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Naturkatastrophe: Ölteppich erreicht US-Küste am Golf von Mexiko

Die USA befürchten eine der schlimmsten Naturkatastrophen der vergangenen Jahre: Der Ölteppich im Golf von Mexiko schwappt früher als erwartet an Land und droht das Mississippi-Delta nachhaltig zu beschädigen. Louisiana forderte die Nationalgarde an - 6000 Mann sollen helfen, die Küste zu säubern.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,692171,00.html
  1. #1

    .

    Kein Wunder dass der Oelpreis steigt wenn die alles wegschütten.
  2. #2

    Goldrush: Louisiana bietet Claims für Schwarzes Gold

    Zitat von atomkraftwerk Beitrag anzeigen
    Kein Wunder dass der Oelpreis steigt wenn die alles wegschütten.
    Na ja, die sparen sich jetzt die Transportkosten, können das schwarze Gold in Kürze einfach von den Küsten absammeln. Nur das Herauspulen aus dem Vogelgefieder und das Abkratzen von Hummerpanzern wird sich sich zeit- und kostenaufwändig gestalten.
    Mit Technik die Natur beherrschen ist hier einmal mehr gründlich schief gegangen. In welchem Ruf steht eigentlich "Transocean" hinsichtlich der Sicherheit ihrer Bohrplattformen. Sind die schon früher mal durch Pannen ins Visier von Ermittlern und Öffentlichkeit geraten?
  3. #3

    schon wieder

    Jetzt kommen sie wieder, die Bilder ölverseuchter Seevögel, die dem Untergang geweiht sind. Ihre letzten Blicke sind verstört, verzweifelt - aber nie anklagend. Das macht es für mich besonders schlimm. Unsere vermeintliche Intelligenz, die es uns erlaubt Technik zu erschaffen und Naturhaushalte zu verändern, legt uns auch eine besondere Verantwortung für diesen Planeten auf. Der werden wir aber nicht gerecht.
    Sentimental, mag sein. Aber ohne Sensibilität, ohne die Fähigkeit 'den Schmerz in den Dingen zu spüren', ohne Mitleid für die Kreatur sind auch wir dem Untergang geweiht.
  4. #4

    das ist die Zukunft

    entspannt euch und gewöhnt euch einfach daran. Mir wurde regelmäßig Zukunftspessimissmus vergeworfen, wenn ich meine Bedenken über den Jubel bei den letzten Funden von größeren Ölvorkommen äusserte. Die liegen doch auch im Golf von Mexiko...nur eben in 3000 Metern Tiefe. Eine Region die von schwersten Stürmen heimgesucht wird. Und wo wird noch gesucht? im Eismeer? Es ist die blanke Not, die uns dazu zwingt, auf der Suche nach fossilen Energieressourcen, jetzt die sensibelsten und schwierigsten Lager auszubeuten. Das gilt auch für die Gasförderung wie sie die Amerikaner heute betreiben. Der Peak ist längst überwunden, nur berichtet niemand darüber. Falsche Zahlen und angeblich neue Techniken sollen Versorgungssicherheit plakatieren. Ich behaupte mal ganz frech; in 20 Jahren ist die Party vorbei. Dann ist Russland die einzige handlungsfähige Supermacht dank eigener Energie. Die arabischen Staaten werden versuchen sich eine strategische Reserve zu sichern, falls sie die Kraft dazu haben... Und in Europa fahren keine LKW's mehr zu den Supermärkten.
  5. #5

    Fünftgrößtes Flussdelta der Welt

    Eine schreckliche Bedrohung für die Natur und die Menschen. Es ist bisher nicht erkennbar, wie man den Ölausfluss ins Meer stoppen könnte – die technischen Probleme scheinen erheblich zu sein, hoffentlich gelingt es überhaupt. Als Laie frage ich mich, ob der Druck aus dem Bohrloch mit der Zeit geringer wird, so dass das Auslaufen von Erdöl irgendwann automatisch aufhört.

    Wie ich gerade nachgelesen habe, ist das Flussdelta (Fremdwort „Ästuar“) des Mississippi das fünftgrößte der Welt mit 36.000 qkm – davor: Amazonas, Ganges, Mekong, Lena. Der Artenreichtum von Flora und Fauna wird als einzigartig bezeichnet, auch wirtschaftlich hat das Mississippi-Delta große Bedeutung für die Vereinigten Staaten. Es bahnt sich also tatsächlich eine Katastrophe an.

    Die Schuldfrage stellt sich nicht – bei der enormen Erdölproduktion auf der Erde sind solche Unfälle praktisch vorprogrammiert. Deshalb wird dieses Desaster auch nicht zu einem Umdenken führen. Es geht weiter, immer weiter.
  6. #6

    etwas gutes muss es doch haben

    Ich kann nur hoffen, dass diese Katastrophe weiter das Umweltbewusstsein in der amerikanischen Bevölkerung steigert.

