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Nato-Gipfel in Chicago: Hollande gefährdet Obamas Heimspiel
REUTERSSchöne Bilder und auf gar keinen Fall Streit: US-Präsident Obama will den Nato-Gipfel in Chicago für seinen Wahlkampf nutzen, sich als Weltenlenker präsentieren. Doch Frankreichs neuer Staatschef Hollande könnte den Plan verderben, indem er weiter auf einen raschen Abzug aus Afghanistan drängt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...833922,00.html
- #1 19.05.2012 08:21 von
endlich einer,der den ganzen schwindel...
beenden will,der letztlich nur amerikanischen wirtschaftsinteressen dienen sollte.karsai die marionette wird dann auch nicht mehr lange an merkel-muttis brust liegen und getätschelt werden.
das beste wäre wir schlössen uns den franzosen an.wir wurden ja auch nicht gefragt als der ganze sinnlose krieg vom zaun gebrochen wurde. - #2 19.05.2012 08:31 von
Ja, es ist schon sehr verwunderlich!
Da kommt nun ein Herr Hollande und will genau das machen, was
ein Großteil des französischen Volkes will, will auf Volkes Stimme
hören.
Also das ist ja unerhört, denn schon seit Jahren hört doch kein
westlicher Politiker mehr auf das, was das "dumme Volk" so will,
siehe Merkel und Schäuble.
Anscheinend sind nicht nur Merkel, sondern auch die meisten
anderen "demokratischen" Politiker weit, weit von der Realität
entfernt, sagen immer, dass sie genau wissen, wie eine "endgültige
Lösung" aussieht, was zu tun ist und erklären einige Monate später,
warum es doch "von Anfang" an klar war, dass dies ja niemals so
gehen kann (siehe vor allem Schäuble).
Hollande gefährdet vielleicht Obamas Heimspiel, aber er setzt sich für
sein Land ein, ganz im Gegensatz zu einigen anderen Politikern,
welche die Zukunft ihrer Länder aufs Spiel setzen. (siehe Merkel).
Deshalb kann ich nur vor Hollande den Hut ziehen,
"Chapeau Mn. Hollande" - #3 19.05.2012 08:40 von
Eigentlich gut
Nur muß man einfach mal folgendes beachten: braucht man schon für die Vorbereitung eines Krieges eine gewisse Zeit, ist dies für den Abzug erst recht nötig und ungleich schwieriger, soweit der "Feind" nicht besiegt wurde. Je weiter der Abzug fortgeschritten ist, desto größer ist die Gefahr von Angriffsaktionen der Taliban und ihrer Helfer. Ich kann nicht erkennen, wieso sich diesbezüglich - auch unter einer neuen politischen Führung - ein Teilnehmer einen Vorteil verschaffen sollte. Deshalb hoffe ich darauf, daß Hollandes Standpunkt vielleicht zu einem Kompromiss führt, der den Abzugstermin ein wenig vorverlegt.
- #4 19.05.2012 08:52 von
Nur keine Panik!
Ganz generell läßt sich in Frankreich der Sinn dieses Einsatzes überhaupt nicht mehr vermitteln; weshalb es wichtig war - und ist - hier ein Zeichen zu setzen.
Soweit sich aber Vertreter der Streitkräfte dazu geäußert haben, verfügt die Armee gar nicht über die notwendigen logistischen Mittel, um innerhalb von sechs Monaten Truppen und Material aus Afghanistan komplett abzuziehen. Das würde bedeuten, dass rein symbolisch wahrscheinlich noch vor Ende des Jahres ein paar Truppen heimgeschickt werden, aber ein endgültiger Abzug ist vor 2013 gar nicht durchführbar ist. 2013, das wäre ja eine, fûr beide Seiten, akzeptable Verhandlungsbasis. - #5 19.05.2012 08:55 von
Wahlversprechen schön und gut...
Und wie so oft wurden vor einer Wahl die hirnrissigsten Versprechen gemacht, ohne sich über die Konsequenzen einer solchen Handlungen bewusst zu sein. Da wundert sich noch einer, warum niemand im Amt hält, was er versprochen hat. Da wird den Leuten das Blaue vom Himmel versprochen, nur um sich einen Vorteil zu verschaffen...
Ich persönlich kann jetzt schon sagen, dass mir Hollande gehörig auf den Keks geht. Ich bin zwar überhaupt nicht auf einer Linie mit dem konservativen Sarcozy, aber bevor ich Sozialist bin, bin ich Realist. So positiv es sein mag, dass der gute Mann so viel Energie mit ins Amt bringt, einen Trampel kann Europa nicht gebrauchen. - #6 19.05.2012 08:56 von
- #7 19.05.2012 09:12 von
Ich persoenlich bin kein Fan ...
.... von M. Hollande und bin skeptisch wie er seine Ideen umsetzen will. Aber er es ist demokratisch gewaehlt und soll mit Energie einfach "machen". Auch wenn ich kein Sozialist bin wuensche ich ihm viel Erfolg auch fuer Europa. Soll er doch ein wenig "trampeln", schaden kann das kaum.
- #8 19.05.2012 09:21 von
Pro Hollande
Hollande ist der einzige westliche Politiker, der das Volk respektiert. Und das Volk hat natürlich recht mit der Forderung nach sofortigem Abzug. Wir können die Franzosen um diesen Präsidenten nur beneiden. Frau Merkel interessiert allein, was die USA wollen und was sie an der Macht hält. Das Volk interessiert sie nicht die Bohne.
- #9 19.05.2012 09:21 von
Nicht nur Hollande
Auch Monti könnte sich an diesem Vorhaben , sich aus Afghanistan zurückzuziehen anschliessen , deshalb versucht Obama im Vorfeld des G8 ihn ein wenig zu schmeicheln .
Während in der EU Mutti möchte gern die Musikdirektorin spielen , in der Welt spielt immer noch die USA die Musik , und angesichts der desolate Lage innerhalb der EU , wird sich bei dieser Situation nichts ändern.
Mutti hat mit ihre plumpige und ahnungslose Art seinen Burg gefestigt , die umgebene Landschaft aber tiefst verägert , damit ist die EU-Politik Jahrzehnten zurückgeworfen , und das weil ein Land sich eine Führung geleistet hat die unbedingt in die Geschichte gehen sollte .
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