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Navi-App Greenway: Das Stau-Orakel

Christian BrüggemannFreie Fahrt für alle! Drei Studenten aus Hannover wollen mit einer neu entwickelten Navigations-App Staus abschaffen. Autofahrer sollen dabei gleich doppelt profitieren. Allerdings taugt die Erfindung nur als Massenware.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...844704,00.html
  1. #60

    Zitat von BoMoUAE Beitrag anzeigen
    Eine tolle Idee. Warum wurde das nicht schon laengst erfunden und warum wird so ein System nicht Standard in allen Fahrzeugen? Damit liesse sich so viel Zeit, Geld und Aerger ersparen. Und auch das Profitsystem ist aeusserst fair: Bezahlen nur im Erfolgsfall. Einfach genial.
    Dastehe ich ganz anders:
    Genial ist es nur für Konzerne wie Exxon, Shell und Co - die gezeigten Zahlen deuten auf einen insgesamt erheblich höheren Spritverbrauch hin.

    10 % weniger Sprit pro 100 gefahrenen Kilometern bedeutet, dass jeder Umweg, der länger ist als 10 Prozent ist absolut gesehen mehr Sprit verbraucht.

    Nach meiner Erfahrung verlängert fast jeder Umweg die Strecke um mehr als 10 Prozent. Gemütlich im Stau stehen wird somit einfach nur durch sinnlose Aktivität ersetzt, was anscheinend vielen mehr liegt. Der moderne Mensch verträgt es anscheinend nicht mehr etwas Zeit für sinnvolle Gedanken zu haben.
    Ökologisch sinnvoller wäre eine Software, die es vereinfacht Fahrgemeinschaften zu bilden. Nebenbei würde diese auch die Straßen entlasten und damit die Anzahl der Staus verringern.

    Ebenso könnte eine besser an die reale Situation angepasste Ampelsteuerung zu einer Reduzierung des Spritverbrauches beitragen.
  2. #61

    Zitat von polltroll Beitrag anzeigen
    Ich verstehe garnicht warum hier kaum einer ein gutes Haar an dem Projekt lässt.
    Weil wir uns hier in Deutschland befinden, darum. Hier darf seit zig Jahren keine Innovation entstehen und niemand darf erfolgreich sein. Und wenn doch, dann bitte gefälligst im Verborgenen. Die Sahne dürfen andere sammeln.

    Außerdem zielt das Projekt darauf ab, Mobilität zu gewährleisten. Dies ist aber im deutschen Neu-Spießertum (aka "Gutmenschentum") ein Tabu Nummer Eins. Würde die App den Verkehr gezielt ausbremsen, es gäbe bereits Subventionen aus der Politik bei gleichzeitigen Hurra-Rufen aus den einschlägigen Reihen.

    Im Übrigen würde es schon reichen, wenn ADAC sich für die App interessieren würde und sie zum Beispiel in seine eigene Staumelder-App integrierte. Und ja, es gibt viele Leute, die diese App nutzen, ihr erlauben, die Position per GPS zu senden… diese Leute leben irgendwie immer noch und wurden bislang nicht von dunklen Gestalten der NWO mit schwarzen Hubschraubern in Foltergefängnisse abtransportiert… also entspannt bleiben…
  3. #62

    Zitat von think_tank Beitrag anzeigen
    Ja, gibt's auch, z.B. Regenradar auf wetter24.de.
    Ne, ne, das reicht nicht: Ist der Regen weg, sind die Straßen ja trotzdem noch nass.
  4. #63

    Etwas Vergleichbares funktioniert schon seit 2007!

    Der kostenpflichtige Verkehrslagedienst "HD Traffic" von Tomtom kriegt alle 120 min Rückmeldung von 36 Mio Vodafone-Sim-Karten und Tomtom Live-Geräten Rückmeldung. Logischerweise erfaßt dies nicht nur Autobahnen, sondern auch Landstarße und Städte.
    Die Qualität der Stauumfahrung ist kreativ und vor allem effektiv.
    Zu 90% funktioniert das gut!
  5. #64

    Links vergessen!

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrslagedienst
    http://en.wikipedia.org/wiki/TomTom#HD_Traffic
  6. #65

    Tipp an 60. Andalusier: flinc.org

    Neuere Ansätze für Fahrgemeinschaften gibt es schon - einfach mal bei flinc.org reinschauen.
    Fahrgemeinschaften sind mit Sicherheit ein ökologischerer Weg als Greenway. Aber viele Leute werden ihr Auto nicht mit anderen teilen wollen, solange sie es finanzieren können. Und um deren Öko-Balast zu reduzieren, ist Greenway ein möglicher Weg.
  7. #66

    Grundproblem - zu viel Verkehr aufgrund zu vieler Leerfahrten

    Die Idee ist interessant, der Ansatz vermutlich aber zu akademisch. Das Grundproblem ist doch eigentlich dass das Verkehrsaufkommen zu stark ist für die gegebene Infrastruktur und wir diese auch nicht unendlich ausbauen können.

    Was wir allerdings sehr wohl tun können, ist die Ausnutzung vieler Fahrzeuge zu optimieren, damit der selbe Nutzen durch weniger Fahrten erbrachte werden kann. Ein gutes Tool um ganze Flotten von Fahrzeugen effektiver einsetzen zu können gibt’s auf hellotracks

    Weniger Last- und Lieferwagen im Verkehr durch Optimierung und weniger Leerfahrten – gut für die Umwelt, die Geldbörse der Firmen und schließlich und endlich für uns alle!








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