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Nationalelf-Kapitän: Lahm rät schwulen Fußballern von Outing ab

Homosexualität im Fußball ist für ihn*immer noch ein Tabuthema:*Nationalspieler Philipp Lahm*hält deshalb das Outing schwuler Profi-Kicker für keine*gute Idee.*Seine Sichtweise widerspricht der des Verbandspräsidenten - und*eines prominenten Mitspielers.

http://www.spiegel.de/panorama/leute...763352,00.html
  1. #1

    Wie gut der Fussball mit Leuten umgeht, die nicht ins Schema X passen hat man doch zuletzt wieder an Andreas Biermann gesehen. Kaum spricht er öffentlich über seine Depressionen ist er auch schon seinen Vertrag los und steht vor dem Nichts.

    Von daher kann ich Lahms Aussage nachvollziehen. Was er sagt ist wohl leider schlicht die Wahrheit: Der erste Fussballspieler in der BL, der sich outet wird es schwer haben.
  2. #2

    -

    Abgesehen davon, dass das betreffende Interview mit lahm sicherlich eine Glanzleistung beider Seiten war ("Die Säulen der Partnerschaft....") frage ich mich doch was eigentlich Lahm, Gomez, Zwanziger und wer sich sonst noch so zu dem Thema äußert dazu qualifiziert Ratschläge zu erteilen.
  3. #3

    Rückständige Gesellschaft

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Homosexualität im Fußball ist für ihn immer noch ein Tabuthema: Nationalspieler Philipp Lahm hält deshalb das Outing schwuler Profi-Kicker für keine gute Idee. Seine Sichtweise widerspricht der des Verbandspräsidenten - und eines prominenten Mitspielers.

    http://www.spiegel.de/panorama/leute...763352,00.html
    Unsere Gesellschaft ist in vielen Dingen nach wie vor sehr rückständig und deshalb werden sich wohl kaum Fußballer selbst outen, ein paar schwule Prominente machen noch lange keine offenene und verständniss volle Gesellschaft.
    HR
  4. #4

    Ich fürchte...

    ...Lahm hat recht. Ich fände es allerdings gut, wenn sich schwule Spieler im Ruhestand erklärten. Denen können in der Regel doofe Fans oder zickige Sponsoren/Werbepartner wurst sein. Wär ja mal ein Anfang.
  5. #5

    Muss ich das wissen ?

    Warum muss man den wissen auf was die Leute stehen? Mir ist egal was die Menschen in ihrem Privatleben machen.
  6. #6

    ~

    Natürlich würde es anfänglich Querelen wegen ein paar intoleranter Personen geben, egal ob auf Seiten der Fans oder der Sportler/Vereine/etc.
    Dann läge es aber am Sportverband, dem Einhalt zu gebieten.

    Wenn es inzwischen selbst in den teils sehr konservativen USA möglich ist, dass sich schwule aktive Profisportler verschiedenster Sportarten outen, ohne dass es gravierende Auswirkungen auf ihre Karriere hat, dann sollte das im vergleichweise liberalen Deutschland erst Recht möglich sein.
    Allerdings muss ich 'Ex-Kölner' Recht geben; soweit ich es beobachtet habe ging es auch dort den Weg, dass sich erst ehemalige Spieler 'im Ruhestand' outeten und aktiven Spielern Mut machten, bevor sich die ersten aktiven Spieler outeten.
    Dieser Weg wäre auch in Deuschland denkbar und sinnvoll, sofern sich endlich mal ein paar der garantiert vorhandenen schwulen ehemalige Spieler outen würden.
  7. #7

    Outen bringt nicht immer Freude

    Zitat von leser1801 Beitrag anzeigen
    Jertzt hat uns also dieser kleine, spießige Intrigant Lahm (siehe Ballack) seine völlig unwichtige private Meinung mitgeteilt über Schwulsein und Outing, eingebettet in ein hirnrissiges Interview? Wer bitte schön interessiert sich denn für Lahms reaktionäre Weltsicht?
    Beschäftigen Sie sich in ihrer Freizeit immer mit Dingen die sie NICHT interessieren?

    Zitat von leser1801 Beitrag anzeigen
    Es ist erschreckend, wie dämlich sich auch so exponiert-prominente Fußballer äußern, aber die sind damit ja auch nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft.
    Lahm erkennt lediglich den Geist der Zeit. Es ist nunmal so das viele Menschen immernoch Schwulenfeindlich sind und Fußball wird in großenteilen Teilen der Gesellschaft nunmal als ein echter "Männersport" gesehen. Ich halte es für Nachvollziehbar das es für Schwule häufig viele negative Folgen mit sich bringt wenn sie sich Outen und nichts anderes sagt Lahm.
  8. #8

    Lahm!

    Lahm geht es nicht darum zu sagen, dass er was gegen Schwule hat. Es geht ihm darum zu sagen, dass es negative Folgen hat, wenn man sich outet. Also wieso prügelt man auf Lahm ein? Das ist unlogisch!
  9. #9

    Heute Skandal - morgen normal

    Ich kann das Aufhebens und den Mythos um die Homosexualität im Profifußball nicht ganz nachvollziehen. Sicherlich ist das tendenziell wahrscheinlich ein Haufen mit Macho-Tendenzen und die meisten Balltreter halten sich für richtig harte Kerle - aber was soll denn passieren ?

    Wenn überhaupt, wird es beim ersten "Outer" ein bisschen Rumoren. Wahrscheinlicher sogar werden ihn die Medien loben, dass er sich aus der Deckung gewagt hat. Beim zweiten, dritten, ... wird sich kein Mensch mehr wundern oder interessieren.


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