    Öl für amerikanische Pick-Ups und SUVs, für veraltete Big-Block-Motoren mit viel zu viel Hubraum etc., furchtbar.. hoffentlich tragen solche Unglücke dazubei, dass hier endlich mal ein Schritt nach vorne getan wird.
  7. #7

    Apokalypse soon

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die USA befürchten eine der schlimmsten Naturkatastrophen der vergangenen Jahre: Der Ölteppich im Golf von Mexiko schw
    das Beste ist die versicherungsgerechte Erklärung für den Unfall...
    man muss jedoch mit hoer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen dass die Explosion von seismischen Aktivitäten in der Region verursacht wurde.
    dort finden täglich Seebeben statt. die Ölbohrinsel befand sich etwa a, 28 Breitengrad und 88 LÄndnegrad West. am 20 April gabe es alleine 4 kleinere Seebeben in unmittelbarer Nähe. Außerdem ist der Golf von mexiko eh auch vulkanisch sehr aktiv. Zur Zeit wohl auch ganz besonders
    der Überdruck durch angeblich zu viel eingepumptes Wasser könnte, bzw dürfte eher eine Dampfexplosion gewesen sein...
    das Ganze ist nichts für schnellspanner von der Firma langsam...

    Barack Obama bekam berechtigte zeiofel und möchte das Erdölbohren dort ganz verbieten. die Öklbohrinseln weisen keierlei Erdbebensicherheit auf: es müsste zumindest ein Ventil am Meeresgrund geben, dass sich wenn die Bohrleitung abbricht ferngesteuert schließen lässt oder streckenweise flexible leitungen ( gelenke usw) welche Schwingungen des merresbodens augleichen könnten. oder "Sollbruchstellen mit sich automatisch schließenden ventilen ?
    Keine Ahnung...
    Wie das zu machen ist ,wäre ja eine andere Frage, die Ingenieure können sich jedoch gleich mal an die Arbeit machen. Wäre ein neues Patent


    was dabei eigentlich ins Auge hätte fallen müssen, dass die zahlreichen Erde- und Seebeben vom Golf von Mexiko bis zur westpazifikküste keineswegs die Regel sind, sondern erst seit etwa Weihnachten 2009 dort auftreten und zwar in einer nioch nie dagewesenen Häufigkeit. vorgestern brach erst ein Vulkan in Guatemala aus... Jetzte rumort auch schon der in der nachbarschaft... ( ich fand keinen anderen Bericht:)

    http://www.finanzzeug.de/archives/vu...ebrochen-13459

    http://earthquake.usgs.gov/earthquak...quakes_all.php


    Im Prinzip gibt/ gab es im Atlantik seit Jahrtausenden kaum Erdbeben und das von haiti war das erste Schwerbeben seit Agadir ( 1960), wobei beim Erdbeben von Agadir die afrikanische Platte mehr aktiv war als die Süd- bzw Nordamerikanische

    wie auch immer: diese völliog neue und unerwartete aber zusätzliche Aktivität der Nordamerikanischen aber auch der eurasischen (Grabenbruch> Island) dürfte einiges zu tun haben mit der Abschmelzen arktischer Eismassen.

    es könnte sein dass sich dadurch die Kontinentalplatten in Richtung Äquator zu bewegen, was nicht der typischen bewegung der Nordamerikanischen tektonischen Platte entspräche Die bewegt sich normalerweise nach Norden während die Pazifische sich nach Süden bewegt und so die beiden Platten ( San Andreas Graben/ Verwerfung ) nur aneinerander vorbeigleiten und nur die Juan-de-Fuca-Platte in der Region des Kaskadengebirgszuges die Nordamerikanische subduziert.

    ausweißlich der zahlreichen ( wenn auch keineren Erdebeben) allöeine in Kalifornien (es gab seit Januar hunderte)scheinen sie jetzt eher aneinander zu geraten

    Interessant sind auch die Zusammenhänge von Sonnereruptionen ( CME) und Erdbeben. " Siehe grafik unten auf der seite)

    http://alien-homepage.de/earthquake_...rame_2010.html

    2012 ist ja wieder das Sonnenflecken maximium
  8. #8

    2030

    Zitat von jimi hendrix Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal ganz frech; in 20 Jahren ist die Party vorbei. Dann ist Russland die einzige handlungsfähige Supermacht dank eigener Energie. Die arabischen Staaten werden versuchen sich eine strategische Reserve zu sichern, falls sie die Kraft dazu haben... Und in Europa fahren keine LKW's mehr zu den Supermärkten.
    hallo im Stadtanzeiger steht heute:
    im Jahr 2030 doppelt so viele schwere LKW
  9. #9

    Es wird immer schlimmer werden...

    Nur mitleid habe ich mit den Tieren.


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