Nach der NRW-Wahl wird man sich vermutlich dazu entschließen, den Etat "nach reiflicher Überlegung" doch durchzuwinken. Jetzt erstmal die Wähler stillhalten :-(
Getty ImagesEs ist eine schwere Schlappe für die Regierung. Kurz vor dem Nato-Gipfel hat der Haushaltsausschuss den deutschen Anteil an einem gemeinsamen Drohnen-Programm der Allianz nicht genehmigt. Zuletzt hatte sich das Projekt massiv verteuert - was im Parlament für Unmut sorgte.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832288,00.html
Nach der NRW-Wahl wird man sich vermutlich dazu entschließen, den Etat "nach reiflicher Überlegung" doch durchzuwinken. Jetzt erstmal die Wähler stillhalten :-(
Da wir nicht viel gegen den Klimawandel tun, werden immer mehr Menschen Ihr Glück in der Festung Europa suchen. Wir sind dabei grosse Teile des Planeten unbewohnbar zu machen und dazu kommt der Anstieg der Meere (5 Meter in den nächsten Jahrzehnten sind nicht ausserirdisch).
Was man versuchen sollte ist, das man keine autonomen Kampfdrohnen losschickt, inklusive Colleteral Damage, so wie es aktuell der CIA im grossen Stil betreibt. Ich glaueb nicht das sowas lange Zeit gut geht, dadurch sorgt man nur für mehr Aggression und gründet so Keime für Terror.
Warum braucht Deutschland so eine große Drohne überhaupt? Zur Landesverteidigung bestimmt nicht.
Und da die unsinnigen Interventionen, höchstwahrscheinlich asymetrischer Natur sein werden, kann man doch bestimmt die alten Aufklärer verwenden.
Eigentlich braucht D kein solches Spielzeug aber die Armee will mal wieder Großmacht spielen, während im sozialen Bereich Geld fehlt, wird es beim Militär zum Fenster rausgeworfen.
Wozu braucht Deutschland denn Drohnen,uns bedroht niemand keiner will was von uns(außer Geld) oder wollen wir an den nächsten Kriegen der Amis wieder als Knechte teilnehmen.Man will doch nicht etwa auf diese Weise die Arbeitslosenzahlen reduzieren ? Nein Danke,diese Art von Demokratie und Freiheit soll Amerika allein in die Welt tragen,nicht mit uns.
Genau, denn wer braucht schon Aufklärung, der Gegner wird seine Bewegungen sicher immer ordentlich voranmelden.
Wieso haben wir überhaupt Leo2 und Eurofighter? Wenn uns vielleicht 2073 einer angreift dann hätten wir doch schon Panter und Stuka gehabt.
Sie meinen das die jemanden auf den Kopf fallen könnte? Das Ding trägt leider keine Waffen (bewaffnete Drohnen sind auch damit noch ein Fähigkeitslücke der BW)
Der Bundestag hat sich überhaupt nicht mit dem Antrag befasst, da er von der Tagesordnung genommen wurde. Lediglich der Haushaltsausschuß des BT hat sich dagegen ausgesprochen. Und der ist nicht der Bundestag und kann auch nicht über den Haushalt entscheiden.
Aber solche Zusammenhänge muss man wohl nicht kennen, wenn man beim Spiegel arbeitet. Hauptsache die Überschrift ist spektakulär.
Dann nehmen wir doch einfach längst fertig entwickelte 737, spart uns eine Viertelmilliarde. Pro Stück.
Ernsthaft: Wir reden hier über verbesserte Modellflugzeuge, nicht über richtige Flugzeuge, die sicherer und damit teurer sein müssen, weil sie das Überleben von einer Besatzung oder gar Passagieren gewährleisten müssen.
Der mit riesigem Abstand größte Kostenblock fällt also weg, dementsprechend müsste eine Drohne maximal ein Zehntel einer Boeing kosten.
Aber wir reden vom Militär, wo Geld keine Rolle spielt, und Freunde von mir beim Wehrdienst im Beschaffungsamt (also nicht etwa im Feld) nato-olivgrüne Diktiegeräte von Uher entdeckten. Bis auf die Farbe des Gerätes (und der Kassetten und der Batterien...!) waren das stinknormale Geräte. Aber natürlich zum zehnfachen Preis der Standardlackierung, und zwei kleinen Codiernasen, die den Einsatz von zivilen Kassetten und Batterien in diesem Gerät unmöglich machten...
Erinnern Sie sich noch an den US-Kongressausschuss, der mal aufdeckte, dass auf einer B-52 selbst die Kaffeemaschine mit 10.000 Euro Teil der abgerechneten Beträge warß
Sie meinen so wie weiland britische Rüstungsfirmen nach dem glorreichen Falkland-Krieg ihre Mordwaffen in den Prospekten mit einem stilisierten Stempel "battleproof" versahen?
Und das nach der Versenkung eines britischen Kriegsschiffs durch die Argentinier. Ein wunderbares Beispiel, dass nicht nur In- sondern auch Kompatibilität von IT-Systemen töten kann. Die Briten waren so smart und bauten im Schiff einen War Room ganz ohne Fenster, alles wurde an taktischen Bildschirmen angezeigt. Und damit es da nicht so sehr vor Geschossen wuselte, nahm man smarte Computer, die das unwichtige ausblendeten, so dass nur wichtige Dinge sichtbar waren.
Als unwichtig waren die Geschosse befreundeter Nationen eingestuft. So auch die Exocet-Raketen der französischen Freunde. Dass eine davon, vom Gegner Argentinien gestartet, auf Kollisionskurs war... konnte ja keiner ahnen...