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Nationen und ihr Wohlstand: Schlüssel zum Reichtum
REUTERSDas hat sich lange keiner mehr getraut: Zwei US-Wissenschaftler versuchen mittels einer Großtheorie zu erklären, weshalb manche Nationen wohlhabend sind, andere das einfach nicht schaffen. Ein mutiges Unterfangen - und eine faszinierende Lektüre.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...824393,00.html
- #160 07.04.2012 12:59 von
Ich glaube auch, dass Geographie, aber auch Religion und andere Faktoren doch eine Rolle spielen. Schließlich hat auch in Europa die Religion lange dafür gesorgt, dass der Adel mit seinen Privilegien geschützt wird, eben jener, der an einer prosperierenden Kaufmannsschicht nicht interessiert war. Die Kirche war schuld an Unterdrückung von Minderheiten (Ketzer, Andersgläubige) und Frauen. Auch ein Staat wie Indien, wo es immer noch Unberührbare gibt, schuldet dies der Religion. Religion greift tief in das gesellschaftliche System ein.
Wie optimal dieses System gestaltet ist, davon hängt ab, wie wohlhabend die Gesellschaft wird. Die Politiker gestalten diese nur zum Teil. Eher sind sie ein Produkt des gesellschaftlichen Systems.
In Russland beispielsweise wird ein starker Mann an der Spitze gewünscht, dort wird trotz mancher Fehler dennoch Herr Putin gewählt. Eine echte Demokratie ist dort offensichtlich gesellschaftlich nicht durchzusetzen. Die bestehenden Strukturen begünstigen eine Elite, die Wirtschaftsleistung kann nicht flächendeckend für allgemeinen Wohlstand sorgen. - #161 07.04.2012 13:02 von
Eine Regierung, die sich den Interessen des Volkes stärker verpflichtet fühlt als...
Gute Nacht Deutschland!
- #162 07.04.2012 13:06 von
Komisch
1.) Australien ist reich. Dem wilden Westen ging es auch gut. Und Ägypten früher auch.
2.) Sehen Sie, einige können sich nach weltkriegen erholen, andere können sich nach 400 Jahren nicht "erholen" (waren sie jemals soweit?).
3.) Wie mehrfach gesagt, bedingt nicht ein funktionierende Regierung ein wohlhabendes Land sondern einzig die Bevölkerung. Die Bevölkerung bildet die Grundlage der Politik
4.) Umgekehrt? Was ist daran umgekehrt? Viele Kinder durch hohe Kindersterblichkeit? Oder glauben Sie früher wurde in Afrika mehr verhütet?
5.) Es hat nichts mit der Lage oder den Südstaaten zu tun. Die Ghettos dort sind immer überwiegend schwarz. Die ärmste Stadt der USA liegt an der Grenze zu Kanada: Detroit 90% schwarz, gleichzeitig die gefährlichste Stadt der USA.
6.) und 7.) Und Sie fragen sich nicht, warum es scheinbar nur die Afro-Amerikaner betrifft und nicht die Asiaten oder die Juden dort? Denen geht es nämlich ziemlich gut. Das ist nämlich die Sache, in den USA sieht man bei Plünderungen (Katrina in New Orleans) die gleichen Menschen wie bei den Plünderungen in Paris und London.
Diese gab es in Japan nicht, nach dem Tsunamie. - #163 07.04.2012 13:06 von
- #164 07.04.2012 13:12 von
- #165 07.04.2012 13:20 von
- #166 07.04.2012 13:21 von
Es ist ...
Es ist eine grassierende Krankheit in Deutschland, aber auch bei unseren europäischen Nachbarn - Missgunst und Neid. Problematisch ist es, weil inzwischen (wieder) Parteien damit ihr Parteienprogramm füllen und Millionen Anhänger finden. Ein Pole schrieb kürzlich, dass es in Polen ähnlich läuft: wenn dort ein Bauer darunter "leidet", dass sein Nachbar mehr Kühe hat als er, betet er nicht dafür, dass er auch bald so viele hat, sondern dafür, dass die Kühe des Nachbarbauern krank werden.
- #167 07.04.2012 13:33 von
Selbst wenn wir annehmen das die dritte Welt Staaten so arm sind wäre die alleinige Schuld des Westens - na und?
Bei der großen Frage wäre das dann lediglich der Teilaspekt "Wieso waren diese Staaten trotz teils Jahrtausenden an Vorsprung am Ende die Schwächeren und konnten von den Kolonialmächten unterworfen werden?"
Sich zum "Bully" zu entwickeln der sich von den schwächeren nehmen kann was er will ist ebenfalls eine wohlstandsfördernde Eigenschaft.
Wieso mussten die Zulu mit magischen Symbolen bemalt den englischen Maschinengewehren entgegen stürmen und hatten bis dahin nicht schon längst eigene Maschinengewehre? Auch das ist ein Grund für Armut/Reichtum. - #168 07.04.2012 13:37 von
Und? War das keine "Leistung"? Muss man da nicht fragen wieso Länder mit erheblichen Vorsprung in der Zivilisation nicht in der Lage waren das abzuwehren?
In die Lage zu kommen sich seinen Wohlstand aus der ganzen Welt zusammenzurauben ist eine erhebliche wohlstandsbegründende Leistung. - #169 07.04.2012 13:45 von
Doch, tut es. Es wird auch neu erschaffen. Geld ist nicht wie Energie. Es gibt keinen Gelderhaltungssatz.
Quatsch. Unternehmen schaffen Wohlstand. Ja, auch aus dem "Nichts". Das ist das Wesen des Fortschritts. Aus denselben natürlichen Resourcen werden immer höherwertige Produkte und Dienstleistungen erzeugt. Wenn es Unternehmen wie Google, Apple, Daimler oder Bosch nicht gäbe, und wenn es auch die materielle und immaterielle Infrastruktur nicht gäbe, die die Entstehung solcher Unternehmen ermöglicht, dann wären wir ärmer, ohne dass deswegen jemand anders reicher wäre.
Diese Art von Weiterentwicklung passiert heute prozentual nicht mehr so stark wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts oder noch in den 50er und 60er Jahren, das liegt aber an der verlangsamten technischen Entwicklung (ja, sie hat sich verlangsamt).
Toll, nur scheinen Sie dem Irrglauben aufzusitzen, dass man diese 22.5% nur gleichmäßig unter den restlichen 80 Millionen Leuten aufteilen müsste, und schon wären die alle um 22.5% reicher. Das ist kompletter Unsinn.
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