 85% Effektivität erreicht.